Suchen & Finden

 

Aktuelle Meldungen

Bewertungskonzept inQS: 147 Einrichtungen verbessern ihre Pflegequalität
15.12.2017 - Datenbankbasiertes Lernkonzept des Kölner Diözesan-Caritasverbandes hilft Einrichtungen beim Qualitätsmanagement
"Wer Altersarmut verhindern will, muss alleinerziehende Frauen unterstützen"
11.12.2017 - Arbeitslosenreport: Diözesan-Caritasverband fordert Ausbau von passenden Qualifizierungsangeboten für Frauen
Job-Patenschaften erleichtern 213 Geflüchteten den Berufseinstieg
05.12.2017 - Forum "zusammen:arbeiten": Caritas und Aktion Neue Nachbarn ziehen positive Halbzeitbilanz für zwei Projekte
Weniger Zuschuss für Sozialtickets bedeutet mehr Stillstand für ärmere Menschen
23.11.2017 - Diözesan-Caritasverband kritisiert Pläne der NRW-Regierung
Elisabeth-Preis für das Arbeitslosen-Projekt "Schritt für Schritt" und die Rad-Initiative "Velo3"
21.11.2017 - CaritasStiftung im Erzbistum Köln zeichnet in der Kölner Flora herausragendes soziales Engagement aus

Bessere Chancen für Kinder mit Behinderung

Projekt will Kooperation von Frühförderstellen und Kitas stärken. Caritas-Einrichtungen aus dem Erzbistum Köln beteiligt
15. März 2017; (presse@caritasnet.de)

Köln. Wenn es um die Begleitung und Betreuung von Kindern mit Behinderung geht, sind viele Experten gefordert: Heilpädagogen, Erzieher, Therapeuten oder Ärzte. Ein neues landesweites Projekt der Freien Wohlfahrtspflege NRW in Kooperation mit den Landschaftsverbänden Rheinland und Westfalen-Lippe möchte die Fachleute besser miteinander vernetzen und die Zusammenarbeit zwischen Kindertagesstätten und Frühförderstellen stärken. Auch Caritas-Einrichtungen im Erzbistum Köln sind an dem Projekt „Teilhabechancen für Kinder mit Behinderung verbessern“ beteiligt.

„Wenn Heilpädagogen, Erzieher oder Eltern über ein und dasselbe Kind sprechen, entsteht manchmal der Eindruck, es handele sich um ganz verschiedene Kinder. Zu unterschiedlich sind die Eindrücke und Wahrnehmungen der jeweiligen Fachleute“, so Dr. Elisabeth Komp, Referentin für Menschen mit Behinderung beim Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln. Das neue Projekt setze genau dort an: Es möchte die unterschiedlichen Wissensstände zusammenführen und zu einer gemeinsamen Fachsprache kommen. Komp: „So sollen die Teilhabemöglichkeiten für Kinder mit einer Behinderung verbessert werden.“

Die praktische Umsetzung des dreijährigen Projektes erfolgt unter der wissenschaftlichen Begleitung der Universität Paderborn in acht Modellregionen – in den Städten Castrop-Rauxel, Dortmund, Gelsenkirchen, Düsseldorf und Oberhausen sowie im Kreis Steinfurt, im Oberbergischen Kreis und im Rhein-Erft-Kreis. Die Federführung liegt beim Caritasverband für das Erzbistum Paderborn.

In den Modellregionen werden lokale Projektgruppen gebildet, die sich aus Kitas, Frühförderstellen, Jugend- und Sozialämtern, den Gesundheitsämtern und den Krankenkassen zusammensetzen. Aus dem Erzbistum Köln beteiligen sich an dem Projekt 15 katholische Kindertageseinrichtungen sowie die Frühförderstelle des Caritasverbandes für den Rhein-Erft-Kreis.

Weitere Infos: www.teilhabe-verbessern.de

 

Ansprechpartnerin im Diözesan-Caritasverband: Dr. Elisabeth Komp, Abteilung Behindertenhilfe und Mitglied im Projektbeirat,
Tel.: 0221 / 2010 247, Email: elisabeth.komp@caritasnet.de  

 

Zurück