Suchen & Finden

 

Aktuelle Meldungen

Kardinal Woelki ernennt neuen Kölner Diözesan-Caritaspfarrer
19.02.2018 - Pfarrer Frank Müller von St. Agnes folgt auf Matthias Schnegg. Dienstbeginn im Diözesan-Caritasverband: 1. März 2018
Auszahlung von Arbeitslosengeld nicht Supermarkt-Konzernen überlassen
01.02.2018 - Diözesan-Caritasverband kritisiert Pläne der Bundesagentur für Arbeit als menschenunwürdig und stigmatisierend
Familien Hoffnung und Zukunft geben
23.01.2018 - Anträge für Ehe- und Familienfonds bis 30. März 2018 möglich
Vorschulbetreuung: China möchte vom Know-how der Caritas profitieren
19.01.2018 - Vorbild Kindertageseinrichtung: Chinesische Delegation zum Erfahrungsaustausch beim Kölner Diözesan-Caritasverband
Bewertungskonzept inQS: 147 Einrichtungen verbessern ihre Pflegequalität
15.12.2017 - Datenbankbasiertes Lernkonzept des Kölner Diözesan-Caritasverbandes hilft Einrichtungen beim Qualitätsmanagement

Caritas spricht mit Wohnungslosem, Flüchtling und 105-Jähriger über Heimat

Kurzfilmreihe im Rahmen der Jahreskampagne "Zusammen sind wir Heimat" mit überraschenden Antworten
14. Juli 2017; (presse@caritasnet.de)

 Köln. Was bedeutet Heimat? Diese Frage stellte der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln einem Wohnungslosen, einem syrischen Flüchtling, einer 105-Jährigen, einer Aus-tauschschülerin und einer Mitarbeiterin des Caritas-Projektes „vielfalt. viel wert.". Das Ergebnis sind fünf Kurzfilme mit über-raschenden, rührenden und auch beklemmenden Antworten. Gemeinsam mit der Kölner Filmproduktion Kigali Films produzierte die Caritas die Heimat-Filmreihe im Rahmen ihrer Jahreskampagne „Zusammen sind wir Heimat".

 

Die 105-jährige Eleonore Kolibius ist gebürtige Kölnerin, lebt jedoch seit über 70 Jahren in Bad Godesberg. Trotzdem sagt sie: „Köln wird immer meine Heimat bleiben." Mehrmals wurde sie ausge-bombt, floh „mit nichts außer einer Handtasche nach Bad Godesberg". Nach Köln kehrte sie nicht mehr zurück. Doch sie weiß: „Hei-mat – das ist die Stadt, in der ich aufgewachsen bin."

Renas Azadi blieb von seiner Heimat Syrien nur ein Fotoalbum. Die-ses rettete der junge Mann hinüber nach Deutschland, als er vor dem Krieg floh. Jetzt nennt er Deutschland seine neue Heimat, Deutschland nehme ihn an, wie er ist – das schätze er. „Zwei Au-gen, eine Nase, ein Mund – am Ende sind alle Menschen gleich."

„Heimat – dieser Begriff wird gerade von Populisten oft sehr eindi-mensional verwendet. Die Filme zeigen vielmehr, dass Heimat kein starrer Begriff und längst nicht immer nur ein Ort ist. Unsere Heimat ist so vielfältig, wie die Menschen, die darin leben", so Markus Har-mann, Pressesprecher des Diözesan-Caritasverbandes, zur Motivation der Filmreihe.

 

Die Filme sehen Sie hier: https://www.youtube.com/user/DiCVKoeln/videos.

Oder auf der Kampagnen-Seite: https://www.zusammen-heimat.de/heimat-ist.

Zurück