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Aktuelles aus dem Kreis

Wenn Alkoholkonsum zum Drahtseilakt wird
14.05.2018 - Alkohol ist dein Sanitäter in der Not... In einer Gruppe können Interessierte unter fachkundiger Anleitung über ihr eigenes Trinkverhalten ins Gespräch kommen und Möglichkeiten der Veränderung kennenlernen.
Jeder Mensch braucht ein Zuhause
02.05.2018 - In Deutschland fehlen eine Million Wohnungen. Nicht nur Menschen in prekären Lebenslagen sind betroffen, das Problem ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Mit einem Aktionszimmer macht der Caritasverband für den Kreis Mettmann e. V. auf die Folgen der Wohnungskrise aufmerksam. Am Samstag, den 5. Mai 2018 werden Mitarbeitende der Caritas von 10-14 Uhr auf dem Platz am Königshof in Mettmann über die Situation in der Stadt und im Kreis Mettmann informieren.
Gemeinschaftsgarten startet ins zweite Pflanzjahr
02.05.2018 - RATINGEN-WEST. Der Caritas-Gemeinschaftsgarten im Grünzug am Maximilian-Kolbe-Platz wächst und gedeiht, die Gartenfläche konnte erweitert werden und zu den "Grünen Samstagen" lädt das Team interessierte Gärtnerinnen und Gärtner herzlich ein. Der nächste Termin ist der 12. Mai, 10-15 Uhr. Die Aktiven sammeln aktuell auch Plastikflaschen für ein Tomatenhaus...

Schutz der Familie ist ein Grundrecht

Kölner Diözesan-Caritasverband fordert dazu auf, die Einschränkungen beim Familiennachzug rückgängig zu machen
19. Juni 2017; (presse@caritasnet.de)

Köln. Seit März 2016 ist es subsidiär – also eingeschränkt – geschützten Flüchtlingen praktisch nicht mehr erlaubt, ihre Ehepartner und Kinder nach Deutschland nachzuholen. Anlässlich des morgigen Weltflüchtlingstags (20. Juni) fordert der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln dazu auf, den Familiennachzug wieder zu ermöglichen.

„Praktisch führt die Aussetzung des Familiennachzugs nicht nur dazu, dass in Deutschland viele Männer und Frauen von ihren Ehepartnern und Kindern über Jahre getrennt sind. Sie treibt die in den Kriegs- und Krisenländern zurückgebliebenen Menschen auch in die Hände von Schleppern – oft mit tödlichen Folgen“, so Dr. Frank Joh. Hensel, Diözesan-Caritasdirektor für das Erzbistum Köln.

Subsidiär geschützt sind Flüchtlinge, die kein höherwertiges Asyl erhalten, dennoch zunächst nicht in ihre Heimatländer zurückgeschickt werden, weil ihnen dort Tod oder Folter drohen.

„Allen sollte klar sein, dass Integration und Neubeginn in Deutschland vor allem dann gelingen können, wenn sich die Schutzsuchenden nicht auch noch monate- oder jahrelang Sorgen um ihre Angehörigen in Kriegsgebieten oder Flüchtlingslagern machen müssen“, so Hensel. 

Der Schutz der Familie ist nach Auffassung der Caritas im Erzbistum Köln ein Grundrecht ohne Vorbehalte. Hensel: „Eine Politik, die es ernst meint mit Verbesserungen für Familien, muss sich auch an ihrem Umgang mit Familien von Flüchtlingen messen lassen.“

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