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Aktuelles aus dem Kreis

Begleitung von Pflegebedürftigen mit und ohne Demenz - Qualifizieren Sie sich!
14.12.2017 - Das Caritas-Demenz-Netzwerk in Erkrath startet im Januar wieder mit einem neuen Modul des Qualifizierungskurses zur Begleitung und Betreuung von Pflegebedürftigen mit und ohne Demenz. Das Seminar richtet sich an Ehrenamtliche, Fachpersonal, pflegende Angehörige sowie alle interessierten Menschen.
10 Jahre Caritas-Lernpatenschaft - ein Erfolgsmodell
06.12.2017 - Die Caritas-Lernpatenschaften starteten mit zwölf Patenschaften in Ratingen-West. Aktuell gibt es rund 100 aktive Patenteams verteilt über ganz Ratingen. Für 32 Kinder werden noch Paten gesucht... Aber eine Lernpatenschaft bedeutet vor allem für die Kinder so viel mehr, als diese nüchternen Zahlen vermuten lassen.
Integration durch Sport
30.11.2017 - Auch unter den Flüchtlingen in den versiedenen Unterkünften, befinden sich viele Menschen mit besonderen Fähigkeiten und Talenten. Der Fachbereich Integration und Migration konnte nun, im Rahmen des Projekts ?Willkommen - Ankommen?, zehn Fußballspieler aus unterschiedlichen Ländern an den ?Allgemeinen Sport Club? (ASC) Ratingen West vermitteln und in eine Mannschaft integrieren.

Job-Patenschaften erleichtern 213 Geflüchteten den Berufseinstieg

Forum "zusammen:arbeiten": Caritas und Aktion Neue
5. Dezember 2017; (presse@caritasnet.de)

Köln. Geflüchteten den Einstieg in das Arbeits- und Berufsleben zu erleichtern – das ist das Ziel der beiden Projekte „Neue Nachbarn – auch am Arbeitsplatz“ und „Willkommen Kollege! Willkommen Kollegin!“ Beide werden vom Diözesan-Caritasverband für die Flüchtlingshilfe des Erzbistums Köln „Aktion Neue Nachbarn“ koordiniert. Auf ihrem Forum „zusammen:arbeiten“ zogen die Projekt-Verantwortlichen am vergangenen Wochenende eine positive Halbzeitbilanz. Mit dabei waren  Geflüchtete, Ehrenamtliche, Arbeitgeber und Fachleute.

Das Projekt „Neue Nachbarn – auch am Arbeitsplatz“ war vor einem Jahr gestartet worden, um bis April 2019 mindestens 300 ehrenamtliche Jobpatenschaften für Geflüchtete auf den Weg zu bringen. 213 „Tandems“ haben sich inzwischen gefunden. „Es ist ein Highlight, dass es so gut funktioniert“, freute sich Projekt-Referentin Janine Bongard. „Wir sind in fast allen Regionen des Erzbistums aktiv.“ Die Jobpatinnen und -paten helfen ihren Mentees bei der Orientierung auf dem Arbeitsmarkt, bei Behördengängen oder dem Erstellen von Bewerbungsunterlagen. Zur Seite steht ihnen jeweils eine hauptberufliche Begleitperson aus dem caritativen oder pastoralen Dienst.

Ziel des Projektes „Willkommen Kollege! Willkommen Kollegin!“ ist es, 100 Geflüchtete zu Ausbildung oder Job bei einem kirchlichen Arbeitgebern im Erzbistum Köln zu verhelfen. In 60 Fällen sei dies bereits gelungen, so Projekt-Referent Alexander Gabriel. Besonders wichtig ist ihm dabei: „Es handelt sich um sozialversicherungspflichtige Ausbildungs- oder Arbeitsplätze, nicht um Praktika oder Hospitationen.“

Warum gerade solche Projekte Menschen nicht nur helfen, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, das erläuterte Dr. Frank Joh. Hensel, Diözesan-Caritasdirektor und Leiter der Aktion Neue Nachbarn:
„Arbeiten bedeutet teilhaben, Kolleginnen und Kollegen treffen, sich unterhalten, eingeladen werden“, so Hensel. „Die Menschen wollen hier ankommen und sich etwas aufbauen.“ Er erinnerte auch daran, wie wichtig es für die gesamtgesellschaftliche Stimmung ist, Flüchtlinge in Arbeit zu bringen: „Wer einen Geflüchteten als Arbeitskollegen persönlich kennengelernt hat, der wird sich schwertun, alle über einen Kamm zu scheren.“ Mit Blick auf die Zukunft erklärte er: „Viele


Geflüchtete, die heute noch unsere Hilfe benötigen, werden Arbeit finden – und sich als Stütze der Gesellschaft erleben können.“

Das Forum „zusammen:arbeiten“ wurde finanziell unterstützt von der Aktion Mensch.

 

Bildinformation: Geflüchtete, Ehrenamtliche und Arbeitgeber beim gemeinsamen Austausch, Foto: DiCV / Jo Schwartz.

 

Der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V. ist der Dachverband der katholischen Wohlfahrtspflege im Erzbistum Köln. Ihm sind 250 Mitglieder als Träger von mehr als 2.000 Diensten und Einrichtungen im Rheinland und den angrenzenden Kreisen angeschlossen. Das Spektrum reicht von Krankenhäusern über Altenheime bis zu Kindergärten und Beratungsstellen, wie etwa Schwangerschafts- oder Schuldnerberatung. Der Diözesan-Caritasverband berät seine Einrichtungen und Dienste in wirtschaftlichen Fragen und vertritt sie in Kirche, Gesellschaft und Politik. 

 

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