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Unsere Pressemitteilungen

Heimat. Neu gedacht. Ausstellung zum Heimatgefühl mit persönlichen Fotos und Texten geht weiter: Ab 24. Januar in der Stadtbücherei Wersten
22.01.2018 - Der Caritasverband Düsseldorf e.V. (Projekte vielfalt.vielwert sowie "Bilder im Kopf") und das Zeitzeugenprojekt HEIMATSUCHER e.V. setzten sich mit sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmern unterschiedlicher Nationalitäten und sozialer Hintergründe in einem viertätigen Kreativworkshop mit Fragen zur individuellen Heimat auseinander und gingen mittels Zeitkapseln auf Zeitreise.
Besuch der Dauerausstellung des Heinrich-Heine Instituts. Führung durch die Ausstellung für Senioren.
19.01.2018 - Am Dienstag, dem 23. Januar um 10.30 Uhr lädt das Caritas zentrum plus Oberbilk Seniorinnen und Senioren zum Museumsbesuch ein.
Ehrenamtlich engagiert für die Gemeinschaft. Caritas-Freiwilligenagentur impuls sucht Helferinnen und Helfer
12.01.2018 - ... für Kinder und Jugendliche mit Handycap. Stadtweit. Die Caritas-Freiwilligenagentur impuls benötigt freiwillige Helferinnen und Hlefer, die Freude haben, Kinder oder Jugendliche mit geistiger oder körperlicher Behinderung und ihre Familien im Freizeitbereich einmal wöchentlich zu unterstützen.
Caritas-Altenzentrum St. Josefshaus in Oberbilk erhält modernen Erweiterungsbau. Umfangreiche Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten beginnen noch in dieser Woche
09.01.2018 - Rund eineinhalb Jahre werden die Bauarbeiten im laufenden Betrieb voraussichtlich dauern. "Wir haben ein ehrgeiziges Bauprojekt mit einem Gesamtvolumen von ca. 5 Millionen vor uns," erläutert Architekt Gisbert Krause.
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Caritas unterstützt Planungen der Düsseldorfer Politik zur Umsetzung einer Wohnraumschutz-satzung

5. Januar 2018; Stephanie Agethen

Caritas unterstützt Planungen der Düsseldorfer Politik zur Umsetzung einer Wohnraumschutzsatzung
Soviel steht fest: der Landeshauptstadt Düsseldorf fehlt es seit Langem an angemessenem und bezahlbarem Wohnraum. Die Leidtragenden sind häufig Menschen in prekären Lebenslagen, die auf dem regulären Wohnungsmarkt kaum Chancen haben. Der Caritasverband Düsseldorf e.V. unterstützt deshalb die Planungen der Stadtpolitik, sogenannte „Home Sharings“ in Düsseldorf stärker einzuschränken und damit dringend benötigten Wohnraum zu schaffen.

 

Insbesondere die Mietmarktverknappung durch Zweckentfremdung von Wohnraum in Ferienwohnungen, die dann zu deutlich höheren Preisen angeboten werden, und die zunehmende Umwandlung von Wohnraum in Gewerbeflächen und Ateliers sind nach Ansicht des Düsseldorfer Caritas-Vorstandes Henric Peeters dafür verantwortlich, dass aktuell eine weitere Verschärfung auf dem Wohnungsmarkt stattfindet: „Eine Satzung für Wohnraumschutz in Düsseldorf wäre aus unserer Sicht eine wirksame Ad-hoc Maßnahme gegen Mietraumverknappung“, erklärt Peeters. Die Stadt Köln habe bereits seit 2014 ein Wohnungsaufsichtsgesetz sowie eine städtische Wohnraumschutz­satzung umgesetzt und überwiegend positive Erfahrungen gemacht.* „Ein Gesetz zur Eindämmung gegen den Raubbau von Mietwohnungen ist längst überfällig, insbesondere um sozial benachteiligten Menschen in unserer Stadt eine bessere Perspektive auf Wohnraum zu geben“, so Peeters. Übrigens: Die Anzahl der Sozialwohnungen in Düsseldorf hat sich in den vergangenen Jahren ebenfalls deutlich zurückentwickelt: von 26.302 Wohnungen im Jahr 2008 sind im Jahr 2017 nur noch 15.878 übrig geblieben.**
Ein weiterer Schwerpunkt der politischen Arbeit müsse die Bekämpfung und Verhinderung von Wohnungslosigkeit in Düsseldorf sein, so Peeters. Die im Dezember von der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAGW) vorgestellten Berechnungen zur Zahl wohnungsloser und von Obdachlosigkeit betroffener Menschen belegen einen dringenden Handlungsbedarf: „Im Caritas Don Bosco Haus stellen wir jährlich einen steigenden Bedarf von circa zehn bis fünfzehn Prozent fest“, erläutert Johannes Böttgenbach, Leitung Wohnungslosenhilfe des Caritas Haus Don Bosco. René Trenz, Caritas-Fachbereichsleitung Gesundheit, Gefährdetenhilfe und berufliche Integration, ergänzt: „Es ist davon auszugehen, dass die Anzahl der Wohnungslosen auch in Düsseldorf weiter ansteigen wird, da auch die Zielgruppe der Geflüchteten mit verfestigtem Aufenthaltsstatus als `obdachlose Flüchtlinge´ in die Statistik einfließen. Dieser Personenkreis findet ebenfalls keine Anschlussperspektive auf dem Mietmarkt.“

 
Soviel steht fest: der Landeshauptstadt Düsseldorf fehlt es seit Langem an angemessenem und bezahlbarem Wohnraum. Die Leidtragenden sind häufig Menschen in prekären Lebenslagen, die auf dem regulären Wohnungsmarkt kaum Chancen haben.
Der Caritasverband Düsseldorf e.V. unterstützt deshalb die Planungen der Stadtpolitik, sogenannte „Home Sharings“ in Düsseldorf stärker einzuschränken und damit dringend benötigten Wohnraum zu schaffen.

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