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Aktuelles aus dem Kreis

Frischluftbegleiter in Aktion
08.06.2017 - Wenn Ingrid Neumann und Ilona Bungert-Dellit zusammen spazieren gehen, ist immer schönes Wetter. "Wir hatten bisher immer Glück, es hat noch nie geregnet", berichtet Frau Neumann mit strahlendem Gesicht. Und das, obwohl die beiden mitten im Winter als Frischluftbegleiter-Team gestartet sind.
Newsletter Knotenpunkt Demenz
29.05.2017 - Tipps, Termine, Veranstaltungen für Betroffene, Angehörige und Freunde rund um das Thema Demenz...
Themenabend: Afghanistan
29.05.2017 - HAAN. Unter dem Titel "Abschiebung, sicheres Herkunftsland und Fluchtursachen: Fokus Afghanistan" laden der Caritasverband und das Katholische Bildungswerk im Kreis Mettmann am 06. Juni ab 18.30 Uhr zum Länderabend ins Forum der Katholischen Kirche ein.

Schutz der Familie ist ein Grundrecht

Kölner Diözesan-Caritasverband fordert dazu auf, die Einschränkungen beim Familiennachzug rückgängig zu machen
19. Juni 2017; (presse@caritasnet.de)

Köln. Seit März 2016 ist es subsidiär – also eingeschränkt – geschützten Flüchtlingen praktisch nicht mehr erlaubt, ihre Ehepartner und Kinder nach Deutschland nachzuholen. Anlässlich des morgigen Weltflüchtlingstags (20. Juni) fordert der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln dazu auf, den Familiennachzug wieder zu ermöglichen.

„Praktisch führt die Aussetzung des Familiennachzugs nicht nur dazu, dass in Deutschland viele Männer und Frauen von ihren Ehepartnern und Kindern über Jahre getrennt sind. Sie treibt die in den Kriegs- und Krisenländern zurückgebliebenen Menschen auch in die Hände von Schleppern – oft mit tödlichen Folgen“, so Dr. Frank Joh. Hensel, Diözesan-Caritasdirektor für das Erzbistum Köln.

Subsidiär geschützt sind Flüchtlinge, die kein höherwertiges Asyl erhalten, dennoch zunächst nicht in ihre Heimatländer zurückgeschickt werden, weil ihnen dort Tod oder Folter drohen.

„Allen sollte klar sein, dass Integration und Neubeginn in Deutschland vor allem dann gelingen können, wenn sich die Schutzsuchenden nicht auch noch monate- oder jahrelang Sorgen um ihre Angehörigen in Kriegsgebieten oder Flüchtlingslagern machen müssen“, so Hensel. 

Der Schutz der Familie ist nach Auffassung der Caritas im Erzbistum Köln ein Grundrecht ohne Vorbehalte. Hensel: „Eine Politik, die es ernst meint mit Verbesserungen für Familien, muss sich auch an ihrem Umgang mit Familien von Flüchtlingen messen lassen.“

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