Suchen & Finden

 

Aktuelles aus dem Kreis

Demenz-Netzwerk: Ab September startet neuer Qualifizierungskurs
21.08.2017 - Das Caritas-Demenz-Netzwerk-Erkrath bietet ab September wieder einen Qualifizierungskurs zur Begleitung von Menschen mit Demenz an. Vom 13. September bis 18. Oktober können Angehörige, Ehrenamtliche, interessierte Bürgerinnen und Bürger, Freunde oder Pflegefachkräfte an dieser Schulung teilnehmen.
Museumsfest: Mit Vorurteilen sprechen statt über sie
21.08.2017 - Am Sonntag, 27. August, beteiligt sich der Fachdienst Integration und Migration (FIM) der Caritas von 10 bis 18 Uhr mit "Die lebende Bibliothek" am großen Sommerfest des Neanderthal-Museums. Passend zur Sonderausstellung "2 Millionen Jahre Migration" können Museumsbesucher sich für die Dauer von 30 Minuten ein "Buch zum Thema Migration" ausleihen und lesen - nur dass in diesem Fall die Bücher echte Menschen sind und das Lesen ein Gespräch unter vier Augen bedeutet. Eine innovative Veranstaltungsform, die das Ziel hat, Vorurteile aus dem Weg zu räumen und Menschen in Kontakt zu bringen, die sich sonst nie begegnen würden...
Geflüchtete in Arbeit bringen!
10.08.2017 - Der aktuelle Arbeitslosenreport NRW zeigt: bei der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten ist noch viel zu tun. Nach der starken Fluchtmigration im Jahr 2015 und der Beschleunigung der Asylverfahren werden geflüchtete Menschen inzwischen auch in der Arbeitsmarktstatistik sichtbar. Die Arbeitslosigkeit von Personen aus den zuzugsstärksten Asylherkunftsländern Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien ist NRW-weit von 22.602 Personen im Juni 2015 auf 58.283 Personen im Juni 2017 gestiegen. Die gleiche Tendenz ist auch im Kreis Mettmann festzustellen

Fachberatung gegen Gewalt

Sie sind innerhalb Ihrer Partnerschaft gewalttätig geworden oder bekommen das von Ihrer Umwelt gespiegelt? Sie kennen jemanden, den es betrifft oder sind sich noch nicht sicher, dann sollten Sie jetzt weiterlesen.

 

Gewaltbereitschaft in der Partnerschaft

  • hat viele Gesichter (körperliche, seelische, finanzielle…  Gewalt)
  • wird nicht mit den Genen vererbt, sondern im Laufe des Lebens erworben. Sie können also damit aufhören, wenn Sie es ernsthaft wollen
  • ist kein Wesenszug, sondern ein Verhalten, welches nur Sie ändern können
  • kommt nicht plötzlich aus dem Nichts, Sie entscheiden und verantworten Ihr Tun
  • schadet Ihren Kindern, auch wenn diese nicht selbst geschlagen werden
     

Gewalt in der Partnerschaft ist ein Kreislauf, aus dem man nur schwer ohne fremde Hilfe aussteigen kann. Steigen Sie bei uns ein, damit wir Ihnen beim Ausstieg helfen.

 

Häusliche Gewalt ist nie Privatsache

Sie ist immer ein Verstoß gegen das Recht des Menschen auf körperliche und seelische Unversehrtheit. Auch Kinder sind von häuslicher Gewalt direkt oder indirekt betroffen. Täterarbeit nach häuslicher Gewalt dient dem Opferschutz und gibt Tätern und Täterinnen die Gelegenheit, gewaltfreie Handlungskompetenzen zu erlernen und diese zu erweitern. Das hilft, den Schutz der Familien vor weiterer Gewalt zu sichern.

 

An wen richtet sich dieses Angebot?

Partnerschaftsgewalt kommt in allen sozialen Schichten, allen Altersgruppen, sowie allen Bildungsschichten vor – unabhängig der Herkunft oder Religion der Beteiligten. Falsche Scheu ist also nicht angebracht. Unser Ziel ist die nachhaltige Beendigung häuslicher Gewalt und damit der Schutz der Opfer und deren Kinder.

 

Wir richten uns mit unserem Angebot an Menschen ab 18 Jahre, die gegen ihre/n Partner/in Gewalt ausgeübt haben oder fürchten es – in gleich welcher Art und Weise – zu tun. Unabhängig davon, ob aus eigenem Antrieb oder aufgrund einer institutionellen Weisung (Gericht, Staatsanwaltschaft, Jugendamt…), wir helfen Ihnen gern.

 

Unser Angebot konkret

Wir arbeiten mit Männer und Frauen, die in einer bestehenden oder früheren partnerschaftlichen Beziehung Gewalt ausgeübt haben, ausüben oder befürchten dies zu tun. Wir haben eine wertschätzende Grundhaltung gegenüber den ratsuchenden Menschen, lehnen jedoch die von ihnen ausgeübte Gewalt ab. Unter häuslicher Gewalt verstehen wir körperliche, sexualisierte, seelische, ökonomische und emotionale Gewalt auch (ex-)Partnerstalking ist ein Thema.

 

Wir bieten:

  • individuelle Einzelgespräche (Information und Beratung)
  • Gruppenprogramm (Soziales Training für gewaltfreies Leben in Ehe und Partnerschaft)
  • Krisengespräche
  • ggf. Paarberatung (gemeinsam mit unserem Kooperationspartner)
     

Darauf können Sie sich verlassen – damit Sie mit Ihrem Anliegen in guten Händen sind:

 

Die Caritas Fachberatung gegen Gewalt arbeitet gemäß den Standards der Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Häusliche Gewalt (BAG TäHG), ist dort gestaltendes Mitglied und in regionalen (z.B. Runder Tisch gegen häusliche Gewalt, Expertenrunde Gewalt…) sowie überregionalen Netzwerken und Arbeitskreisen gegen häusliche Gewalt engagiert.

 

Unser Ziel ist die nachhaltige Beendigung häuslicher Gewalt und damit der Schutz der Opfer und deren Kinder. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verfügen grundsätzlich über die erforderlichen professionellen und menschlichen Qualifikationen mit Zusatzqualifikationen im Bereich der Täterarbeit.

Ihr Kontakt zu uns

Andreas E. Smolka

Nordstr. 2a

42489 Wülfrath

 

Tel.: 02058 780215

Fax: 02058 780229

E-Mail: gewaltfrei@caritas-mettmann.de

 

Persönliche Beratung nach telefonischer Vereinbarung.

Ihr Anliegen wird vertraulich behandelt - wir unterliegen der Schweigepflicht.

Ihr Weg zu uns