Bildung schafft Anschluss - Wir denken Bildung weiter

Damit die Caritas auf allen Ebenen kraftvoller und nachhaltiger ihre Stimme für Bildungsgerechtigkeit erheben kann, sollen im Jahr 2013 im Rahmen einer Kommunikationsoffensive wirksame Dialoge mit relevanten Verantwortungsträgern in Politik, Wirtschaft und Verwaltung über die vielfältigen Bildungsaktivitäten und -qualitäten in der verbandlichen Caritas im Erzbistum Köln geführt werden. Dazu wird im Diözesan-Caritasverband im Laufe des Jahres 2012 ein konkretes Konzept erarbeitet und mit der Verbandskonferenz abgestimmt. Schon heute steht fest, dass wir diesen Dialog wesentlich mit Hilfe „guter Beispiele“ (good/best-practise Beispiele) über Bildungsarbeit in der Caritas führen wollen.
Doch was sind „Beispiele für besonders gelungene Bildungsaktivitäten in der Caritas“ und wo kann man sie finden? Die Projektgruppe, die die Kampagne vorbereitet, hat dazu ein Thesenpapier erarbeitet. Es erläutert in zehn Punkten, was die besondere Qualität von Bildung in der Caritas ausmacht und liefert Fragen, mit denen Träger caritativer Dienste und Einrichtungen überprüfen können, ob es bei ihnen im Rahmen der Alltagsarbeit oder im Rahmen von Projekten Bildungsaktivitäten gibt, auf die die skizzierten Qualitätsmerkmale in besonderer Weise zutreffen.

Bildungsprozesse sind grundsätzlich in vielen Handlungsfeldern der Caritas möglich: in der von caritativen Trägern verantworteten Schul- und Berufsausbildung, in der Fort- und Weiterbildung, der nachholenden Qualifizierung, aber auch in Erziehung, Beratung, Begleitung, Pflege, in sozialpädagogischer Gruppenarbeit, Angehörigenarbeit etc. Ihre Qualität hängt davon ab, ob sie bewusst angestoßen, konzipiert, begleitet und reflektiert werden und wie ihre Nachhaltigkeit gesichert wird, das heißt, dass Menschen später in vergleichbaren Situationen das Gelernte (kognitiv, handwerklich, sozial etc.) wieder abrufen können. Weitere Informationen unterhttp://caritas.erzbistum-koeln.de/caritas/bildung/