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Not sehen und handeln - die Caritas im Erzbistum Köln
"Solidarität, Gerechtigkeit, Integration und eine bessere Verteilung von Chancen sind das Fundament unseres gesellschaftlichen Miteinanders und der politischen Stabilität. Es ist unsere Aufgabe als Caritas, für mehr Achtung vor der Würde des Menschen zu sorgen - ob er arbeitslos ist, im Sterben liegt oder einfach nur fremd hier ist."
Dr. Frank Johannes Hensel, Diözesan-Caritasdirektor
Not sehen und handeln - das ist unser Motto.
Im Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V. sind viele soziale Aktivitäten der katholischen Kirche im Erzbistum Köln zusammengefasst.
Als Dachverband der Caritas im Erzbistum Köln setzen wir uns für hilfsbedürftige und benachteiligte Menschen ein - und das schon seit fast 100 Jahren. Am 27. Februar 1916 gründete der Kölner Erzbischof Felix Kardinal von Hartmann den Diözesan-Caritasverband; heute sind uns 2.032 Dienste und Einrichtungen im Rheinland und den angrenzenden Kreisen angeschlossen. Das Spektrum reicht von Krankenhäusern über Altenheime bis zu Kindergärten und Beratungsstellen. Zu unseren wichtigsten Aufgaben gehört die Beratung der Einrichtungen und Dienste, die uns angeschlossen sind. Wir vertreten sie in Kirche, Gesellschaft und Politik, sorgen für finanzielle Mittel und bieten den rund 51.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Begleitung und Fortbildung an. Als Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege vertreten wir vor allem auf der Ebene des Landes Nordrhein-Westfalen die Interessen unserer Mitglieder.
Not sehen und handeln - dieses Motto gilt auch für die 14 Stadt- und Kreis-Caritasverbände unter unserem Dach. Als rechtlich selbstständige Vereine sind sie für die soziale Betreuung der Menschen vor Ort zuständig - vom Niederrhein bis zum Westerwald, von der Eifel bis ins Bergische Land. Sie unterhalten fachkundige Beratungsstellen und stationäre Einrichtungen. Neben den örtlichen Caritasverbänden sind uns die Fachverbände SkF, SKM/SKFM und IN VIA angeschlossen. Diese 28 Fachverbände arbeiten in vielen Städten und Gemeinden des Erzbistums als eigenständige Träger in speziellen Fachgebieten wie der Kinder- und Jugendhilfe oder der Hilfe für Menschen am Rande der Gesellschaft. Zum fachverbandlichen Hilfenetz der Caritas im Erzbistum Köln gehören außerdem der Kreuzbund, die Selbsthilfe- und Helfergemeinschaft für Suchtkranke und ihre Angehörigen, der Malteser-Hilfsdienst, die Vinzenz-Konferenzen und die Caritas-Konferenzen. Darüber hinaus sind zahlreiche weitere katholische Initiativen und Träger caritativer Dienste und Einrichtungen, etwa Orden, Stiftungen, Pfarreien bzw. von ihnen gegründete Rechtsträger, Mitglied im Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V. Sie haben sich in vielen Fällen besonders dem Dienst an alten und kranken Menschen verpflichtet.
Not sehen und handeln - das gilt nicht zuletzt für die etwa 13.000 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich in den Pfarrgemeinden und Caritas-Einrichtungen des Erzbistums Köln für hilfsbedürftige Menschen einsetzen und so die Arbeit der hauptamtlichen Mitarbeiter ergänzen. Hier wird ein wichtiger Teil der Caritas-Arbeit geleistet. Der Diözesan-Caritasverband unterstützt ehrenamtliches Engagement in Pfarrgemeinden, Verbänden, Gruppen und Initiativen - unter anderem durch ein spezielles Internet-Angebot.
Not sehen und handeln - was vor Ort praktiziert wird, gilt auch für das große Ganze. So ist der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V. Mitglied im Deutschen Caritasverband, dem Dachverband für die Caritas in Deutschland.
Diözesan-Caritasverband
für das Erzbistum Köln e.V.
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