Arbeitsfelder | Stationäre Kinder- & Jugendhilfe

Stationäre Kinder- & Jugendhilfe

Unbegleitete minderjährige Kinder und Jugendliche werden in der Regel im Rahmen der stationären Jugendhilfe versorgt und betreut.  

Sie erhalten individuelle Hilfen, die ihren Bedürfnissen angepasst sind.

Im Rahmen der vorläufigen Inobhutnahme wird ein Erst-Screening durchgeführt und die bundesweite Verteilung vorbereitet. Folgende Fragen werden dabei abgeklärt:

  • Ist das Wohl des Minderjährigen durch die Durchführung des Verteilungsverfahrens gefährdet?
  • Halten sich verwandte Personen im Inland oder im Ausland auf?
  • Schließt der Gesundheitszustand des Minderjährigen die Durchführung aus?

An  die vorläufige Inobhutnahme und die bundesweite Verteilung schließt sich die reguläre Inobhutnahme und das Clearing an. Folgende Themen werden in dieser Phase mit den Kindern und Jugendlichen bearbeitet.

  • Grundversorgung  und Sicherstellung von angstfreier und sicherer Umgebung
  • Krisenintervention und Sicherstellung pädagogischer Betreuung
  • Abklärung der Signale traumatischer Belastungen
  • psychologische Betreuung        
  • Abklärung des Gesundheitszustandes                     
  • Abklärung, welche Umstände zur Inobhutnahme/Flucht geführt haben       
  • Kontaktaufnahme zu Bezugspersonen           
  • Strukturierung des Alltags (Schule, Ausbildung, Freizeit)                
  • Perspektivenklärung

Nach der Inobhutnahme werden für die Kinder und Jugendlichen individuell geeignete Anschlussmaßnahmen gesucht.
Diese könnten sein:

  • Stationäre Regel- oder Intensivgruppe
  • Verselbstständigungsapartments
  • Gastfamilien

Ihr Kontakt zu uns

Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e. V.
Abteilung Jugend und Familie
Georgstr. 7
50676 Köln

 

Dominik Duballa
Referent für (teil)stationäre Erziehungshilfe
Telefon: 0221 2010-263
                                        Telefax: 0221 2010-395
                                        E-Mail: info@zuflucht-finden.de