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Qualität in der Altenpflege: 150 Einrichtungen testen neues Bewertungskonzept inQS

Webbasiertes Projekt des Diözesan-Caritasverbandes hilft den Einrichtungen der Altenpflege, ihre Versorgung zu verbessern
13. März 2017; (presse@caritasnet.de)

Köln. Wie selbstständig sind Bewohnerinnen und Bewohner in Altenpflegeeinrichtungen? Wie wirksam sind bestimmte Pflegemaßnahmen? Ist das Personal ausreichend und richtig eingesetzt? Bedarfsgerechte stationäre Altenpflege hängt von vielen Faktoren ab. Mit dem webbasierten Lernprojekt „Indikatorengestützte Qualitätsförderung – inQS“ gibt der Kölner Diözesan-Caritasverband den Pflegeeinrichtungen ein neues Konzept der Qualitätssteuerung an die Hand, das die verbesserte Versorgung von Pflegebedürftigen zum Ziel hat. Der Clou: Einrichtungen geben spezielle Pflegedaten in eine Online-Datenbank ein und können zeitnah Auswertungen abrufen.

„Mit der Analyse der Pflegeergebnisse möchten wir nicht nur die Qualität der Einrichtungen stärken, sondern auch die Fachkompetenzen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort fördern. Den Personaleinsatz personenzentriert auf die Bedarfe der Bewohnerinnen und Bewohner auszurichten, wird zu einer verbesserten Pflege beitragen“, so Dr. Heidemarie Kelleter, Referentin für Qualitätsberatung beim Kölner Diözesan-Caritasverband. inQS kommt seit Januar 2017 überregional in 150 katholischen Pflegeeinrichtungen zum Einsatz.

Mittels genauer Messkriterien bildet inQS die Pflegequalität in den Einrichtungen ab und vergleicht diese mit Ergebnissen aus anderen Einrichtungen. Wie hoch ist die Sturzhäufigkeit? Wie viel Fachlichkeit wird wo erforderlich? Welche Maßnahmen unterstützten die Bewohner in ihren Fähigkeiten, welche sind zu hinterfragen? inQS gibt Antworten auf diese und ähnliche Fragen und nutzt so den Einrichtungen, die eigene Pflegequalität zu überprüfen und bei Bedarf zu optimieren.

inQS knüpft an das erfolgreiche Projekt EQisA (Ergebnisqualität in der stationären Altenhilfe) an, das auf Initiative des Kölner Diözesan-Caritasverbandes von 2012 bis 2016 bundesweit in 247 Pflegeeinrichtungen und bei über 21.000 Bewohnern zum Einsatz kam. Auch hier wurden die eingeleiteten Pflegemaßnahmen nach wissenschaftlichen Kriterien beurteilt, um eine verbesserte Versorgung in der Langzeitpflege zu ermöglichen.

Mehr Information: www.inqs.online

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