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Jeder Mensch braucht ein Zuhause

5. Mai 2018; Anne Rossenbach

Köln zeigt seit Jahren steigende Zahlen wohnungsloser Frauen, Männer und Familien. Erfasst werden diese Zahlen in NRW in der „Integrierten Wohnungsnotfallberichterstattung des Landes NRW“. Danach waren in Köln 2011 3.655 Menschen ohne festen Wohnsitz gemeldet, 2016 bereits 4.871, das bedeutet eine Zunahme von 1.200 Menschen innerhalb von fünf Jahren und da sich geflohene Menschen noch nicht mit erfasst.

Gesicherte Daten zur Zahl der obdachlosen Frauen in Köln liegen nicht vor, da viele Frauen zwar faktisch wohnungslos sind, aber im System nicht bekannt werden, solange sie bei Bekannten unterkommen. Im „Jahresbericht 2016 zur Situation wohnungsloser und von Wohnungslosigkeit bedrohter Frauen in der Stadt Köln“ führt das Amt für Soziales und Senioren 374 wohnungslose Frauen im Transferleistungsbezug nach SGB II oder SGB XII auf. Dabei handelt es sich aber nur um einen Bruchteil der tatsächlich wohnungslosen Frauen. Legt man die valide Einschätzung zugrunde nach der Frauen einen Anteil von ca. 20% an allen Wohnungslosen ausmachen, muss man in Köln von mindestens 1.000 obdachlosen Frauen ausgehen.

 

„Wohnungslosigkeit bedeutet, nur von der Straße aus zu sehen, wie andere Menschen in ihren Wohnungen leben. Es muss gar nicht die festlich beleuchtete Wohnung sein, die man von außen neidvoll ansieht, es reicht auch das Geräusch des Staubsaugers oder der Anblick von jemandem der die Fenster putzt oder einen paar Blumen in einen Kübel setzt, um spürbar werden zu lassen, was es bedeutet, auf der Straße oder in unsicheren Wohnverhältnissen zu leben“, so Karolin Balzar, Leiterin der Wohnungslosenhilfe des SkF e.V. Köln.

 

Wohnungslose Frauen fallen im Straßenbild häufig nicht auf. Vielen gelingt es, lange die Fassade aufrecht zu erhalten, sich selbst und ihre Kleidung zu pflegen. Sie versuchen bei Bekannten und Freunden unterzukommen, weil sie Notschlafstellen oder Notunterkünfte meiden, wenn dort auch wohnungslose Männer untergebracht werden.

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