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Caritas spricht mit Wohnungslosem, Flüchtling und 105-Jähriger über Heimat

Kurzfilmreihe im Rahmen der Jahreskampagne "Zusammen sind wir Heimat" mit überraschenden Antworten
14. Juli 2017; (presse@caritasnet.de)

 Köln. Was bedeutet Heimat? Diese Frage stellte der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln einem Wohnungslosen, einem syrischen Flüchtling, einer 105-Jährigen, einer Aus-tauschschülerin und einer Mitarbeiterin des Caritas-Projektes „vielfalt. viel wert.". Das Ergebnis sind fünf Kurzfilme mit über-raschenden, rührenden und auch beklemmenden Antworten. Gemeinsam mit der Kölner Filmproduktion Kigali Films produzierte die Caritas die Heimat-Filmreihe im Rahmen ihrer Jahreskampagne „Zusammen sind wir Heimat".

 

Die 105-jährige Eleonore Kolibius ist gebürtige Kölnerin, lebt jedoch seit über 70 Jahren in Bad Godesberg. Trotzdem sagt sie: „Köln wird immer meine Heimat bleiben." Mehrmals wurde sie ausge-bombt, floh „mit nichts außer einer Handtasche nach Bad Godesberg". Nach Köln kehrte sie nicht mehr zurück. Doch sie weiß: „Hei-mat – das ist die Stadt, in der ich aufgewachsen bin."

Renas Azadi blieb von seiner Heimat Syrien nur ein Fotoalbum. Die-ses rettete der junge Mann hinüber nach Deutschland, als er vor dem Krieg floh. Jetzt nennt er Deutschland seine neue Heimat, Deutschland nehme ihn an, wie er ist – das schätze er. „Zwei Au-gen, eine Nase, ein Mund – am Ende sind alle Menschen gleich."

„Heimat – dieser Begriff wird gerade von Populisten oft sehr eindi-mensional verwendet. Die Filme zeigen vielmehr, dass Heimat kein starrer Begriff und längst nicht immer nur ein Ort ist. Unsere Heimat ist so vielfältig, wie die Menschen, die darin leben", so Markus Har-mann, Pressesprecher des Diözesan-Caritasverbandes, zur Motivation der Filmreihe.

 

Die Filme sehen Sie hier: https://www.youtube.com/user/DiCVKoeln/videos.

Oder auf der Kampagnen-Seite: https://www.zusammen-heimat.de/heimat-ist.

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