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SkF Leverkusen - Aktuell

Besuch in der LVR-Klinik
18.12.2017 - Mitfahrtgelegenheit zum TREFFPUNKT "Mitten im Leben". Bei seinen Besuchen in der LVR Klinik Langenfeld informiert Sie Herr Schmidt vom TREFFPUNKT "Mitten im Leben" auf den Stationen eins, zwei und drei über die Angebote des TREFFPUNKTS. Nächster Termin: 01.02.2018 von 15:00 Uhr bis 15:45 Uhr
marhaba - hallo
07.09.2017 - Offener Treff für schwangere Frauen bzw. Mütter mit Baby
Frauen wählen eine solidarische Gesellschaft
03.07.2017 - SkF ruft dazu auf, sich engagiert für sozialen Frieden einzusetzen
Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag
28.06.2017 - Dokumentarfilm über Depression Vorführung im Scala Cinema Leverkusen am 4. Juli 2017, 18:30 Uhr
Nachbarschaftscafé zum barrierefreien Leverkusen
01.06.2017 - Aktionstag der Aktion Mensch im Treffpunkt "Mitten im Leben"

Caritas im Erzbistum Köln

Vorschulbetreuung: China möchte vom Know-how der Caritas profitieren
19.01.2018 - Vorbild Kindertageseinrichtung: Chinesische Delegation zum Erfahrungsaustausch beim Kölner Diözesan-Caritasverband
Bewertungskonzept inQS: 147 Einrichtungen verbessern ihre Pflegequalität
15.12.2017 - Datenbankbasiertes Lernkonzept des Kölner Diözesan-Caritasverbandes hilft Einrichtungen beim Qualitätsmanagement

Frauen wählen eine solidarische Gesellschaft

Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein e.V. - Pressemitteilung 29.06.2017
3. Juli 2017; Marco Reinhardt

Pressemitteilung

29.06.2017

Frauen wählen eine solidarische Gesellschaft

SkF ruft dazu auf, sich engagiert für sozialen Frieden einzusetzen

Dortmund, 29.06.2017. Zum Abschluss der Delegiertenversammlung startete der SkF am

Freitag eine Aktion zur Bundestagswahl 2017. Der Frauenwohlfahrtsverband wird

bundesweit seine Forderungen in den Wahlkampf einbringen. Vor Ort in den 143 SkF

Ortsvereinen und in Berlin wird das Gespräch mit Politiker_innen geführt, um die Positionen

des SkF zu verdeutlichen. „Da die aktuelle politische Debatte geprägt ist von unheilvollen

Auseinandersetzungen in entscheidenden Grundfragen unseres Zusammenlebens“, so SkF

Bundesvorsitzende Dr. Anke Klaus, „rufen wir alle, besonders Frauen, dazu auf, sich

engagiert für eine demokratische Gesellschaft einzusetzen, in der Solidarität und Respekt

vor der Würde jedes einzelnen Menschen gewahrt bleiben.“

Weil Frauen trotz zunehmender Erwerbsarbeit weiterhin den Großteil der Pflege-, Sorge- und

Hausarbeit übernehmen, fordert der SkF, die Erwerbs- und Sorgearbeit neu zu gestalten,

damit Frauen und Männer in gleichem Maße ihre Lebensvorstellungen verwirklichen können.

Schlechtere Bezahlung in den sogenannten „Frauenberufen“ sowie häufigere

Erwerbsunterbrechungen und Teilzeitbeschäftigungen führen u. a. zu geringeren Renten für

Frauen. Der SkF drängt darauf, Erwerbstätigkeit familienbewusst zu gestalten. Ferner muss

Vollzeiterwerbstätigkeit zu existenzsichernden und rentenfesten Einkommen führen und die

sogenannten Minijobs sollen zu sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen

umgebaut werden. Der Frauenverband will auch erreichen, dass politische

Rahmenbedingungen für eine bessere Bezahlung in den Erziehungs-, Sozial- und Pflegeberufen

geschaffen werden und eine konsequente Tariftreue erwirkt wird.

Damit Familie und Beruf besser vereinbart werden können, will der SkF den Ausbau einer

qualifizierten, wohnortnahen und flexiblen Kindertagesbetreuung vorantreiben und setzt sich

für die Entwicklung einer Lebens-/Familienarbeitszeit ein. Alleinerziehende Frauen mit

Kindern haben ein besonders hohes Armutsrisiko. Um dies zu mindern und die soziale

Gerechtigkeit herzustellen, plädiert der SkF dafür die Regelsätze im SGB II, besonders für

Kinder, bedarfsgerecht auszubauen, so dass sie dem tatsächlichen existenzsichernden

Bedarf einschließlich des von der Verfassung geforderten Mindestmaßes an Teilhabe

entsprechen. Aus Sicht des SkF ist die Überwindung von Gewalt gegen Frauen von zentraler

Bedeutung für die gesundheitliche und sozio-ökonomische Situation von Frauen sowie für

die gesellschaftliche Entwicklung insgesamt. Deshalb fordert der Verband, dass von Gewalt

betroffene Frauen und deren Kinder endlich einen gesetzlichen Anspruch auf Schutz und

Hilfe erhalten und dieser auch umgesetzt wird. Zudem sollen Strukturen, die Gewalt

verharmlosen, ermöglichen oder befördern verändert werden.

Alle Positionen und Forderungen des SkF finden sich im Internet unter

www.skf-zentrale.de/wirfrauenwaehlen.

Der SkF unterstützt mit rund 10.000 Mitgliedern und 9.000 Ehrenamtlichen sowie 6.500 beruflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in

bundesweit 143 Ortsvereinen Frauen, Kinder, Jugendliche und Familien, die in ihrer aktuellen Lebenssituation auf Beratung oder Hilfe angewiesen

sind. Sein Angebot umfasst u. a. 120 Schwangerschaftsberatungsstellen, 91 Betreuungsvereine, 38 Frauenhäuser, 36 Kindertageseinrichtungen,

34 Mutter-Kind-Einrichtungen, 31 Dienste der Kindertagespflege sowie 22 Adoptions- und 35 Pflegekinderdienste. Der SkF ist Mitglied im

Deutschen Caritasverband.

Nadine Mersch, Stabsstelle Sozialpolitik und Öffentlichkeitsarbeit; Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein e.V.

Agnes-Neuhaus-Str. 5, 44135 Dortmund, Tel. 0231 557026-25, Fax 0231 557026-60, E-Mail: mersch@skf-zentrale.de

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