Teilhabe und Armut

Deutschland wird immer reicher, aber die Armut wächst: Etwa jedes vierte Kind in Nordrhein-Westfalen ist arm und damit häufig ausgeschlossen von materiellen, kulturellen und sozialen Ressourcen. Wir ergreifen Partei für Menschen am Rande, arbeiten für Teilhabe und helfen Menschen, ihr Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen.

Zitate und Stellungnahmen aus unseren Pressemitteilungen

KINDERARMUT

„Kinderarmut bedroht Leib und Leben. Es ist nicht nur menschlich tragisch, sondern auch gesellschaftlich ein großer Unsinn, sich so viele abgehängte Kinder zu leisten."

Dr. Frank Joh. Hensel, Diözesan-Caritasdirektor | April 2017

 

„Wer bei Kindern spart, erntet lebenslange Blastungen. Kinderarmut zu verringern, stellt mitmenschlich und finanziell eine kluge Investition in unsere gesellschaftliche Zukunft dar."

Dr. Frank Joh. Hensel, Diözesan-Caritasdirektor | April 2017

 

„Die Hartz-IV-Sätze für Kinder sind zu gering. Sie basieren auf ungenauen Berechnungen und willkürlichen Abschlägen.“

Dr. Frank Joh. Hensel, Diözesan-Caritasdirektor | Februar 2017


„Das deutsche Sozialleistungsrecht ist derart kompliziert, dass viele Leistungen gar nicht erst in Anspruch genommen werden. Staatliche Unterstützung muss einfach gestaltet und leicht zugänglich sein.“

Dr. Frank Joh. Hensel, Diözesan-Caritasdirektor | Februar 2017

 

BILDUNG UND TEILHABE

„Es ist ein Armutszeugnis für die Bildungspolitik, dass es ihr über Jahre nicht gelungen ist, die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss zu senken."

Dr. Frank Joh. Hensel, Diözesan-Caritasdirektor | Juli 2017

 

„In kaum einem anderen europäischen Land ist Bildungserfolg so eng an die sozialen Verhältnisse gekoppelt wie in Deutschland“, so Hensel. „Dieses frühe Abschichten ist Ausdruck einer fatalen Schieflage auf dem Bildungssektor mit enormen Auswirkungen auf die Zukunftschancen von Kindern aus benachteiligten Familien. So beokmmen Kinder aus armutsgefährdeten Haushalten eher schlechtere Noten, selbst wenn die Leistungen denen anderer Klassenkameraden entsprechen. Die Wahrscheinlichkeit, dass arme Kinder eine Empfehlung fürs Gymnasium bekommen, ist vier Mal geringer als bei Kindern aus einkommensstärkeren Familien. Das ist unnatürliche Selektion.“

Dr. Frank Joh. Hensel, Diözesan-Caritasdirektor | Juli 2017

 

„Um Langzeitarbeitslosigkeit wirksam zu bekämpfen, müssen langzeitarbeitslose Personen entsprechend dem individuellen Bedarf mit vielfältigen Angeboten der sozialen und beruflichen Förderung darin unterstützt werden, ihr Menschenrecht auf Arbeit zu realisieren.“

Diözesan-Caritasverband | August 2015

 

„Wir brauchen mehr Arbeitgeber, die bereit und in der Lage sind, Arbeitsprozesse so zu gestalten, dass auch benachteiligte Menschen Chancen haben.“

Diözesan-Caritasverband | August 2015

 

„Verfestigte Langzeitarbeitslosigkeit führt zu verfestigter Armut, nicht nur des oder der Einzelnen, sondern ganzer Familien. Sie führt zu Isolation, Vereinsamung, Verbitterung, Resignation und schließlich auch zu schwindendem Vertrauen in die Demokratie.“

Diözesan-Caritasverband | August 2015

 

„Qualifizierung und Beratung sind unverzichtbare Elemente sozialer Arbeitsmarktpolitik, doch es wird nicht gelingen, allein so verfestigte Langzeitarbeitslosigkeit umfänglich und nachhaltig zu bekämpfen.“

Diözesan-Caritasverband | August 2015

 

„Es ist wichtig, dass dauerhaft öffentlich geförderte Arbeitsplätze und vorgeschaltete Qualifizierungsangebote bei allen Arbeitgebern, Privatwirtschaft, öffentlicher Hand und freien Trägern, entstehen können.“

Diözesan-Caritasverband | August 2015

 

ALTERSARMUT

„Alle Zahlen legen nahe, dass auf einen großen Teil der Bevölkerung im Alter sehr eingeschränkte bis ärmliche Verhältnisse zukommen. Bei Armut im Alter schwinden die Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe: Geschenke können arme Menschen kaum machen, Einladungen schwerlich aussprechen, und alle Medikamente und Hilfsmittel erfordern Zuzahlungen oder komplette Eigenfinanzierung."

Dr. Frank Joh. Hensel, Diözesan-Caritasdirektor | Juni 2017

 

Stellungnahmen, Positionspapiere und Kommentare zu Gesetzesentwürfen

des Diözesan-Caritasverbandes für das Erzbistum Köln, des Deutschen Caritasverbandes sowie der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege

Caritas Stand.Punkte - Soziale Sicherung & Integration

Leistungen nach Asylbewerberleistungsgesetz - Politischer Handlungsbedarf

Argumentationshilfe - Grundleistungen AsylbLG vom 18.11.2011

Die Argumentationshilfe finden Sie hier

 

Verbesserung des Alterssicherungssystems - Rentendialog -

Stellungnahme des Deutschen Caritasverbandes e.V. zum Vorschlag des BMAS 17. Oktober 2011

Die Stellungnahme finden Sie hier

 

Gesetzenentwurf zur Förderung der gesellschaftlichen

Teilhabe und Integration in Nordrhein-Westfalen und zur Anpassung anderer gesetzlicher Vorschriften (Teilhabe- und Integrationsgesetz)

Stellungnahme der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW vom 2. September 2011

Die Stellungnahme finden Sie hier | TulG - 1. Teil | TulG - 2. Teil

 

Zwischen Sozialstaat und Barmherzigkeit

Positionen und Perspektiven der Caritas in NRW zu existenzunterstützenden Angeboten 2011

Das Positionspapier finden Sie hier

 

„Bildungs-Chipkarte stoppen, bedarfsgerechte Kinderregelsätze einführen!"

Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege des Landes NRW zur öffentlichen Anhörung am 08.12.2010 des Ausschuss für Arbeit, Gesundheit, Soziales und Integration und Ausschuss für Familie, Kinder und Jugend

Die Stellungnahme finden Sie hier

 

Sucht- und Drogenpolitik in NRW

Notwendige Weiterentwicklung und Neuausrichtung der Sucht- und Drogenhilfe -  Positionierung der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege des Landes NW, Arbeitsausschuss Drogen und Sucht vom September 2010

Die Stellungnahme finden Sie hier

 

GNeuMoP

Entwurf eines Gesetzes zur Neuordnung und Modernisierung des Pfändungsschutzes

Die Stellungnahme finden Sie hier

 

Interkulturelle Orientierung und Öffnung der Regeldienste

Positionspapier der LIGA der Wohlfahrtsverbände in Rheinland-Pfalz vom (26.05.2010)

Das Positionspapier finden Sie hier

 

Eckpunkte für ein Konzept zur Inobhutnahme von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Nordrhein-Westfalen

Möglicher Ablauf einer SGB VIII-gemäßen gesteuerten Aufnahme von UMF in NRW

Die Eckpunkte finden Sie hier

 

Menschen in der aufenthaltsrechtlichen Illegalität in Deutschland

Das Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege finden Sie hier

 

Fachveranstaltung zum Zwischenbericht des Runden Tisches „Hilfe für Kinder in Not"

am 01.07.2009 in der Staatskanzlei des Landes NRW von 13.00 – 17.00 Uhr

Die Stellungnahme der LAG Freie Wohlfahrtspflege NRW finden Sie hier

 

Entwurf eines Gesetzes zur Regelung des Vollzuges der Untersuchungshaft

und zur Verbesserung der Sicherheit in Justizvollzugsanstalten in Nordrhein-Westfalen (GVUVS NRW)

Gemeinsame Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NW, des Evangelischen und Katholischen Büros und der Arbeitsgemeinschaften der evangelischen und katholischen Seelsorge bei den Justizvollzugsanstalten zum Entwurf vom (18.02.2009)

Die Stellungnahme finden Sie hier

 

Finanzielle Eingliederung – Ein Konto für Jedermann

Beitrag der BAGFW (Reg.-Nr.: 9737622425-76) und der AG SBV zum Konsultationspapier Finanzielle Eingliederung – Ein Konto für Jedermann
vom 6. April 2009

Den Beitrag finden Sie hier

 

Gesetz zur Förderung der politischen Partizipation zugewanderter Bürgerinnen und Bürger in den Gemeinden

Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege des Landes Nordrhein-Westfalen zum Gesetz zur Förderung der politischen Partizipation zugewanderter Bürgerinnen und Bürger in den Gemeinden – Änderung des § 27 der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen
Gesetzentwurf der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Drucksache 14/8329 vom (17.03.2009)

Die Stellungnahme der Freien Wohlfahrtspflege finden Sie hier

 

AIDS-Politik gestalten – Konzept zur Prävention weiterentwickeln

Öffentliche Anhörung im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales und Ausschuss für Frauenpolitik im Landtag am 4. Februar 2009

Die Stellungnahme der Freien Wohlfahrtspflege finden Sie hier

 

Landesprogramm Wohnungslosenhilfe

Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW zur Anhörung des Ausschusses für Arbeit , Gesundheit und Soziales am 21.01.2009 „Das Landesprogramm Wohnungslosenhilfe muss weitergeführt werden" (21.01.2009)

Die Stellungnahme der Freien Wohlfahrtspflege finden Sie hier

 

Lebensmittelläden

Eckpunkte des Deutschen Caritasverbandes zur Beteiligung an existenzunterstützenden Dienstleistungen in Form von Lebensmittelläden

Die Eckpunkte finden Sie hier

 

Unterkunft und Heizung

Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege des Landes Nordrhein-Westfalen zum Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen - Drucksache 14/6964: „Kommunen müssen sich an Recht und Gesetz halten – Heizkosten dürfen nicht über Pauschalen bei den SGB II Beziehenden zu weiteren Einschnitten beim Existenzminimum führen" (26.11.2008):

Die Stellungnahme der Bundesarbeitsgemeinschaft finden Sie hier

 

Zwischen Sozialstaat und Barmherzigkeit

Positionspapier der Caritas NRW zu niedrigschwelligen, existenzunterstützenden Angeboten von Oktober 2008:

Das Positionspapier der fünf DiCV NRW finden Sie hier

 

Schulmittagessen

Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW zur Anhörung des Ausschusses für Schule und Weiterbildung am 05.03.2008 "Gesetz zur Änderung des Schulgesetzes NRW" - Gesetzentwurf der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Drucksache 14/5017 sowie "Eine kostenlose Mahlzeit an Schulen und in Betreuungseinrichtungen darf nicht zu Kürzungen des Lebensunterhalts führen" - Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Drucksache 14/5018:

Die Stellungnahme der Freien Wohlfahrtspflege finden Sie hier

 

Arbeitsmarktpolitik 2007

Eckpunkte zur Arbeitsmarktpolitik der verbandlichen Caritas in der Diözese Köln vom 25.10.2007:

Die Stellungnahme des Diözesan-Caritasverbandes finden Sie hier

 

Sozialberatung für Schuldner

Eckpunktepapier der Sozialberatung für Schuldnerinnen und Schuldner der Caritas im Erzbistum Köln vom 25.10.2007:

Die Stellungnahme des Diözesan-Caritasverbandes finden Sie hier

 

Finanzkompetenz im Schulunterricht

Resolution des Arbeitskreises Sozialberatung für Schuldner in der Diözesan-Arbeitsgemeinschaft Soziale und Berufliche Integration vom 16.10.2007 zur Notwendigkeit der Einführung des Themas „Finanzkompetenz" in den Schulunterricht:

Die Stellungnahme des Diözesan-Caritasverbandes finden Sie hier

 

„Junge Flüchtlinge brauchen Chancen!"

Köln. Mehr Chancen für junge Flüchtlinge, das forderte der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V. anlässlich des Weltflüchtlingstages. „Für Flüchtlingskinder besteht seit dem Jahr 2005 die Schulpflicht. Doch nach Verlassen der Schule haben die geduldeten Jugendlichen praktisch keine Chance mehr, eine Ausbildung zu beginnen oder zu studieren", kritisiert Diözesan-Caritasdirektor Dr. Frank Johannes Hensel die aktuelle Rechtslage. (Juni 2007)

Das Positionspapier des Diözesan-Caritasverbandes finden Sie hier

 

Glücksspielsucht

Öffentliche Anhörung im Landtag NRW:„Die gesellschaftliche, kulturelle, und politische Dimension des Glückspiels, einschließlich der Automatenspielsucht" am 15. März 2007 im Landtag Nordrhein-Westfalen; Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege des Landes Nordrhein-Westfalen

Die Stellungnahme der Freien Wohlfahrtspflege finden Sie hier