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Caritas-Kampagne 2017

Das Miteinander gut zu gestalten und Integration zu ermöglichen ist eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe in den kommenden Jahren. Wie sie gelingen kann, ist das Thema der Caritas-Kampagne 2017 „Zusammen sind wir Heimat“

Video | Die Arbeit der Caritas

Not sehen und handeln - die Caritas im Erzbistum Köln

Der Diözesan-Caritasverband (DiCV) für das Erzbistum Köln e.V. ist der Dachverband der katholischen Wohlfahrtspflege im Erzbistum Köln. 1916 gegründet, fasst er heute unter dem Motto „Not sehen und handeln" viele soziale Aktivitäten der katholischen Kirche im Erzbistum Köln zusammen. Als Spitzenverband steht der DiCV in der Mitverantwortung für die sozialen Verhältnisse auf Landesebene.

 

Der DiCV versteht sich als Anwalt und Partner benachteiligter Menschen. Seine Arbeit hat zum Ziel, den Menschen in seiner Würde zu schützen. Er tritt für Solidarität in der pluralen Welt ein, für gerechte Lebensbedingungen, für die Einhaltung der Menschenrechte und für die Schaffung sozialer Mindeststandards.

 

Dem DiCV sind 250 Mitglieder als Träger von mehr als 2 000 Diensten und Einrichtungen im Rheinland und den angrenzenden Kreisen angeschlossen. Das Spektrum reicht von Krankenhäusern über Altenheime bis zu Kindergärten und Beratungsstellen, wie etwa Schwangerschafts- oder Schuldnerberatung.

 

Eine der wichtigsten Aufgaben des DiCV ist die Beratung der angeschlossenen Einrichtungen und Dienste in wirtschaftlichen Fragen. Er vertritt sie in Kirche, Gesellschaft und Politik, initiiert und begleitet Projekte, sorgt für finanzielle Mittel und bietet den rund 57 000 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den Tausenden ehrenamtlich Engagierten Begleitung und Fortbildung an.

 

Maßgebend für seine Tätigkeit sind der Anspruch des Evangeliums und der Glaube der römisch-katholischen Kirche. Der Diözesan-Caritasverband orientiert sein Handeln an den Prinzipien der katholischen Soziallehre.

Struktur

Der DiCV vereint 14 Stadt- und Kreis-Caritasverbände vom Niederrhein bis zum Westerwald, von der Eifel bis ins Bergische Land unter einem Dach. Daneben gehören auch die Fachverbände Sozialdienst katholischer Frauen (SkF), Sozialdienst Katholischer Männer (SKM), beziehungsweise Sozialdienst Katholischer Frauen und Männer (SKFM) und IN VIA zur Caritas-Familie. Zum Hilfenetz der Caritas im Erzbistum Köln gehören außerdem der Kreuzbund, die Selbsthilfe- und Helfergemeinschaft für Suchtkranke und ihre Angehörigen, der Malteser-Hilfsdienst, die Vinzenz-Konferenzen und die Caritas-Konferenzen. Darüber hinaus sind zahlreiche weitere katholische Initiativen und Träger caritativer Dienste und Einrichtungen Mitglied im DiCV, wie etwa Orden, Stiftungen, Pfarreien, beziehungsweise von diesen gegründete Rechtsträger.

 

In Nordrhein-Westfalen gibt es entsprechend den Bistümern neben Köln vier weitere Diözesan-Caritasverbände in Münster, Paderborn, Essen und Aachen. Gemeinsam vertreten sie die Position der Caritas in NRW in der „Landesarbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege NRW". So ist die Caritas in NRW neben dem Paritätischen Wohlfahrtsverband, der Diakonie, dem Jüdischen Wohlfahrtsverband, der Arbeiterwohlfahrt und dem Deutschen Roten Kreuz in der Mitverantwortung für die sozialen Verhältnisse auf Landesebene.

 

Der DiCV, selbst Mitglied im Deutschen Caritasverband e.V., hat Mitglieder, die in seinen Beratungs- und Entscheidungsgremien mitwirken. Aufgaben und Zuständigkeiten zwischen dem Diözesan-Caritasverband und seinen Untergliederungen und Mitgliedsorganisationen werden nach dem Subsidiaritätsprinzip geregelt. Danach arbeiten die untergeordneten Einheiten selbstständig. Gleichzeitig haben sie jedoch den Anspruch auf Hilfe vom Dachverband, wenn sie ihre Aufgaben nicht erfüllen können. Als rechtlich selbstständige Vereine sind sie für die soziale Betreuung der Menschen vor Ort zuständig.

 

Der DiCV selbst hat 157 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Stand: Januar 2017). Diözesan-Caritasdirektor ist Dr. Frank Johannes Hensel,  Dr. Helmut Loggen ist sein Stellvertreter und Verwaltungsdirektor.

 

Neben den Stabsabteilungen und dem mehr nach innen gerichteten Geschäftsbereich „Verwaltung" gibt es fünf weitere Geschäftsbereiche:

  • „Kinder, Jugend und Familie" koordiniert die Erziehungsberatung, Schwangerschaftsberatung, Heimberatung und Tageseinrichtungen für Kinder.
  • Die stationäre sowie ambulante Altenhilfe, Behindertenhilfe und die Krankenhäuser werden vom Bereich „Gesundheits-, Alten- und Behindertenhilfe" umfasst.
  • Dem Bereich „Integration und Gemeindecaritas" sind die Abteilungen Integration und Migration, Gefährdetenhilfe, Gemeindecaritas und Ehrenamt sowie Europa- und Arbeitsmarktpolitik zugeordnet.
  • Der Bereich „Recht" umfasst alle juristischen Beratungstätigkeiten der angeschlossenen Dienste und Einrichtungen.
  • „Wirtschaft und Statistik"

 

Die Gesamtstruktur des DiCV finden Sie in unserem Organigramm...