Suchen & Finden

 

Aktuelle Meldungen

Bewertungskonzept inQS: 147 Einrichtungen verbessern ihre Pflegequalität
15.12.2017 - Datenbankbasiertes Lernkonzept des Kölner Diözesan-Caritasverbandes hilft Einrichtungen beim Qualitätsmanagement
"Wer Altersarmut verhindern will, muss alleinerziehende Frauen unterstützen"
11.12.2017 - Arbeitslosenreport: Diözesan-Caritasverband fordert Ausbau von passenden Qualifizierungsangeboten für Frauen
Job-Patenschaften erleichtern 213 Geflüchteten den Berufseinstieg
05.12.2017 - Forum "zusammen:arbeiten": Caritas und Aktion Neue Nachbarn ziehen positive Halbzeitbilanz für zwei Projekte
Weniger Zuschuss für Sozialtickets bedeutet mehr Stillstand für ärmere Menschen
23.11.2017 - Diözesan-Caritasverband kritisiert Pläne der NRW-Regierung
Elisabeth-Preis für das Arbeitslosen-Projekt "Schritt für Schritt" und die Rad-Initiative "Velo3"
21.11.2017 - CaritasStiftung im Erzbistum Köln zeichnet in der Kölner Flora herausragendes soziales Engagement aus

Armut von Kindern und Jugendlichen endlich entschlossen bekämpfen

Welttag der Sozialen Gerechtigkeit am 20. Februar: Caritas ruft zur Unterstützung der Petition gegen Kinderarmut auf
16. Februar 2017; (presse@caritasnet.de)

Köln. Mehr politische Entschlossenheit im Kampf gegen Kin-derarmut fordert der Diözesan-Caritasverband für das Erzbis-tum Köln anlässlich des Welttages der Sozialen Gerechtigkeit am 20. Februar. Die Caritas unterstützt den Aufruf eines breiten Bündnisses aus Sozial- und Wohlfahrtsverbänden zur Unter-zeichnung der Petition „Keine Ausreden mehr! Armut von Kin-dern und Jugendlichen endlich bekämpfen! #stopkinderarmut.“


Rund drei Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland sind von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen, so Erhebungen des Sta-tistischen Bundesamtes. 1,8 Millionen Kinder beziehen Grundsiche-rungsleistungen; davon leben eine Million Kinder in Alleinerziehenden-Haushalten. Der Kölner Diözesan-Caritasdirektor Dr. Frank Joh. Hensel: „Die Hartz-IV-Sätze für Kinder sind zu gering. Sie basieren auf ungenau-en Berechnungen und willkürlichen Abschlägen.“

 

Er fordert, arme Familien mindestens in gleicher Weise zu fördern, wie Familien mit höheren Einkommen entlastet werden. Zudem gehen laut Hensel viele Hilfen an den Kindern und Familien, die diese dringend nötig hätten, vorbei: „Staatliche Unterstützung muss einfach gestaltet und leicht zugänglich sein“, so Hensel. „Das deutsche Sozialleistungs-recht ist derart kompliziert, dass viele Leistungen gar nicht erst in Anspruch genommen werden.“


Wer Kinderarmut bekämpfen will, müsse vor allem Alleinerziehende unterstützen. „Nötig sind flexiblere Betreuungsangebote. Damit sorgen wir endlich für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und hel-fen Alleinerziehenden, dauerhaft einen Weg heraus aus Armut und zurück in unsere Gesellschaft zu finden“, so Hensel.


Unterstützen Sie die Petition #stopkinderarmut und unterzeichnen Sie hier online: https://weact.campact.de/p/kinderarmutbekaempfen

Zurück