Der soziale Arbeitsmarkt der Zukunft
Das Modellprojekt
Mit der JobPerspektive wurde erstmals ein Instrument in die Arbeitsmarktpolitik eingeführt, das Menschen mit mehreren Vermittlungshemmnissen eine längerfristige bzw. dauerhafte Perspektive zur Teilnahme am Erwerbsleben eröffnet. Wie aber muss eine existenzsichernde Beschäftigung und soziale Teilhabe für arbeitsmarktferne Menschen gestaltet sein? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt des Projektes „Sozialer Arbeitsmarkt der Zukunft“:
- Wie lassen sich die Zielgruppen für den sozialen Arbeitsmarkt klar und eindeutig definieren und somit ein „Creaming“ verhindern?
- Welche Organisationsformen sind geeignet, um einen sozialen Arbeitsmarkt zu etablieren?
- Wie lässt sich dieser Arbeitsmarkt dauerhaft und hinreichend finanzieren?
Der Deutsche Caritasverband (DCV) und die Bundesarbeitsgemeinschaft Integration durch Arbeit (BAG IDA) wollen mit dem Modellprojekt einen Beitrag zur Etablierung eines sozialen Arbeitsmarktes für arbeitsmarktferne Personengruppen leisten. Arbeitergeber dieses Arbeitsmarktes sind Organisationen und Betriebe, die die Qualifizierung und Beschäftigung benachteiligter Menschen in den Mittelpunkt ihrer Tätigkeit stellen und darüber hinaus neue Organisationsstrukturen, Empowerment-Strategien und Finanzierungsformen entwickeln und anwenden. Bundesweit 12 Caritas-Standorten werden hierzu modellhafte Lösungen und praktikable Umsetzungsformen erarbeiten.
Mit dem Modellprojekt, gefördert aus Mitteln der „Glücksspirale“, wird ein „Experimentierfeld“ eröffnet, in dem die Entwicklungsarbeit durch eine betriebswirtschaftliche Beratung und Begleitung unterstützt wird.
Die Standorte
CABQ Haltern, CV Hagen, CV Köln, CV Mainz, CV Mettmann, CV Osnabrück, CV Stuttgart, IN VIA Paderborn, SkF Essen, SKFM Erkrath, SKM Augsburg, Weißer Rabe gGmbH München
Ihre Ansprechpartnerin zum Projekt "Sozialer Arbeitsmarkt der Zukunft" ist
Claudia Elschenbroich
Tel. 0221 - 2010 - 262
Fax 0221 - 2010 - 121
E-Mail claudia.elschenbroich@caritasnet.de
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