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Wer "verdient" Gesundheit?

Neue Caritas-Kampagne: Armut macht krank
23. Januar 2012; (presse@caritasnet.de)

Köln. „Armut macht krank“ – das Jahresthema des Deutschen Cari-tasverbandes macht auf den Zusammenhang zwischen Einkommen und Krankheit aufmerksam. Die Caritas in Köln stellt die Kampagne in der Notschlafstelle für Drogenabhängige „Notel“ am 26. Januar 2012 um 11.00 Uhr vor.
Gegen viele Krankheiten gibt es inzwischen wirksame Mittel. Aber den größten Krankheitserreger haben wir noch nicht im Griff – die Armut. Menschen in Armut werden häufiger und eher chronisch krank. Ihre Lebenserwartung liegt deutlich niedriger als bei Menschen höherer Einkommensgruppen. Die Jahreskampagne der Caritas 2012 zeigt Ursachen auf und verdeutlicht, was getan werden muss, damit alle Menschen Zugang zu guter gesundheitlicher Versorgung finden.


Sie sind herzlich eingeladen zu einem Pressegespräch

 

am Donnerstag, den 26. Januar um 11:00 Uhr
im Notel, Notschlafstelle für wohnungslose Drogenabhängige,
Viktoriastraße 12, 50668 Köln.

 

Wir stellen Ihnen die aktuelle Caritas-Kampagne vor und informieren Sie über Hintergründe und Ziele. Besonders nehmen wir die Situation und die gesundheitliche Versorgung von wohnungslosen suchtkranken Menschen sowie Flüchtlingen und Menschen ohne Papiere in Köln und Region in den Blick.

 

Ihre Gesprächspartner sind:
Dr. med. Frank Joh. Hensel   Diözesan-Caritasdirektor
Monika Kuntze    Leiterin Integration und Familienhilfen, Caritasverband für die Stadt Köln e.V.
Bärbel Ackerschott    Leiterin des Notel
Oliver K.    ehemaliger Drogenabhängiger und jetzt Minijober im Notel
Pfarrer Matthias Schnegg    Diözesan-Caritaspfarrer, Pfarrer von Maria im Kapitol und Lyskirchen sowie ehrenamtlicher Mitarbeiter im Notel

Marianne Jürgens    Caritasverband für die Stadt Köln e.V. (Moderation)


Im Notel der Spiritaner-Stiftung finden wohnungslose Drogenabhängige ein Bett für die Nacht, eine warme Mahlzeit und eine Dusche. Bei Krankheit können sie sich in der angeschlossenen Krankenwohnung rund um die Uhr auskurieren und erhalten hier auch medizinische Versorgung.

 

Nach der Pressekonferenz haben Sie Gelegenheit, die Räume des Notels und die Krankenwohnung zu besuchen.
 

 

 

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