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Caritas-Altenzentrum Kardinal-Frings-Haus
Ökologisch verantwortungsvoll in die Zukunft
Caritasverband Köln baut neues Altenzentrum „Kardinal-Frings-Haus“ als Niedrigenergiehaus.
Hinter der Hauptverwaltung des Caritasverbandes im Stadtteil Ehrenfeld entsteht ein neues Altenzentrum. Jetzt wurde der erste Spatenstich getan und mit dem Bau begonnen. Ab Mitte 2010 werden 80 Senioren unterschiedlicher Herkunft in das moderne Haus einziehen.
Nicht nur was das Pflegekonzept angeht, sondern auch unter ökologischen Gesichtspunkten ist das Kardinal-Frings-Haus zukunftsweisend. Es ist die erste Altenpflegeeinrichtung in Köln, die als ein umweltfreundliches Niedrigenergiehaus nach KfW 40-Standard mit Geothermie-Konzept ( Erdwärmetechnik) gebaut wird. Der jährliche Verbrauch pro Quadratmeter Wohnfläche liegt unter 40 Kilowattstunden. Zusätzlich sorgt Solarthermie auf dem Dach für die Trinkwassererwärmung. Im Vergleich zu den aktuellen Vorgaben der Energiesparverordnung wird dadurch mehr als die Hälfte an Energie eingespart.
Erster Spatenstich am 17.12.2008, dem 30. Todestag
von Kardinal Josef Frings
Das neue Altenzentrum wird nach dem weit über Köln hinaus bekannten Kardinal Frings benannt, dem Bischof mit Herz, Verstand und viel Humor. Dompropst Norbert Feldhoff schilderte persönliche Begegnungen mit dem Kardinal, der den Kölnern besonders durch seinen nachdrücklichen Einsatz für die notleidende Bevölkerung nach Kriegsende in Erinnerung ist.

Beim Spatenstich legten Stadtdechant Prälat Bastgen, Dompropst Dr. Norbert Feldhoff, Bürgermeister Josef Müller mit Geschäftsfeldleiter Detlef Silvers und Architekt Bernhard Werth Hand an. „Jetzt ist der erste wichtige Schritt getan“, freute sich Caritasdirektor Pfarrer Franz Decker. Rund 80 Gäste, darunter viele Senioren aus Ehrenfeld, die bereits ihr Interesse an dem Haus bekundeten, waren beim feierlichen Akt dabei.
Modernes Pflegekonzept
Zukunftsweisend ist das moderne Pflegekonzept. Es sieht eine Einteilung in überschaubare Wohngruppen mit 10 Bewohnern vor. In diesen kleineren Hausgemeinschaften spielt sich der Alltag ab. Jeder Wohnbereich hat eine Wohnküche mit Essbereich und eine gemütliche Sitz- und Ruhezone. Es sind ausschließlich Einzelzimmer vorgesehen, die individuell eingerichtet werden können und den nötigen Rückzug bieten.
Die Wohnbereiche werden nach pflegefachlichen Gesichtspunkten aufgeteilt: Neben „gemischten“ Gruppenstrukturen sind im Erdgeschoss Wohnbereiche für Menschen mit Demenz mit geschütztem Garten vorgesehen. Im Obergeschoss wird es einen Bereich geben, in dem eigens in Palliative Care geschulte Mitarbeiter für Pflegebedürftige da sind, die Schmerzlinderung bei unheilbarer Erkrankung benötigen. Gemeinschaftlich genutzt werden die Cafeteria für Bewohner und Gäste im Erdgeschoss, ein Mehrzweckraum, die Hauskapelle und mehrere Innenhöfe.
Zentrale Lage
Die zentrale Lage mit guter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und vielen Geschäften in unmittelbarer Nachbarschaft macht das neue Haus attraktiv.
Finanzierung
Die Investitionskosten, inklusive der Ausstattung und Hauskapelle, liegen bei 6,7 Millionen Euro. 40 % bringt der Verband selbst auf, 60 % werden über ein Darlehen der KfW-Bank (Kreditanstalt für Wiederaufbau) finanziert, die das Niedrigenergiehaus zinsgünstig fördert. |
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Aktuell
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