Suchen & Finden

 

Aktuelle Meldungen

"Schöngerechnet und vergessen: Der Staat schreibt viele Langzeitarbeitslose ab!"
16.10.2017 - Caritas kritisiert Rückgang öffentlich geförderter Beschäftigungen. Besonders betroffen: Neuss, Leverkusen, Mettmann.
Viele müssen leider draußen bleiben: Bezahlbarer Wohnraum dringend gesucht!
16.10.2017 - Wohnungslosigkeit in Deutschland trifft vermehrt Frauen. Caritas fordert mehr öffentlich geförderte Wohnungen.
85.000 Euro für starke Kinder
28.09.2017 - Seit zehn Jahren unterstützt die Engels-Schuster-Stiftung Kinder mit schwierigen Startbedingungen
Volkskrankheit Demenz: Caritas-Projekte gegen das Vergessen
20.09.2017 - Kölner Diözesan-Caritasverband unterstützt Initiativen für Demenzkranke und deren Angehörige
"Es wurde nie realistisch ermittelt, was Kinder wirklich brauchen"
18.09.2017 - Kölner Diözesan-Caritasdirektor bemängelt unzureichende Erhöhung der Hartz-IV-Regelsätze für Kinder

Bessere Chancen für Kinder mit Behinderung

Projekt will Kooperation von Frühförderstellen und Kitas stärken. Caritas-Einrichtungen aus dem Erzbistum Köln beteiligt
15. März 2017; (presse@caritasnet.de)

Köln. Wenn es um die Begleitung und Betreuung von Kindern mit Behinderung geht, sind viele Experten gefordert: Heilpädagogen, Erzieher, Therapeuten oder Ärzte. Ein neues landesweites Projekt der Freien Wohlfahrtspflege NRW in Kooperation mit den Landschaftsverbänden Rheinland und Westfalen-Lippe möchte die Fachleute besser miteinander vernetzen und die Zusammenarbeit zwischen Kindertagesstätten und Frühförderstellen stärken. Auch Caritas-Einrichtungen im Erzbistum Köln sind an dem Projekt „Teilhabechancen für Kinder mit Behinderung verbessern“ beteiligt.

„Wenn Heilpädagogen, Erzieher oder Eltern über ein und dasselbe Kind sprechen, entsteht manchmal der Eindruck, es handele sich um ganz verschiedene Kinder. Zu unterschiedlich sind die Eindrücke und Wahrnehmungen der jeweiligen Fachleute“, so Dr. Elisabeth Komp, Referentin für Menschen mit Behinderung beim Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln. Das neue Projekt setze genau dort an: Es möchte die unterschiedlichen Wissensstände zusammenführen und zu einer gemeinsamen Fachsprache kommen. Komp: „So sollen die Teilhabemöglichkeiten für Kinder mit einer Behinderung verbessert werden.“

Die praktische Umsetzung des dreijährigen Projektes erfolgt unter der wissenschaftlichen Begleitung der Universität Paderborn in acht Modellregionen – in den Städten Castrop-Rauxel, Dortmund, Gelsenkirchen, Düsseldorf und Oberhausen sowie im Kreis Steinfurt, im Oberbergischen Kreis und im Rhein-Erft-Kreis. Die Federführung liegt beim Caritasverband für das Erzbistum Paderborn.

In den Modellregionen werden lokale Projektgruppen gebildet, die sich aus Kitas, Frühförderstellen, Jugend- und Sozialämtern, den Gesundheitsämtern und den Krankenkassen zusammensetzen. Aus dem Erzbistum Köln beteiligen sich an dem Projekt 15 katholische Kindertageseinrichtungen sowie die Frühförderstelle des Caritasverbandes für den Rhein-Erft-Kreis.

Weitere Infos: www.teilhabe-verbessern.de

 

Ansprechpartnerin im Diözesan-Caritasverband: Dr. Elisabeth Komp, Abteilung Behindertenhilfe und Mitglied im Projektbeirat,
Tel.: 0221 / 2010 247, Email: elisabeth.komp@caritasnet.de  

 

Zurück