DEUTSCHER CARITASVERBAND | ONLINE-BERATUNGEN | EHRENAMT | PASTORAL IN DER CARITAS     

  • Facebook
  • Twitter
  • MySpace
  • Delicious
  • Google

Hilfen für Menschen mit Behinderung

 

Christen glauben, dass Gott den Wert und die Sinnhaftigkeit eines jeden menschlichen Lebens garantiert.

Der Glaube an Jesus Christus besagt, dass behinderte und nicht behinderte Menschen denselben Ausgangspunkt, denselben Weg und dasselbe Ziel ihres Lebens haben, und dass ein jeder mit seinem Lebenszeugnis eine Stärke für die Gemeinschaft ist.

Der katholischen Kirche und mit ihr dem Caritasverband ist es ein wichtiges Anliegen, Menschen mit Behinderungen bestmöglich am gesellschaftlichen und kirchlichen Leben zu beteiligen. Menschen mit Behinderungen bilden keine homogene Gruppe. 
  

Sie unterscheiden sich nach Alter, Ursache, Grad und Dauer der Behinderung, nach Geschlecht, Religion und sozialen Lebenslagen. So verschieden die Menschen und ihre Behinderungen sind, so unterschiedlich sind auch die Bedingungen und Unterstützungsbedarfe, unter denen sie ihren individuellen Lebensstil verwirklichen können. Denn dass jemand ein geglücktes Leben führen kann, ist nicht in erster Linie dem Umstand zu verdanken, dass er über ein möglichst hohes Maß ankörperlichen, geistigen oder seelischen Kräften verfügt. Vielmehr behindern oftmals gesellschaftliche Barrieren das Leben von Menschen mit Behinderung.

Nach Angaben des Landesamtes für Statistik leben über 2 Millionen Menschen mit einer anerkannten Behinderung in NRW. Die überwiegende Zahl der Personen mit Schwerbehindertenausweis lebt mit Partner, in der Familie oder allein. 40.000 Menschen mit Behinderung wohnen in Heimen. Demgegenüber leben in NRW rund 17.700 behinderte Menschen mit ambulanter Betreuung selbständig in den eigenen vier Wänden – Tendenz steigend.

Der Landschaftsverband Rheinland schätzt, dass die Zahl behinderter Personen mit Betreuungsbedarf in Deutschland jährlich um rund 10.000 Menschen ansteigt, weil medizinischer Fortschritt und moderne Betreuung ihren Teil dazu beitragen, dass auch sehr schwer behinderte Menschen ein normales Lebensalter erreichen können.

Ziel aller medizinischen, heilpädagogischen und betreuenden Maßnahmen, wie sie die Mitgliedseinrichtungen des Diözesan-Caritasverbandes Köln vorhalten, ist es, die Lebensqualität und größtmögliche Selbstbestimmung behinderter Menschen zu sichern.

Doch unabhängig davon, ob er Unterstützungshilfen benötigt, hat jeder Mensch ein Anrecht auf gleichberechtigte Teilhabe am Leben der Gesellschaft.
 


Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, die seit März 2009 auch für Deutschland verbindlich ist, führt den Menschenrechtsansatz ein und stellt eine Entwicklung hin zu einer inklusiven Gesellschaft dar. Sie formuliert ein Recht auf Selbstbestimmung, Partizipation und umfassenden Diskriminierungsschutz sowie eine barrierefreie und inklusive Gesellschaft. Dies soll in allen Lebensbereichen umgesetzt werden wie z.B. Wohnen, Freizeit, Kultur und Arbeit.

Den Link zur UN-Konvention finden Sie HIER 

 

Europäische Woche der Begegnung für Menschen mit und ohne Behinderung vom 27. Oktober 2013 bis 02. November 2013

 

Reisen, fremde Länder und Kulturen in Europa kennenlernen, das fördert den Zusammenhalt der Bürgerinnen und Bürger in Europa. Um den Gedanken eines friedlichen Lebens in Europa weiter zu verbreiten, führt der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V. eine Begegnungswoche für Menschen mit und ohne Behinderung durch.
In verschiedenen Workshops können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Thema Europa beschäftigen. Neben Tanzen, Musikmachen und Malen besteht die Gelegenheit, sich mit anderen Menschen auszutauschen, gemeinsam zu lernen, Spaß zu haben und Kontakte zu knüpfen. Zu der Begegnungswoche werden Gäste aus Deutschland, Belgien, Österreich und anderen Ländern aus Europa erwartet. Die Teilnehmenden können vielfältige Kontakte knüpfen und Freundschaften schließen, die die Woche überdauern können.
Aus Fremden werden Freunde!

 

Anmeldeschluss ist der 15. Juli 2013

 

Mehr Informationen können Sie dem Flyer entnehmen.


  

 

SchumacherCh2Christian Schumacher 

Tel. 0221-2010-246
Fax 0221-2010- 389 

E-Mail: christian.schumacher@caritasnet.de  

 


 




Das aktuelle Thema

 

Caritas im Erzbistum

"Mutmacher" gehen von Tür zu Tür
16.05.13 - Caritas und Diakonie starten Sommersammlung

Die Zukunft der Pflege ist bunt
10.05.13 - Mit Hilfe eines Caritas-Modellprojektes sollen Migrantinnen und Migranten zu Pflegekräften ausgebildet werden

Kita-Männer unter sich!
08.05.13 - Caritas und Jugendamt fördern Vernetzung männlicher Kita-Erzieher

 
 
Zum Seitenanfang | Seite weiterempfehlen | Druckversion | Kontakt | Klassisch | Datenschutz | Impressum