Richtlinien der Kommission

Richtlinien der Kommission für die Vergabe von Fördermitteln aus dem Ehe- und Familienfonds des Erzbistums Köln

 

Die Kommission für die Vergabe von Fördermitteln aus dem Ehe- und Familienfonds des Erzbistums Köln entscheidet über Anträge auf Förderung von Maßnahmen und Beratungsaktivitäten zur Unterstützung von Ehe und Familie. Es sollen innovative Projekte im Bereich Ehe und Familie im Rahmen der vorhandenen Mittel gefördert werden, die nicht bzw. noch nicht zum finanziell gesicherten kirchlich-caritativen Angebot im Erzbistum Köln zählen.

 

§ 1

Zusammensetzung der Vergabekommission

Die Kommission für die Vergabe von Fördermitteln aus dem Ehe- und Familienfonds des Erzbistums Köln ist das Entscheidungs- und Vergabeorgan des Fonds. Der Kommission gehören an:

·      Der/die Leiter/in der Hauptabteilung Seelsorge im Erzbischöflichen Generalvikariat (Vorsitz),

·      der/die Verwaltungsdirektor/in des Diözesan-Caritasverbandes für das Erzbistum Köln e.V.,

·      der/die Leiter/in des Stiftungszentrums im Erzbischöflichen Generalvikariat,

·      der/die Geschäftsführer/in des Ehe- und Familienfonds.

 

§ 2

Aufgaben der Kommission

Aufgaben der Kommission sind insbesondere

·      die Entscheidung über Förderanträge an den Fonds,

·      die Entgegennahme von Berichten über Verwaltung und Geschäftsführung des Fonds.

 

§ 3

Einberufung und Beschlussfassung der Kommission

(1)      Die Kommission tritt auf Einladung durch den/die Vorsitzende/n mindestens einmal jährlich zusammen. Die Einberufung erfolgt schriftlich oder per e-Mail unter Angabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von mindestens acht Tagen.

(2)      Die Kommission ist beschlussfähig bei Anwesenheit aller Mitglieder. Sofern die Beschlussfähigkeit nicht erreicht ist, beraten die anwesenden Mitglieder gleichwohl über die Tagesordnungspunkte. Die nachträgliche Beschlussfassung erfolgt in diesem Fall im Wege des Umlaufverfahrens.

(3)      Außerhalb von Sitzungen können Beschlüsse auch dann im Umlaufverfahren gefasst werden, wenn alle Kommissionsmitglieder ihr Einverständnis erklären.

(4)      Die Entscheidungen sind einstimmig zu treffen. Stimmenenthaltung ist möglich.

(5)      Über die Sitzungen ist ein Protokoll zu fertigen, das den Gegenstand der Beratungen und die gefassten Beschlüsse wiedergibt.

(6)      Die Tätigkeit der Mitglieder der Kommission ist ehrenamtlich.

 

§ 4

Geschäftsführung

Die Führung der Geschäfte der Kommission (Erstellung und Versand der Tagesordnung, Erstellung von Vorlagen, Protokollierung, Information der Antragsteller über gefasste Beschlüsse usw.) obliegt der Geschäftsstelle des Ehe- und Familienfonds des Erzbistums Köln.

 

§ 5

Antragstellung

(1)      Anträge auf Fördermittel sind mit einer Maßnahmenbeschreibung und einem Kosten- und Finanzierungsplan sowie einer Begründung zur Zweckbestimmung der beantragten Mittel an die Geschäftsstelle des Ehe- und Familienfonds des Erzbistums Köln zu richten.

(2)      Die Geschäftsstelle des Ehe- und Familienfonds des Erzbistums Köln hat bei der zuständigen diözesanen Fachstelle im Diözesan-Caritasverband bzw. im Erzbischöflichen Generalvikariat eine fachliche Stellungnahme zu den Förderanträgen einzuholen und sämtliche Anträge entscheidungsreif vorbereiten.

(3)      Das Erzbischöfliche Generalvikariat unterstützt die Geschäftsführung des Ehe- und Familienfonds insbesondere bei Fragenstellungen kirchenrechtlicher und staatskirchenrechtlicher Art sowie bei Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung.

 

 

 

Köln, den 17.02.2015

 

 

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Dr. Stefan Heße

Generalvikar