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Aktuelles

"Ready, steady, go - social work for refugees" - Studiengänge für Geflüchtete an der KatHo Köln
11.12.2017 - Die KatHO Köln gibt durch zusätzliche Studienplätze im Projekt "Ready, steady, go - social work for refugees" Menschen mit Fluchtbiografie die Möglichkeit, sich über ein gesondertes Bewerbungsverfahren für den Bachelorstudiengang Soziale Arbeit zu bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 31. März 2018.
Neuss in Bewegung - Einladung zum Ehrenamtler-Hallenfussballturnier
07.12.2017 - Am Sonntag, den 17. Dezember wird ein Fussballturnier in der HAMMFELDHALLE, Anton-Kux-Str. 1 in 41460 Neuss veranstaltet.
Infoabend zum Thema "Weibliche Genitalverstümmelung - Hintergründe einer grausamen Tradition"
28.11.2017 - Laut UNICEF sind weltweit mehr als 200 Millionen Mädchen und Frauen Opfer von weiblicher Genitalverstümmelung.
Einladung zum Helfercafé ins Caritashaus International
27.11.2017 - Am kommenden Donnerstag, den 30. November, in der Zeit von 17:30 Uhr bis 19:30 Uhr, findet im Caritashaus International, Salzstr. 55 in Neuss, die nächste Sitzung im Helfercafé statt.
Berufliche Integration von Geflüchteten durch JOB-Paten - Ein Pilotprojekt im Rhein-Kreis Neuss
22.11.2017 - Für geflüchtete Menschen ist der Weg in den deutschen Arbeitsmarkt oft eine besondere Herausforderung. Das kann JOB-Pate Willi Rauschenberg, der gebürtige Duisburger bestätigen. Rauschenberg betreut bereits mehrere Jugendliche aus Syrien und hat dabei manche "Klinken putzen" müssen, um Praktikums- und Ausbildungsplätze für seine Schützlinge zu vermitteln.

Miteinander reden, nicht übereinander

25. September 2017; Dorota Hegerath

Vorurteile und Fremdenhass entstehen oft aus Unwissenheit. Hier setzt der Fachdienst für Integration und Migration der CaritasSozialdienste Rhein-Kreis Neuss GmbH an. Schon seit 2008 – damals initiiert von José Rodriguez – heute weitergeführt von Müberra Martens treibt der FIM den interreligiösen Dialog im Rhein-Kreis Neuss voran. Das interkulturelle und interreligiöse Theaterprojekt "Die Interkontinentalen in Neuss", eine Kooperation der Caritas mit dem Off-Theater NRW, Akademie für Theater, Tanz und Kultur stellt hierbei ein sehr erfolgreiches Praxisbeispiel dar. Es ermöglicht Interessierten seit Jahren auf eine ganz besondere Art, Erfahrungen mit dem eigenen Glauben und der eigenen Kultur zu machen und Einblicke in das Fremde zu erhalten.

 

Mit dem interreligiösen Dialog setzt der FIM tumben Ressentiments Aufklärung entgegen. Miteinander reden statt übereinander – das ist die Devise. Darum hat der FIM ein vielfältiges Programm aufgebaut, um Menschen verschiedener Religionen, Glaubensrichtungen und Weltanschauungen ins Gespräch zu bringen. Es geht um Traditionen, Bräuche und Gewohnheiten bei Christen, Muslimen, Juden oder anderen Religionsgemeinschaften. Manches Aha-Erlebnis gab es zum Beispiel bei einer Ausstellung über Hochzeitsbräuche im Christentum, Judentum und Islam. Sie war so erfolgreich, dass sie im Rahmen der Interkulturellen Woche vom 25. bis 29. September im Standesamt der Stadt Meerbusch wiederholt wird. Ebenfalls im Rahmen der interkulturellen Woche lädt der FIM zum Dialogweg durch verschiedene Gotteshäuser ein. Besucht werden eine Synagoge in Düsseldorf (26. September), eine christliche Kirche (27. September) und eine Moschee (28. September) in Neuss.

 

Der interreligiöse Dialog ist ein Weg der kleinen Schritte. Manche Veranstaltungen sind gut besucht, bei anderen kommt nur eine Handvoll Teilnehmer. Es geht den FIM-Verantwortlichen aber nicht nur um punktuelle Angebote, sondern auch um das Aufeinanderzugehen im Alltag. Um Begegnungen auf Augenhöhe. „Menschen sind von Natur aus religiös - auch wenn sie nicht in die Kirche, die Moschee oder die Synagoge gehen“, betont Dorota Hegerath. „Jeder sucht nach Antworten, nach dem Lebenssinn.“ Der interreligiöse Dialog kann hier Brücken bauen. Vor diesem Hintergrund entwickelte der FIM, einen Ideenkoffer zum Thema abrahamitische Religionen, um beispielsweise Schulen oder Bildungseinrichtungen praktische Materialien für den interreligiösen Dialog an die Hand zu geben. Dieses Projekt wird im Rahmen der Ausstellung "Weltreligionen - Weltfrieden - Weltethos" in der Pfarrkirche St. Jakobus d.Ä in Jüchen, am 26. September, ab 19:00 Uhr vorgestellt.

 

Weitere Informationen:

 

Fachdienst für Integration und Migration

Dorota Hegerath

Salzstr. 55, 41460 Neuss

Tel. 0172 6108695

dorota.hegerath@caritas-neuss.de

  

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