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Unsere Pressemitteilungen

Erinnerung an die Schulzeit-Schulfibeln als Spiegel der Zeit. Vortrag und Gespräch mit Eduard Stolz
19.04.2018 - Am Donnerstag, den 19. April um 15.00 Uhr besucht der ehemalige Lehrer Eduard Stolz das Caritas zentrum plus Stockum (Lönsstraße 5a, 40474 Düsseldorf), um mit Besucherinnen und Besuchern Erinnerungen an die Schulzeit auszutauschen.
Caritas-Freiwilligenagentur impuls sucht dringend freiwillig Engagierte ... als Trödelqueen oder -king
18.04.2018 - Die Caritas Freiwilligenagentur impuls sucht freiwillige Helferinnen oder Helfer, die Lust haben, ein Sozialkaufhaus bei der Schätzung von Gegenständen aus Wohnungsauflösungen, wie z.B. Münzen, Briefmarken oder Bildern, zu unterstützen.
Caritas informiert in Themenabend über ehrenamtliche Sterbebegleitung
16.04.2018 - "Bleib an meiner Seite"- das wünschen sich viele Menschen am Ende ihres Lebens. Immer wieder kommt es aber zu Situationen, in denen zu Hause oder in Pflegezentren niemand diesen Wunsch erfüllen kann.
Kinoerlebnis mal anders. Das Caritas zentrum plus Bilk lädt Senoren ein
11.04.2018 - Am Dienstag, den 17. April 2018, von 14 bis 17 Uhr findet im Caritas zentrum plus in Bilk (Suitbertusplatz 1a, 40223 Düsseldorf) eine gesonderte Vorstellung des Kinofilm "Monsieur Claude und seine Töchter" für Seniorinnen und Senioren statt.
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Caritas unterstützt Planungen der Düsseldorfer Politik zur Umsetzung einer Wohnraumschutz-satzung

5. Januar 2018; Stephanie Agethen

Caritas unterstützt Planungen der Düsseldorfer Politik zur Umsetzung einer Wohnraumschutzsatzung
Soviel steht fest: der Landeshauptstadt Düsseldorf fehlt es seit Langem an angemessenem und bezahlbarem Wohnraum. Die Leidtragenden sind häufig Menschen in prekären Lebenslagen, die auf dem regulären Wohnungsmarkt kaum Chancen haben. Der Caritasverband Düsseldorf e.V. unterstützt deshalb die Planungen der Stadtpolitik, sogenannte „Home Sharings“ in Düsseldorf stärker einzuschränken und damit dringend benötigten Wohnraum zu schaffen.

 

Insbesondere die Mietmarktverknappung durch Zweckentfremdung von Wohnraum in Ferienwohnungen, die dann zu deutlich höheren Preisen angeboten werden, und die zunehmende Umwandlung von Wohnraum in Gewerbeflächen und Ateliers sind nach Ansicht des Düsseldorfer Caritas-Vorstandes Henric Peeters dafür verantwortlich, dass aktuell eine weitere Verschärfung auf dem Wohnungsmarkt stattfindet: „Eine Satzung für Wohnraumschutz in Düsseldorf wäre aus unserer Sicht eine wirksame Ad-hoc Maßnahme gegen Mietraumverknappung“, erklärt Peeters. Die Stadt Köln habe bereits seit 2014 ein Wohnungsaufsichtsgesetz sowie eine städtische Wohnraumschutz­satzung umgesetzt und überwiegend positive Erfahrungen gemacht.* „Ein Gesetz zur Eindämmung gegen den Raubbau von Mietwohnungen ist längst überfällig, insbesondere um sozial benachteiligten Menschen in unserer Stadt eine bessere Perspektive auf Wohnraum zu geben“, so Peeters. Übrigens: Die Anzahl der Sozialwohnungen in Düsseldorf hat sich in den vergangenen Jahren ebenfalls deutlich zurückentwickelt: von 26.302 Wohnungen im Jahr 2008 sind im Jahr 2017 nur noch 15.878 übrig geblieben.**
Ein weiterer Schwerpunkt der politischen Arbeit müsse die Bekämpfung und Verhinderung von Wohnungslosigkeit in Düsseldorf sein, so Peeters. Die im Dezember von der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAGW) vorgestellten Berechnungen zur Zahl wohnungsloser und von Obdachlosigkeit betroffener Menschen belegen einen dringenden Handlungsbedarf: „Im Caritas Don Bosco Haus stellen wir jährlich einen steigenden Bedarf von circa zehn bis fünfzehn Prozent fest“, erläutert Johannes Böttgenbach, Leitung Wohnungslosenhilfe des Caritas Haus Don Bosco. René Trenz, Caritas-Fachbereichsleitung Gesundheit, Gefährdetenhilfe und berufliche Integration, ergänzt: „Es ist davon auszugehen, dass die Anzahl der Wohnungslosen auch in Düsseldorf weiter ansteigen wird, da auch die Zielgruppe der Geflüchteten mit verfestigtem Aufenthaltsstatus als `obdachlose Flüchtlinge´ in die Statistik einfließen. Dieser Personenkreis findet ebenfalls keine Anschlussperspektive auf dem Mietmarkt.“

 
Soviel steht fest: der Landeshauptstadt Düsseldorf fehlt es seit Langem an angemessenem und bezahlbarem Wohnraum. Die Leidtragenden sind häufig Menschen in prekären Lebenslagen, die auf dem regulären Wohnungsmarkt kaum Chancen haben.
Der Caritasverband Düsseldorf e.V. unterstützt deshalb die Planungen der Stadtpolitik, sogenannte „Home Sharings“ in Düsseldorf stärker einzuschränken und damit dringend benötigten Wohnraum zu schaffen.

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