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Aktuelles aus dem Kreis

Begleitung von Pflegebedürftigen mit und ohne Demenz - Qualifizieren Sie sich!
14.12.2017 - Das Caritas-Demenz-Netzwerk in Erkrath startet im Januar wieder mit einem neuen Modul des Qualifizierungskurses zur Begleitung und Betreuung von Pflegebedürftigen mit und ohne Demenz. Das Seminar richtet sich an Ehrenamtliche, Fachpersonal, pflegende Angehörige sowie alle interessierten Menschen.
10 Jahre Caritas-Lernpatenschaft - ein Erfolgsmodell
06.12.2017 - Die Caritas-Lernpatenschaften starteten mit zwölf Patenschaften in Ratingen-West. Aktuell gibt es rund 100 aktive Patenteams verteilt über ganz Ratingen. Für 32 Kinder werden noch Paten gesucht... Aber eine Lernpatenschaft bedeutet vor allem für die Kinder so viel mehr, als diese nüchternen Zahlen vermuten lassen.
Integration durch Sport
30.11.2017 - Auch unter den Flüchtlingen in den versiedenen Unterkünften, befinden sich viele Menschen mit besonderen Fähigkeiten und Talenten. Der Fachbereich Integration und Migration konnte nun, im Rahmen des Projekts ?Willkommen - Ankommen?, zehn Fußballspieler aus unterschiedlichen Ländern an den ?Allgemeinen Sport Club? (ASC) Ratingen West vermitteln und in eine Mannschaft integrieren.

Bewertungskonzept inQS: 147 Einrichtungen verbessern ihre Pflegequalität

Datenbankbasiertes Lernkonzept des Kölner Diözesan-Caritasverbandes hilft Einrichtungen beim Qualitätsmanagement
15. Dezember 2017; (presse@caritasnet.de)

Köln. Wie gut gelingt es Pflegeeinrichtungen, die Bewohnerinnen und Bewohner in ihrer Selbstständigkeit und ihren Fähigkeiten zu unterstützen? Welche Pflegemaßnahmen sind dabei wirksam? Ist das Personal ausreichend und richtig eingesetzt? Projektteilnehmer und Experten waren sich jetzt bei einer Fachtagung im Kölner Maternushaus einig: Mit Hilfe des Caritas-Lernkonzepts inQS, das Pflegedaten in einer Online-Datenbank speichert und auswertet, sind Einrichtungen in der Lage, ihre Pflegequalität gezielt und kontinuierlich zu steigern.

„Erste Ergebnisse zeigen, dass zum Beispiel Bewohner, die bettlägerig sind und sich kaum bewegen, deutlich weniger Hautschäden haben. Zudem konnten Schmerzen, gerade bei kognitiv eingeschränkten Bewohnern, früher erkannt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden", zieht Dr. Heidemarie Kelleter, Referentin für Qualitätsberatung beim Kölner Diözesan-Caritasverband, eine positive Zwischenbilanz.

Neben dem richtigen Umgang mit pflegerischen Risiken zeigen die Ergebnisse aus den Einrichtungen auch, dass zur Förderung der Mobilität und Selbstständigkeit der Bewohner wesentlich mehr fachliche und personelle Ressourcen erforderlich sind. „Um dem Pflegebedürftigkeitsbegriff in der stationären Altenhilfe gerecht zu werden, müssen Aufgaben neu definiert, Kapazitäten erhöht und Rahmenbedingungen für die Pflegenden verbessert werden", fordert Kelleter.

Das Projekt „Indikatorengestützte Qualitätsförderung – inQS" bildet die Pflegequalität in den Einrichtungen mittels genauer Messkriterien ab und vergleicht diese mit Ergebnissen aus anderen Einrich-tungen. Seit 2017 ersetzt inQS das vorherige Projekt EQisA (Ergebnisqualität in der stationären Altenhilfe). inQS wird auf Initiative des Kölner Diözesan-Caritasverbandes derzeit in 147 Einrichtungen überregional durchgeführt. 2018 soll das Lernkonzept mit weiteren Pflegeeinrichtungen fortgeführt werden.

 

Mehr Information: www.inqs.online

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