Das Archiv aus dem Bereich Integration und Migration

Wertebildung in der Einwanderungsgesellschaft

Im November vor genau zehn Jahren wurde in Wien die europäische Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Institutionen von Sozialer Arbeit, Bildung, Hochschule und Seelsorge begründet. Aus diesem Anlass finden am

 

Mittwoch, 22. November 2017, 17:00 - 19:00 Uhr

ein Vortrag und Diskussion

mit Prof. Dr. Dr. h.c. Gesine Schwan und verschiedenen Gesprächspartnern

 

statt. Veranstaltungsort ist das Kardinal König Haus, Bildungszentrum der Jesuiten und der Caritas, Kardinal-König-Platz 3, A-1130 Wien.

 

Den Einladungsflyer mit weiteren Infos finden Sie hier

 

Glaubensmotivation: Schöpfung von Vielfalt - "vielfalt. viel wert." - Klausurtagung

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der inzwischen acht Standorte für "vielfalt. viel wert" trafen sich jetzt zu ihrer zweitägigen Klausurtagung.

Weitere Infos und Fotos finden Sie hier

Begegnung mit dem Hinduismus in Köln

Der DiCV hat in den vergangenen Jahren regelmäßig Fortbildungen zum interreligiösen Dialog angeboten. An die Besuche einer Synagoge, einer Moschee und eines buddhistischen Tempels schloss sich am 8.12.2016 eine Exkursion zum afghanisch-hinduistischen Tempel in Rath-Heumar an, organisiert von der Abteilung Integration und Migration. Einen Einstieg beim DiCV in die Welt des Hinduismus lieferte Herr Dr. Höbsch vom Erzbistum Köln, Kooperationspartner für den DiCV, u. a. im Bereich des interreligiösen Dialogs. Der Tempelpriester Davinder Dutt und drei Mitarbeiterinnen aus seiner Gemeinde empfingen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und führten die 12-köpfige Gruppe durch den Tempel, wobei es sich hier um einen einzigen großen Raum handelt, bunt und auffällig geschmückt als Zeichen der Vielfalt, welche in der Religion des Hinduismus verankert ist.

"Kölsches Mädchen - Jüdischer Mensch" - Filmpremiere in vollem Kino

Im Rahmen von vielfalt. viel wert. feierte der DiCV Köln am Sonntag, den 11. September 2016 gemeinsam mit Faye Cukier und über 200 Gästen die Filmpremiere von "Kölsches Mädchen - Jüdischer Mensch". An diesem Tag vor 78 Jahren musste die Protagonistin ihre Heimat Köln verlassen, um vor den Nationalsozialisten zu fliehen. Zu Beginn der Veranstaltung verwies DiCV-Direktor Dr. Hensel auf den aktuellen Bezug des Themas: Derzeit sind weltweit über 65 Millionen Menschen - mehr denn je - vor Krieg, Verfolgung und Vertreibung auf der Flucht, sei es als Binnenflüchtlinge oder weil sie in andere Länder fliehen mussten. Nächstenliebe und die Aufnahme von Menschen in Not, die ihre Heimat verlassen mussten, sind heute wichtiger denn je.

Der spannende und entgegen des ernsten Themas charismatische Zeitzeugenbericht wird bald zum Kauf verügbar sein und kann unter info@sektor53.de vorbestellt werden. Wir danken allen Gästen, aber besonders dem Stargast Faye Cukier für das umfangreiche Interesse und freuen uns sehr über die vielen netten Rückmeldungen.

Innovation und Involvierung - Ideenschmiede bei der Kölner Philharmonie

22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer engagierten sich beim Workshop "Innovation und Involvierung", welcher vom 25.-26.02.2016 in der Kölner Philharmonie/Museum Ludwig stattfand. Für die kulturelle Integrationsarbeit wurden gemeinsam mit den beiden Trainern Mag. Georg Nuhsbaumer und Dr. Rainald Tippow aus Wien und dem Intendanten der Kölner Philharmonie Louwrens Langevoort erste Projektideen und Ansätze entwickelt. Jetzt soll es an deren Umsetzung gehen.

 

Eröffnung des Klischee-Basars

Das ist ja mal wieder typisch…Wie häufig benutzen wir alle diesen Satz und stecken damit Menschen in Schubladen, in die sie gar nicht hinein gehören. Denn zum einen sind Gruppen nie homogen, sondern bestehen aus vielen unterschiedlichen Individuen und zum anderen entsteht so ein Klischee häufig aufgrund einer Aussage, die viele Menschen über bestimmte Dinge oder Personengruppen haben und die in der Regel nicht auf persönlichen Erfahrungen, sondern auf Überlieferungen beruhen, dessen Wahrheitsgehalt niemand kennt.  Weil aus Klischees aber ganz schnell Vorurteile werden können, die diskriminierendes Verhalten hervorrufen, startet heute die City Card Kampagne „Typisch deutsch…!?“ Wie auch schon die lebende bibliothek möchte die Postkartenaktion mit einem Augenzwinkern auf die Problematik von Verallgemeinerungen hinweisen.

 

Weitere Informationen zum Thema sowie die Motive der Postkarten finden Sie hier:

www.klischee-basar.de

 

Stadt der Vielfalt

Die Foto-Sharing-Plattform der Caritas ist online. Die Idee dahinter: Orte und Momente der Vielfalt finden, sie mit der Handykamera einfangen und mit anderen teilen. Macht mit und erweckt die Stadt der Vielfalt zum Leben. | Mehr…

Beispiele abgeschlossener Projekte

Hier haben wir Beispiele abgeschlossener Projekte der Fachdienste für Integration und Migration für Sie hinterlegt | Mehr…

GRUNDTVIG Lernpartnerschaft "GESWAND"

Erwachsenenbildung für demografisch, kulturell, religiös sich wandelnde Gesellschaften in Europa

 

Ziel der Lernpartnerschaft ist zunächst die Professionalisierung von Bildungspersonal im Rahmen des Austausches über Erwachsenenbildung unter den Gesichtspunkten "Aktives Altern/Demografischer Wandel" und "Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern/Diversity". Daraus wird ein Rahmen-Curriculum entwickelt, welches dazu dient, ältere Menschen verstärkt zur Freiwilligenarbeit zu motivieren. Das Kennenlernen der im Partnerland bereits angebotenen oder geplanten Bildungsmaßnahmen und eine Diskussion über mögliche Weiterentwicklungen im Zusammenhang der jeweiligen soziologischen und sozioökonomischen Rahmenbedingungen ist wichtig. Am Austausch werden neben Lehrenden aus den Partnerorganisationen potentielle Nutzer wie z. B. ältere Lernende an Bildungsangeboten in den Projektpartnerländern teilnehmen, um ihre Ansichten als"Betroffene" in die Projektarbeit zu berücksichtigen.

 

Die Lernpartner stellen sich gegenseitig die derzeitige Ausprägung und konkrete methodische Ausgestaltung der Bildungsangebote in ihren jeweiligen Arbeitsfeldern vor und vergleichen diese mit Blick auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Es sollen Erfolgsfaktoren, Schwierigkeiten, Chancen und Grenzen in der Erwachsenenbildungsarbeit von den Partnern herausgearbeitet, zusammengetragen und diskutiert werden. Es wird versucht werden, auf der Basis der Lernerfahrungen innerhalb der Partnerschaft jeweils ein nationales Pilot-Bildungsprojekt zu konzipieren, das zur Umsetzung kommen soll. Deren Ergebnisse werden evaluiert und daraus resultierende Erkenntnisse in das Rahmen-Curriculum eingearbeitet. Dieses wird verschriftlicht und verbreitet. Methodisch wird die Form des Projektmanagements gewählt, indem ein Zeit- Strukturplan für das Projekt entwickelt wird, der einzelne Arbeitspakete festlegt, Meilensteine für deren Bearbeitungskontrolle festlegt, deren Inhalte in Partnerschaftstreffen diskutiert und abgeglichen werden. Jeder Partner übernimmt spezifische Arbeitspakete, die seinen Gegebenheiten (gesellschaftlich, Erwachsenenbildungsstruktur, Zielgruppen, Erfahrungen) entsprechen, insgesamt aber für die Erreichung der Zielsetzung (Erarbeitung Rahmen-Curriculum) wichtig seind. Dazu werden zwischen den Partnertreffen regionale Arbeitsgruppen eingerichtet oder es wird mittels Internet vernetzt zusammen gearbeitet.

 

Unsere Kooperationspartner in Köln sind:

  • Erzbistum Köln mit dem Referat "Dialog und Verkündigung"
  • Bildungswerk der Erzdiözese Köln e. V.
  • Katholische Hochschule NRW, Abt. Köln

Die europäischen Partner sind:

  • Europäisches Institut für interkulturelle und interreligiöse Forschung, Vaduz (Liechtenstein)
  • Kardinal-König-Haus (Wien) mit Caritas der Erzdiözese Wien (Österrerich)
  • Mehr Informationen zum Projekt finden Sie auf der GRUNDTVIG-Homepage/ mehr