Suchen & Finden

 

Aktuelles

Miteinander reden, nicht übereinander
25.09.2017 - Mit dem interreligiösen Dialog versucht, der Caritas-Fachdienst für Integration und Migration Brücken zwischen Menschen und Religionen zu bauen. Denn für den sozialen Frieden ist ein Miteinander wichtig, nicht nur ein Nebeneinander.
Mach doch mal für andere den Finger krumm - Deutscher Entgagementpreis 2017
18.09.2017 - Vom 12. September bis 20. Oktober sind alle Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, online über den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises abzustimmen. Auf die Gewinner wartet ein Preisgeld von 10.000 Euro. Zur Wahl stehen zahlreiche engagierte Menschen und Projekte aus verschiedenen Engagementbereichen. Auch der Rhein-Kreis Neuss ist dabei!
09.09.2017
Einladung zur Ausstellung WELTETHOS - WELTFRIEDEN - WELTRELIGIONEN
05.09.2017 - Das Pastoralteam der Gemeinschaft der Gemeinden Jüchen (GdG Jüchen) möchte den konstruktiven Dialog der Religionen und den Dialog mit anderen Menschen guten Willens fördern und lädt alle Interessierten zur Ausstellung "Weltethos" ein.
Einladung zum Forum für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe der Stadt Dormagen
04.09.2017 - Die FreiwilligenAgentur Dormagen lädt am 19. September 2017 zum nächsten Treffen im Forum ein. Die Sitzung zum Thema "Wenn Helfen nicht mehr gut tut", findet im Mädchencafé der Diakonie, Knechtstedener Straße 20 in Dormagen-Horrem statt und bietet neben dem Impuls zum Thema Austauschmöglichkeit an.

Miteinander reden, nicht übereinander

25. September 2017; Dorota Hegerath

Vorurteile und Fremdenhass entstehen oft aus Unwissenheit. Hier setzt der Fachdienst für Integration und Migration der CaritasSozialdienste Rhein-Kreis Neuss GmbH an. Schon seit 2008 – damals initiiert von José Rodriguez – heute weitergeführt von Müberra Martens treibt der FIM den interreligiösen Dialog im Rhein-Kreis Neuss voran. Das interkulturelle und interreligiöse Theaterprojekt "Die Interkontinentalen in Neuss", eine Kooperation der Caritas mit dem Off-Theater NRW, Akademie für Theater, Tanz und Kultur stellt hierbei ein sehr erfolgreiches Praxisbeispiel dar. Es ermöglicht Interessierten seit Jahren auf eine ganz besondere Art, Erfahrungen mit dem eigenen Glauben und der eigenen Kultur zu machen und Einblicke in das Fremde zu erhalten.

 

Mit dem interreligiösen Dialog setzt der FIM tumben Ressentiments Aufklärung entgegen. Miteinander reden statt übereinander – das ist die Devise. Darum hat der FIM ein vielfältiges Programm aufgebaut, um Menschen verschiedener Religionen, Glaubensrichtungen und Weltanschauungen ins Gespräch zu bringen. Es geht um Traditionen, Bräuche und Gewohnheiten bei Christen, Muslimen, Juden oder anderen Religionsgemeinschaften. Manches Aha-Erlebnis gab es zum Beispiel bei einer Ausstellung über Hochzeitsbräuche im Christentum, Judentum und Islam. Sie war so erfolgreich, dass sie im Rahmen der Interkulturellen Woche vom 25. bis 29. September im Standesamt der Stadt Meerbusch wiederholt wird. Ebenfalls im Rahmen der interkulturellen Woche lädt der FIM zum Dialogweg durch verschiedene Gotteshäuser ein. Besucht werden eine Synagoge in Düsseldorf (26. September), eine christliche Kirche (27. September) und eine Moschee (28. September) in Neuss.

 

Der interreligiöse Dialog ist ein Weg der kleinen Schritte. Manche Veranstaltungen sind gut besucht, bei anderen kommt nur eine Handvoll Teilnehmer. Es geht den FIM-Verantwortlichen aber nicht nur um punktuelle Angebote, sondern auch um das Aufeinanderzugehen im Alltag. Um Begegnungen auf Augenhöhe. „Menschen sind von Natur aus religiös - auch wenn sie nicht in die Kirche, die Moschee oder die Synagoge gehen“, betont Dorota Hegerath. „Jeder sucht nach Antworten, nach dem Lebenssinn.“ Der interreligiöse Dialog kann hier Brücken bauen. Vor diesem Hintergrund entwickelte der FIM, einen Ideenkoffer zum Thema abrahamitische Religionen, um beispielsweise Schulen oder Bildungseinrichtungen praktische Materialien für den interreligiösen Dialog an die Hand zu geben. Dieses Projekt wird im Rahmen der Ausstellung "Weltreligionen - Weltfrieden - Weltethos" in der Pfarrkirche St. Jakobus d.Ä in Jüchen, am 26. September, ab 19:00 Uhr vorgestellt.

 

Weitere Informationen:

 

Fachdienst für Integration und Migration

Dorota Hegerath

Salzstr. 55, 41460 Neuss

Tel. 0172 6108695

dorota.hegerath@caritas-neuss.de

  

Zurück