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Caritas-Kampagne 2017

Das Miteinander gut zu gestalten und Integration zu ermöglichen ist eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe in den kommenden Jahren. Wie sie gelingen kann, ist das Thema der Caritas-Kampagne 2017 „Zusammen sind wir Heimat“

Berichte

die lebende bibliothek am 10.12.2015 im Robert-Wetzlar-Berufskolleg Bonn

Das Projekt 'die lebende bibliothek' ist  ein überaus gutes Projekt, das als Unterrichtsthema verpflichtend für jede Schule, in jeder Klasse sein sollte. Viele Themen (beispielsweise in den Nachrichten) werden kurz oberflächlich behandelt, ohne irgendein Verständnis bzw. Mitgefühl zu entwickeln. Ich denke, mit den Menschen direkt darüber zu sprechen, gibt vielen jungen Schülern eine gesunde Menschlichkeit mit. Es ist wichtig, dass solche Projekte gefördert werden und (besonders bei jungen Menschen) zu einem ausgeprägten Sozialgefühl beitragen sollen", berichtete ein Schüler des Bonner Berufskollegs nch Veranstaltungsende. Elf Bücher standen zur Verfügung und konnten von den insgesamt 100 Schüler/-innen der Jahrgangsstufe 11 ausgeliehen werden, wie z. B. eine Zeitzeugin des II. Weltkriegs, eine blinde Frau und ein ehemaliger Suchtkranker. Anlass der Aktion war der internationale Tag der Menschenrechte und neben der lebenden bibliothek nahmen die Jugendlichen zudem an einem Workshop zum Thema "Umgang mit Vorurteilen" teil.

die lebende bibliothek am 18.11.2015 in der Pflegeschule IN VIA

Die zukünftigen Pfleger/-innen hatten an diesem Tag durch die lebende bibliothek die Möglichkeit, sich mit Menschen aus dem Pflegewesen zu unterhalten und Fragen über mögliche Berufsbilder und Tätigkeiten zu stellen. Als Highlight galt die 92-jährige Bewohnerin eines Seniorenheims, da sie als das bisher älteste lebende Buch im Bestand der lebenden bibliothek gilt. Dies war nicht nur spannend, sondern eröffnete zudem einen multiperspektivischen Blick auf die Thematik.

die lebende bibliothek am 07.11.2015 beim Quartiersfest in Düsseldorf

Ein Nachmittag im Zeichen des Quartiers ... Das Quartier ist ein Ort, an dem sich Menschen begegnen, deren Wege sich sonst kaum kreuzen. Am 7. November 2015 verwandelte die Bahnhofsmission zusammen mit sozialen, kulturellen und kirchlichen Akteuren ihr Quartier mit Musik, Tanz und vielen Aktionen zu einem besonderen Ort, der zum Verweilen und Mitmachen einlud. Die lebende bibliothek war mit 6 lebenden Büchern vor Ort, die alle etwas zum Thema "Aus der Bahn geworfen" zu berichten hatten. So erzählte zum Beispiel eine  (Überlebens-)Künstlerin, wie sie nach vielen Rückschlägen immer wieder auf die Füße gefallen ist, ein Geflüchteter über seinen Neuanfang hier in Deutschland und schließlich berichtete jemand, wie sein Leben auf die schiefe Bahn geriet und er sich im Gefängnis wieder fand, "Einmal Knast und zurück - wenn das Leben auf die schiefe Bahn gerät". Spannende Menschen mit noch spannenderen Geschichten.

die lebende bibliothek am 08.10.2015

Im Rahmen der sozialen Werkwoche für Theologiestudierende mit dem Thema "Barmherzigkeit und Nächstenliebe im Islam und Christentum - Begegnung mit dem Islam als Chance und Herausforderung in Caritas, Gemeinden und Sozialräumen" präsentierte sich die lebende bibliothek an diesem Tag bei IN VIA Köln mit vier Vertreter/-innen des Islams. Ziel war es, Studierende mit Ihnen ins Gespräch und in den Austausch zu bringen.

die lebende bibliothek am 02.10.2015 beim Begegnungsfest in Brühl

Das diesjährige Begegnungsfest in Brühl stand unter dem Thema "Flüchtlinge!". Zusammen mit dem Kooperationspartner Familienzentrum St. Margareta SkF Rhein-Erft-Kreis e. V. und insgesamt acht Büchern war die lebende bibliothek vor Ort. "Deutschunterricht für Zugereiste - Da lernt man was! Wer lernt da was?" oder "Meine Erfahrungen als Syrer dort und hier" - die Besucher begegneten acht unterschiedlichen Persönlichkeiten mit und ohne Migrationshintergrund, die alle zum Dialog einluden.

die lebende bibliothek am 12.09.2015 im Garten der Religionen

Sie wollten immer schon die vier edlen Wahrheiten kennen lernen, auf die sich der Buddhismus gründet? Sie haben noch nie von den Baha'i gehört, obwohl es rund 5 Millionen Anhänger weltweit gibt?  Sie haben ganz allgemeine oder eben ganz persönliche Fragen zum Judentum, dem Islam, dem Hinduismus oder weiteren Religionen, die in den Medien aber nie thematisiert werden? Diese und noch viele weitere Fragen wurden im Kölner Garten der Religionen zum Gegenstand gemacht. Vertreter(innen) elf verschiedener Glaubensgemeinschaften waren vor Ort und stellten sich in einem persönlichen Gespräch den einzelnen Fragen der Teilnehmer. Es bot Gelegenheit, sich über die Weltreligionen und Besonderheiten verschiedener Glaubensgemeinschaften zu informieren. Diese Veranstaltung fand in Zusammenarbeit mit dem Garten der Religionen statt.

die lebende bibliothek am 23.08.2015 beim Zakk-Straßenfest in Düsseldorf

Bei Livemusik, Trödelständen und leckerem Essen und Trinken - das Zakk-Straßenfest in Düsseldorf bot den vielen Besuchern ein buntes Programm. Die lebende bibliothek  war an diesem Tag mit 13Büchern vertreten. Zu dem Bücherbestand gehörten einerseits Menschen aus bestimmten Berufsgruppen, wie z. B. ein Polizist mit dem Titel "Die Polizei dein Freund und Opfer? Image und Wirklichkeit der Polizeiarbeit oder aber Menschen, die eine schwierige und traurige Geschichte erlebt haben, wie eine Transsexuelle "Es gibt kein richtiges Leben im falschen Körper" oder eine Obdachlose "Armut stinkt nicht und ist nicht ansteckend!" erzählten. Im Gespräch konnten die Besucher offen Fragen stellen und auch selbst von ihrem Leben berichten.

die lebende bibliothek am 07.08.2015 beim Refugee Welcome Lab in Mettmann

die lebende bibliothek war in Mettmann zu Besuch. Engagierte Jugendliche des Refugee Welcome Labs der Young Caritas trafen auf Joas, Estifanos und Berhane aus Eritrea, die an diesem Nachmittag als lebende Bücher fungierten. Das miteinander statt übereinander Reden wurde hier sehr gut aufgenommen und hat in diesem Setting gleich noch mehr Spaß gemacht.

die lebende bibliothek am 15.06.2015 beim Hofgartenfest in Düsseldorf

Mit dem "Fest der Vielfalt" wollte die Stadt Düsseldorf ihre täglich ganz selbstverständlich gelebten interkulturellen Lebensformen zeigen. Diese spiegeln sich auch in der lebenden bibliothek wieder. Es waren viele spannende Bücher vor Ort, wie z. B. der Vorstandsvorsitzende des marokkanischen Vereins Masjid Assalam e. V. Dieser baut die erste Großmoschee in Düsseldorf, oder der Behindertenbeauftragte von Fortuna Düsseldorf, der gleichzeitig blind und Schützenkönig ist oder ein Deutsche Bahn Mitarbeiter, der unter dem Streik der GDL fast genauso leidet, wie die Bahnkunden.

die lebende bibliothek am 30.05.2015 beim Kultur- und Begegnungsfest in Bonn

An diesem Tag fanden sich 85 unterschiedliche Organisationen aus Bonn auf dem Markt- und Münsterplatz zusammen, um die Vielfältigkeit Bonns zu feiern. Neben kulinarischen Köstlichkeiten und handgefertigtem Schmuck aus aller Welt hatte auch die lebende bibliothek ihren festen Platz darin. Die Besucher waren sehr angetan von den unterschiedlichen Geschichten der 13 lebenden Bücher. Mit Titeln, wie "Tannenbusch - weit mehr als nur das 'Ghetto Bonns' " oder 'von 0 auf 100! Die Erfolgsgeschichte einer Frau aus Ruanda' " stellten sie sich den ganzen Tag den Besuchern zur Verfügung. Ob mit oder ohne Migrationshintergrund - jedes der Bücher brachte seinen eigenen Blickwinkel auf die Stadt Bonn mit.

die lebende bibliothek am 18. April 2015 in Wiehl

Diese lebende Bibliothek wurde unter dem Motto "Aus dem Leben gegriffen" mit dem Autoren-Ehepaar Monika und Michael Höhn und dem Caritasverband für den Oberbergischen Kreis organisiert. In den Räumen des Ev. Gemeindezentrums in Wiehl fanden sich 17 lebende Bücher mit den unterschiedlichsten Hintergründen und unglaublichen Geschichten ein. Mit dabei war u.a. eine Muslima, die bei der CDU Kreisvorstandsmitglied ist, die Tochter eines Auschwitz-Überlebenden und ein katholischer Pfarrer, der in seiner Freizeit als Elvis Imitator unterwegs ist.

 

die lebende bibliothek beim Thementag Südostasien am 12. April 2015

"Als Freiwilliger auf den Philippinen: wie man in einer Naturkatastrophe erwachsen wird" oder "Eine Geschichte, ein Foto und ein Gefühl, das bleibt!" - Die indonesische Fotokünsterlin Jane Dunker berichtet von Ihrer Arbeit. Dies sind nur zwei der Buchtitel der lebenden Bibliothek, die den Schwerpunkt Südostasien hat. Denn wieder einmal hat die Kulturagentur "genzgang" zum Thementag eingeladen. In der Stadthalle Köln-Mülheim gab es Live-Reportagen, ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm, attraktive Markt- und Infostände und natürlich die Lebene Bibliothek. Von elf lebenden Büchern konnten die Besucher die verschiedensten südostasiatischen Geschichten und Hintergründe erfahren.

 

die lebende bibliothek am 15.03.2015 beim Thementag Afrika

 Kennen Sie Afrika? Wer noch nicht selbst auf dem Kontinent war, hat sein Afrikabild meist nur aus den Medien. Die wenigsten von uns haben Kontakt zu Afrikanern, um die Bilder in den eigenen Köpfen mal zu hinterfragen. In der lebenden Bibliothek beim Thementag Afrika gab es die Gelegenheit dazu. Hier konnten die Leser z. B. erfahren, warum Menschen die Gefahren einer Flucht aus Afrika auf sich nehmen und wie es Ihnen heute in Köln ergeht; aber auch, welche Erfahrungen Deutsche in Afrika gemacht haben.

 

Der Kulturveranstalter "grenzgang" aus Köln organisiert regelmäßig Thementage zu unterschiedlichen Regionen dieser Welt, um Neugier für fremde Kulturen zu wecken und die wahren Geschichten anderer Länder kennen zu lernen.

 

Unter den 13 anwesenden Büchern sind die nigerianischen Künstler Chidi Kwubiri und Helen Efe Doghor-Hötter zu finden, ebenso wie die Kölner Hebamme Sonja Liggett-Igelmund, die auf Grund Ihres sozialen Engagement in Ghana dort zur Königin gekrönt wurde.

 

Pressestimmen hierzu finden Sie hier

 

die lebende Bibliothek im Haus Mondial am 5. 12.2014

Zusammen mit dem Caitasverband Bonn e. V., dem Bonner Institut für Migrationsforschung, der Stabsstelle Integratiion und dem Inklusionsbüro der Stadt Bonn wurde am 5. Dezember 2014 eine lebende Bibliothek veranstaltet. Unter dem Motto "Bonner Vielfalt hat viele Seiten" fanden sich 14 Bücher im Haus Mondial ein. Das Haus Mondial bietet seit mehr als 25 Jahren Unterstützung von Zuwanderern sowie Beratungs-, Bildungs- und Freizeitangebote für Migranten und Deutsche an.

 

Die begeisterten Leser konnten sich hier von den lebenden Büchern in eine andere Welt mitnehmen lassen, z. B. in die eines buddhistischen Mönches oder in die einer blinden Frau.

 

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die lebende bibliothek in Marienheide am 30.11.2014

Unter dem Motto "Gesichter Marienheides" fand am 1. Advent in Kooperation mit dem Caritasverband für den Oberbergischen Kreis e. V., dem Mehrgenerationenhaus Netzwerk Heilteich und der Ereignis- und Erlebnisinitiative "Kulturrausch" eine lebende Bibliothek statt.

 

Bei der lebenden bibliothek im Mehrgenerationenhaus wurden viele spannende Geschichten aus der kleinen Gemeinde im Oberbergischen, aber auch aus der großen weiten Welt erzählt. So berichtete z. B. Annette Molter über ihre Arbeit in der Flüchtlingsberatung oder Pater Robert Jerald Rego über seinen Weg von Indien nach Marienheide. Aber auch offizielle Gesichter, wie die des Bezirkspolizisten und des Bürgermeisters waren mit dabei.

 

Pressestimmen hierzu finden Sie hier

 

'die lateinamerikanische bibliothek' beim Thementag von 'grenzgang' am 16.11.2014

Das Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln organisierte gemeinsam mit dem Kooperationspartner 'grenzgang' regelmäßig Thementage zu unterschiedlichen Regionen dieser Welt. Dahinter steht die Idee, dass das Wissen über andere Kulturen und Lebensentwürfe gegenseitiges Verständnis, Wertschätzung und Toleranz zwischen Menschen, auch in der unmittelbaren Nachbarschaft fördert. Da passte die lebende Bibliothek perfekt hinein.

 

Das Thema Lateinamerika verbinden viele Menschen zun+ächst vor allem mit Fußball, Panflöten und karibischen Klängen. Um Vereinfachungen, Vorurteile und romatisierende Bilder dieser Art aus den Köpfen zu bekommen, wurden spannende lebende Bücher eingeladen. Neben dem deutsch-argentinischen Künstler David Gericke war der chilenische Comiczeichner MILLUS vor Ort und hat über seine Familiengeschichte in Zeiten der Diktatur gesprochen, ebenso wie elf weitere lebende Bücher, die ihre Geschichten den interessierten Lesern zu den Themen Menschenrechte, Tango, Capoeira, Religion und Fußball erzählt haben.

 

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die lebede Bibliothek beim Garten der Religionen am 19.09.2014

Am 19. September fand eine interreligiöse Bibliothek in Kooperation mit IN VIA und dem Garten der Religionen statt. Hier ging es um Fragen rund um das Thema Religion: Was haben z. B. ein Sufi, ein Vertreter einer afrikanischen Freikirche und eine Bahai gemeinsam? Ihre Religion ist den meisten Menschen unbekannt. Um das gegenseitige Verständnis zu fördern und Stereotypen entgegenzuwirken, wurden unter dem Motto: "Dialog der Religionen" 15 Religionsvertreter eingeladen.

 

Im Gartenbei IN VIA fanden angeregte Gespräche in ruhiger Atmospäre statt, die deutlich machten, dass die verschiedenen Religionen der Welt viel mehr gemeinsam haben, als manch einer glaubt und ein friedliches Miteinander möglich ist. So hinterließ die Veranstaltung bei allen Beteiligten ein gutes Gefühl und viel Stoff zum Nachdenken.

Pressestimmen I

Pressestimmen II

 

die lebende bibliothek beim Tag des guten Lebens in Ehrenfeld am 31.08.2014

In Köln-Ehrenfeld fand der "Tag des guten Lebens: Kölner Sonntag der Nachhaltigkeit" statt. Dabei wurde der Stadtteil Ehrenfeldd für den Autoverkehr gesperrt und so öffentlicher Raum geschaffen, der zum gemeinschaftlichen Leben und Teilen in der Nachbarschaft einlud.

 

Zu diesen Begegnungen trug auch die lebende Bibliothek bei. 13 spannende Lebende Bücher haben sich für persönliche Gespräche mit den Besuchern des Tags des guten Lebens zur Verfügung gestellt. Hierzu zählte auch der aus Ghana stammende William Nketia. Hier durften Fragen, wie "Können eigentlich alle Afrikaner so gut trommeln?", "Haben Sie sich schon einmal wwegen Ihrer Hautfarbe diskriminiert gefühlt?", "Wem drücken Sie bei der Fußballweltmeisterschaft die Daumen? Deutschland oder Ghana?" gestellt werden. Passend zu dem Thema Nachhaltigkeit waren auch eine Essensretterin und eine Veganerin dabei.

Pressestimmen hierzu finden Sie hier