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Der Elisabeth-Preis 2009
geht an Caritas-Projekt für schulmüde Jugendliche und an FiZ e.V.

Der Gewinner des Elisabeth-Preises 2009 in der Kategorie Fotostrecke > Der Gewinner des Elisabeth-Preises 2009 in der Kategorie "Ehrenamt": Das Projekt "Schule in Arbeit" der CJG - St. Antoniusschule im St. Josefshaus.

Generalvikar Schwaderlapp verlieh die Auszeichnung der CaritasStiftung

 

Köln. Im zehnjährigen Jubiläumsjahr der CaritasStiftung geht der Elisabeth-Preis im Erzbistum Köln an „FIZ e.V.“ – Freunde des Interkulturellen Zentrums Köln und an die CJG-Schülerfirma „Schule in Arbeit“. Generalvikar Dr. Dominikus Schwaderlapp überreichte die beiden ersten Preise gemeinsam mit Angelika Rüttgers, Ehefrau des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten und Mitglied im Kuratorium der CaritasStiftung.


Eine unabhängige Jury hatte die Preisträger aus 51 ehrenamtlichen und hauptamtlichen Bewerbungen ausgewählt. Sechs Projekte waren für die ersten Preise nominiert worden. Die beiden Gewinner wurden erst während der Preisverleihung bekannt gegeben.


Den mit 5.000 Euro dotierten ersten Preis für Hauptamtliche gewann die Schülerfirma „Schule in Arbeit“ der CJG-Förderschule St. Antonius im St. Josefshaus in Reichshof-Eckenhagen. Das Projekt eröffnet schulmüden Jugendlichen, die über den normalen Unterricht nicht mehr zu erreichen sind, neue Lernmotivation und Lebensperspektiven. Indem die Schüler einen Arbeitsvertrag abschließen und Aufträge von externen Firmen erhalten, sind sie Teil der realen Arbeitswelt und nehmen sich und ihre Arbeitskraft ernst. Die Jury wählte dieses Projekt aus, weil es beispielhaft ist für jede Förderschule, in der es gilt, junge Menschen für das Arbeitsleben zu motivieren.


Der ebenfalls mit 5.000 Euro verbundene erste Preis für Ehrenamtliche ging an „FIZ e.V.“ – Freunde des Interkulturellen Zentrums Köln. Seit 32 Jahren schafft das interkulturelle Zentrum in Chorweiler und Seeberg Begegnungsmöglichkeiten für verschiedene Nationalitäten, Konfessionen und Generationen. Als die Existenz des Zentrums bedroht war, gründeten seine Mitarbeiter den Verein „Freunde des Interkulturellen Zentrums“. So ermöglichten sie mithilfe vieler Ehrenamtlicher den Fortbestand eines Zentrums, das über viele Jahre ein lebendiges „Veedel“ hervorgebracht hat. Mit der Überreichung des Elisabeth-Preises an „FiZ e.V.“ soll dieser herausragende Einsatz für Kontinuität und Integration geehrt werden.


Die feierliche Preisverleihung fand am Donnerstag, dem 19. November, vor mehr als 200 Gästen im Senats Hotel in Köln statt. Hier hatten die Preisträger im Gespräch mit Moderatorin Monika Weiß (domradio) Gelegenheit, ihre Arbeit vorzustellen. Für die musikalische Gestaltung sorgten Gospelsängerin Melbra Rai und das Holzbläserquintett der Jungen Sinfonie Köln. Unterstützt wurde die Preisver-leihung von der Kreissparkasse Köln.
Mit dem Elisabeth-Preis will die CaritasStiftung die sozial-caritative Arbeit im Erzbistum Köln fördern und das Engagement der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stärken.