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Caritas: Fortbildungen für Freiwillige
08.02.2018 - Gutes Engagement braucht gute Rahmenbedingungen und gute Strukturen. Daher bietet der Caritasverband, wie auch in den letzten Jahren, ein auf die Bedürfnisse ehrenamtlich tätiger Menschen abgestimmte Fortbildungen an.
Die fünfte Jahreszeit! - Die Caritas hat zehn Tipps, für Spaß ohne Reue.
01.02.2018 - KREIS METTMANN. Damit die Narrenzeit für Jugendliche und Erwachsene Spaß und Freude und keine beschämenden oder riskanten Situationen bereitet, sollten alle Feiernden einige Tipps beherzigen. Dazu gehören beispielsweise Alkohol nicht als Durstlöscher einzusetzen, sich zu trauen auch mal Alkohol abzulehnen, keine Trinkspiele oder Flatrate Partys zu machen und natürlich nicht aus Frust oder Traurigkeit Alkohol zu trinken.
Emotionale Sicherheit ist ein Grundbedürfnis aller Menschen
01.02.2018 - Die Caritas veranstaltet mit großem Erfolg und etwa 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmern den ersten Fachtag des Modellprojektes EMSIDE. Das Fazit: Ein Leben in emotionaler Sicherheit, ist ein Bedürfnis aller Menschen, auch von Menschen mit Demenz. Seit Mitte letzten Jahres ist der Caritasverband Träger des durch Mittel der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW geförderten Modellprojektes "Emotionale Sicherheit im Kontext von Demenz im öffentlichen Lebensraum" kurz EMSIDE.

Die fünfte Jahreszeit! - Die Caritas hat zehn Tipps, für Spaß ohne Reue.

1. Februar 2018; Helene Adolphs

Die fünfte Jahreszeit! - Die Caritas hat zehn Tipps, für Spaß ohne Reue.

 

KREIS METTMANN. Gerade einmal sechs Wochen nachdem man sich neue gute Vorsätze für das Jahr 2018 versprach, werden diese auf eine harte Probe gestellt: Karneval. Gesund leben, nicht mehr Rauchen, weniger oder gar keinen Alkohol trinken - diese Gedanken rücken in weite Ferne.

Dabei hat der Spaß, den Alkohol bringt oft auch teils dramatische Schattenseiten: ein heftiger Rausch oder Trunkenheit bis hin zur Bewusstlosigkeit, Unfälle, unangenehme und gewalttätige Auseinandersetzungen, sexuelle Übergriffe oder gar ein Blackout und das Aufwachen im Krankenhaus.

Damit die Narrenzeit für Jugendliche und Erwachsene Spaß und Freude und keine beschämenden oder riskanten Situationen bereitet, sollten alle Feiernden einige Tipps beherzigen. Dazu gehören beispielsweise Alkohol nicht als Durstlöscher einzusetzen, sich zu trauen auch mal Alkohol abzulehnen, keine Trinkspiele oder Flatrate Partys zu machen und natürlich nicht aus Frust oder Traurigkeit Alkohol zu trinken.

Besonders Jugendliche sind gefährdet negative Erfahrungen mit dem Konsum von Alkohol zu erleben, da sie die Wirkungen und Grenzen des Alkohols nicht einschätzen können.

Von einem Rausch sprechen die Fachleute ab ca. ein Promillewert Alkohol im Blut. Diese Menge hat eine Verschlechterung des räumlichen Sehens und der Orientierung zur Folge, auch die Reaktionsfähigkeit wird erheblich gestört. Die Risikobereitschaft steigt und das Urteilsvermögen wird herabgesetzt.

Das sogenannte Komasaufen ist eine besonders extreme Form des Rauschtrinkens, bei der umgehend Notfallmaßnahmen getroffen werden müssen. Unterkühlung des Körpers, Ausschaltung von Schutzreflexen bis hin zu lebensgefährlichem Atemstillstand können die Folgen sein. Bewusstlosigkeit droht ab etwa drei Promille. Die Bilanz der Krankenhäuser im Kreis Mettmann zeigt eine Zunahme der akuten Alkoholvergiftungen von 13 % innerhalb von zehn Jahren.

Bei männlichen Jugendlichen ist starker Alkoholkonsum weiter verbreitet als bei weiblichen. Allgemein ist der Alkoholkonsum von Jugendlichen aber rückläufig. Im Jahr 2005 gaben noch 18 % der Jugendlichen an, Alkohol einmal wöchentlich zu konsumieren, während 2016 nur noch 10 % diese Angabe machten. Es ist anzunehmen, dass seltener Alkohol getrunken wird, dann jedoch exzessiver.

 

Aber auch Erwachsene konsumieren oft gefährlich große Mengen an Alkohol: Die Hemmschwelle wird abgesenkt und es kommt häufiger zu gewalttätigen Auseinandersetzungen und sexuellen Übergriffen. Wobei bei diesen dramatischen Folgen insbesondere übersehen wird, welche Vorbildfunktion sie gegenüber Heranwachsenden einnehmen.

 

Neben dem unkontrollierten Alkoholkonsum stellt auch das Beimischen von K. O.-Tropfen eine große Gefahr dar. Die Caritas-Suchthilfe rät dazu, seine Getränke im Auge zu halten, keine offenen Getränke von Fremden anzunehmen, in einer Gruppe unterwegs zu sein, aufeinander Acht zu geben und nicht alleine den Heimweg anzutreten.

Wenn es dennoch zu einer kritischen Situation kommt, ist es nie zu früh um Hilfe zu bitten oder den Notruf der Feuerwehr (112) zu wählen.

Das Team der Caritas-Suchthilfe wünscht eine närrische Karnevalszeit, die mit den Tipps verantwortungsvoll genossen werden kann.

 
Für alle, die noch Fragen haben, stehen die offenen Beratungszeiten, die schnelle Online-Beratung oder die Angebote nach Terminabsprache zur Verfügung. Infos hierzu auf www.caritas-suchtberatung.de oder Caritas-Suchthilfe, Telefon 02058-7802-0

 

Damit das Karneval feiern vor allem Freude und keine beschämenden oder riskanten Situationen bereitet, sollte alle Närrinnen und Narren diese 10 Tipps beherzigen:

  • Alkohol nicht als Durstlöscher einsetzen.
  • Sich Zeit lassen beim Trinken.
  • Vorwiegend und immer wieder nicht-alkoholische Getränke zu sich nehmen.
  • Bei Runden aussetzen.
  • Alkohol freundlich, aber bestimmt ablehnen.
  • An Freunden oder Bekannten orientieren, die wenig oder keinen Alkohol trinken.
  • Keine Trinkspiele oder Flatrate-Partys.
  • Kein Alkohol bei Frust oder Traurigkeit.
  • Zum Schutz vor K. O.-Tropfen, das Getränk im Auge behalten.
  • Aufeinander achtgeben und gemeinsam nach Hause gehen.
 

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