Unsere Idee

"Mit einem Kind ist alles anders.
Schöner. Intensiver.
Anstrengender.
Sich aufeinander einstellen,
eine völlig neue Lebenssituation
meistern - all das braucht Zeit."

Wir möchten, dass junge Familien Unterstützung von Anfang an bekommen können. Gerade in der ersten Lebensphase eines Kindes entstehen auch für die Eltern viele neue Lebenssituationen und Lebensaufgaben.

Wir möchten ein Netzwerk der Frühen Hilfen gemeinsam mit allen Fachleuten der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe sowie der Gesundheitshilfe aufbauen. In den nächsten drei Jahren soll dieses Netzwerk in fünf Regionen entwickelt und erprobt werden
(Frühe Hilfen vor Ort).

 

Wir würden uns freuen, wenn sich viele Familien und Fachleute an der Entwicklung des Caritasnetzwerkes Frühe Hilfen beteiligen, damit Kindern und Familien ein guter Start ins Leben gelingt.

In der Beratung von Familien nehmen die Caritas-Mitarbeiter immer häufiger wahr, dass die Zahl der mit der Erziehung ihrer Kinder überforderten Eltern weiter zunimmt. Der 15. Shell-Jugendbericht (2006) weist aus, dass 15 Prozent aller Familien unter erheblichen Belastungen bei der Erziehung der Kinder und dem Zusammenleben als Familie leiden. Auffällig ist auch, dass 14.000 Mütter 2005 unter 18 Jahre waren.

Die Öffentlichkeit nimmt die aus Überforderung erwachsenden Probleme nur als „Spitze eines Eisbergs“ wahr, wenn Medien über Vernachlässigung, Misshandlung, Missbrauch, Verwahrlosung, Tötung oder Aussetzung von Kleinkindern berichten.

 

Einige Zahlen aus der offiziellen Statistik 2009:

  • 152 tote Kinder im Alter bis 14 Jahre, davon 123 im Alter bis 6 Jahre
  • 4.081 Fälle von Misshandlungen von Kindern (+ 29 Prozent gegenüber 2005)
  • 9.932 Kinder und Jugendliche in NRW mussten vom Jugendamt in Obhut genommen werden (+ 6,3 Prozent gegenüber 2008)

(Quellen: Polizeiliche Kriminalstatistik 2009 und Landesamt für Statistik NRW)

Wir wollen mit dem Caritasnetzwerk Frühe Hilfen

  • Kinder schützen und fördern
  • Eltern unterstützen und anleiten