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So funktioniert die Pflegereform

So funktioniert die Pflegereform
21. Dezember 2016; (presse@caritasnet.de)

Köln. Pflegegrade, Pflegebedürftigkeitsbegriff, Pflegegeld – zum 1. Januar 2017 tritt die umfassendste Gesetzesänderung in der Geschichte der Pflegeversicherung in Kraft. Was bedeutet das für die Pflegebedürftigen? Worauf sollten Angehörige achten? Darüber informiert eine neue Broschüre der Diözesan-Caritasverbände in Nordrhein-Westfalen.
Ziel der Reform ist es, die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz, geistigen oder psychischen Einschränkungen ebenso zu berücksichtigen wie die von Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen. Mit der Gesetzesänderung ist ein neues Begutachtungsverfahren zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit verbunden. Um dem
Hilfebedarf besser gerecht zu werden, werden die drei bisherigen Pflegestufen durch fünf Pflegegrade ersetzt.
„Bisher entscheiden Minuten über die Pflegestufe. Je länger die Pflege dauert, desto höher die Stufe. Ab Januar geht es um Selbstständigkeit und Fähigkeiten. Je weniger eine Person alleine kann, desto höher der künftige Pflegegrad“, so Helene Maqua, Leiterin der Abteilung Altenhilfe beim Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln.

Die Bundesregierung habe versprochen, dass eine Überleitung aus den bisherigen Pflegestufen in die zukünftigen Pflegegrade keine
finanziellen Nachteile für die Betroffenen mit sich bringe, so Maqua: „Wir achten darauf, dass es bei diesem Versprechen bleibt.“ Maqua empfiehlt in jedem Fall eine individuelle Beratung, etwa bei der örtlichen Caritaspflegestation.

Die Broschüre „So funktioniert die Pflegereform“ wird von Caritas in NRW, dem Zusammenschluss der fünf Diözesan-Caritasverbände in Nordrhein-Westfalen, herausgegeben. Sie richtet sich an Pflegebedürftige und ihre Angehörigen.

Die Broschüre steht auf www.caritasnet.de zum Download  bereit.

 

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