Suchen & Finden

 

Aktuelle Meldungen

Bewertungskonzept inQS: 147 Einrichtungen verbessern ihre Pflegequalität
15.12.2017 - Datenbankbasiertes Lernkonzept des Kölner Diözesan-Caritasverbandes hilft Einrichtungen beim Qualitätsmanagement
"Wer Altersarmut verhindern will, muss alleinerziehende Frauen unterstützen"
11.12.2017 - Arbeitslosenreport: Diözesan-Caritasverband fordert Ausbau von passenden Qualifizierungsangeboten für Frauen
Job-Patenschaften erleichtern 213 Geflüchteten den Berufseinstieg
05.12.2017 - Forum "zusammen:arbeiten": Caritas und Aktion Neue Nachbarn ziehen positive Halbzeitbilanz für zwei Projekte
Weniger Zuschuss für Sozialtickets bedeutet mehr Stillstand für ärmere Menschen
23.11.2017 - Diözesan-Caritasverband kritisiert Pläne der NRW-Regierung
Elisabeth-Preis für das Arbeitslosen-Projekt "Schritt für Schritt" und die Rad-Initiative "Velo3"
21.11.2017 - CaritasStiftung im Erzbistum Köln zeichnet in der Kölner Flora herausragendes soziales Engagement aus

Job-Patenschaften erleichtern 213 Geflüchteten den Berufseinstieg

Forum "zusammen:arbeiten": Caritas und Aktion Neue
5. Dezember 2017; (presse@caritasnet.de)

Köln. Geflüchteten den Einstieg in das Arbeits- und Berufsleben zu erleichtern – das ist das Ziel der beiden Projekte „Neue Nachbarn – auch am Arbeitsplatz“ und „Willkommen Kollege! Willkommen Kollegin!“ Beide werden vom Diözesan-Caritasverband für die Flüchtlingshilfe des Erzbistums Köln „Aktion Neue Nachbarn“ koordiniert. Auf ihrem Forum „zusammen:arbeiten“ zogen die Projekt-Verantwortlichen am vergangenen Wochenende eine positive Halbzeitbilanz. Mit dabei waren  Geflüchtete, Ehrenamtliche, Arbeitgeber und Fachleute.

Das Projekt „Neue Nachbarn – auch am Arbeitsplatz“ war vor einem Jahr gestartet worden, um bis April 2019 mindestens 300 ehrenamtliche Jobpatenschaften für Geflüchtete auf den Weg zu bringen. 213 „Tandems“ haben sich inzwischen gefunden. „Es ist ein Highlight, dass es so gut funktioniert“, freute sich Projekt-Referentin Janine Bongard. „Wir sind in fast allen Regionen des Erzbistums aktiv.“ Die Jobpatinnen und -paten helfen ihren Mentees bei der Orientierung auf dem Arbeitsmarkt, bei Behördengängen oder dem Erstellen von Bewerbungsunterlagen. Zur Seite steht ihnen jeweils eine hauptberufliche Begleitperson aus dem caritativen oder pastoralen Dienst.

Ziel des Projektes „Willkommen Kollege! Willkommen Kollegin!“ ist es, 100 Geflüchtete zu Ausbildung oder Job bei einem kirchlichen Arbeitgebern im Erzbistum Köln zu verhelfen. In 60 Fällen sei dies bereits gelungen, so Projekt-Referent Alexander Gabriel. Besonders wichtig ist ihm dabei: „Es handelt sich um sozialversicherungspflichtige Ausbildungs- oder Arbeitsplätze, nicht um Praktika oder Hospitationen.“

Warum gerade solche Projekte Menschen nicht nur helfen, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, das erläuterte Dr. Frank Joh. Hensel, Diözesan-Caritasdirektor und Leiter der Aktion Neue Nachbarn:
„Arbeiten bedeutet teilhaben, Kolleginnen und Kollegen treffen, sich unterhalten, eingeladen werden“, so Hensel. „Die Menschen wollen hier ankommen und sich etwas aufbauen.“ Er erinnerte auch daran, wie wichtig es für die gesamtgesellschaftliche Stimmung ist, Flüchtlinge in Arbeit zu bringen: „Wer einen Geflüchteten als Arbeitskollegen persönlich kennengelernt hat, der wird sich schwertun, alle über einen Kamm zu scheren.“ Mit Blick auf die Zukunft erklärte er: „Viele


Geflüchtete, die heute noch unsere Hilfe benötigen, werden Arbeit finden – und sich als Stütze der Gesellschaft erleben können.“

Das Forum „zusammen:arbeiten“ wurde finanziell unterstützt von der Aktion Mensch.

 

Bildinformation: Geflüchtete, Ehrenamtliche und Arbeitgeber beim gemeinsamen Austausch, Foto: DiCV / Jo Schwartz.

 

Der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V. ist der Dachverband der katholischen Wohlfahrtspflege im Erzbistum Köln. Ihm sind 250 Mitglieder als Träger von mehr als 2.000 Diensten und Einrichtungen im Rheinland und den angrenzenden Kreisen angeschlossen. Das Spektrum reicht von Krankenhäusern über Altenheime bis zu Kindergärten und Beratungsstellen, wie etwa Schwangerschafts- oder Schuldnerberatung. Der Diözesan-Caritasverband berät seine Einrichtungen und Dienste in wirtschaftlichen Fragen und vertritt sie in Kirche, Gesellschaft und Politik. 

 

Zurück