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"Ohne Gutmenschen wäre die Welt arm!"
Erzbistum Köln - "zusammen-gut"-Kampagne - monatliche Porträts

"Für mich ist Gutmensch ein Kompliment"

Erzbistum Köln - zusammen gut-Kampagne - monatliche Porträts
(presse@caritasnet.de)

Köln. „Wenn Menschen, die sich für andere Menschen einsetzen, als Gutmenschen beschimpft werden, so ist das absurd und gefährdet unsere Gesellschaft. Kann denn Engagement für das Gemeinwohl schlecht sein?" Das fragte der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki anlässlich des Auftakts der Ehrenamtskampagne „zusammen gut", die vom Erzbistum Köln und dem Diözesan-Caritasverband ins Leben gerufen wurde. In loser Reihenfolge stellen wir Menschen vor, die sich für Andere einsetzen. Diesmal: Maggie Annerbo (22), Pfadfinderin in Oberpleis.

Die Pfadfinder der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) in Oberpleis treffen sich zur regelmäßigen Gruppenstunde. Im ersten Stock des Pfarrheims stehen mehr als ein Dutzend Jugendliche im Gruppenraum zusammen. Ihre Arme und Beine ragen in alle Himmelsrichtungen. Maggie Annerbo schaut sich das Schauspiel inte-ressiert an, das sie sich selbst ausgedacht hat. Ziel des Spiels: Die Jugendlichen müssen mit ihren eigenen Körpern Begriffe darstellen.

Die 22-jährige Maggie ist seit acht Jahren Pfadfinderin. Zuerst selbst als Gruppenkind, dann als Gruppenleiterin. „Ich bin über den Freundeskreis da reingerutscht. Die waren alle Leiter und irgend-wann hat es mich dann auch gereizt, Verantwortung zu überneh-men und mich um andere zu kümmern", erklärt Maggie. Sie engagiert sich ehrenamtlich. Der Lohn ist die Freude ihrer Gruppenkin-der. „Wenn man mitbekommt, was man den Gruppenkindern in den Gruppenstunden mit auf den Weg gibt und was man zurückbe-kommt an Freude und Dankbarkeit - dann fühlt sich das gut an", findet Maggie.

Der Pfadfinderin ist ihr christlicher Glaube wichtig, auch bei den Gruppenstunden. „Durch meinen Glauben wurden mir die christli-chen Werte wie Nächstenliebe, Toleranz und viele weitere näher gebracht und diese weiterzugeben, bereitet mit Freude." Wenn sie deshalb jemand als Gutmensch bezeichne, dann perle das an ihr ab. „Ich empfinde das als Kompliment, wenn man mich Gutmensch nennt, weil ich gerne ein Mensch bin, der andere glücklich macht", so Maggie.

„Durch meinen Glauben wurden mir die christli-chen Werte wie Nächstenliebe, Toleranz und viele weitere näher gebracht und diese weiterzugeben, bereitet mit Freude." Wenn sie deshalb jemand als Gutmensch bezeichne, dann perle das an ihr ab. „Ich empfinde das als Kompliment, wenn man mich Gutmensch nennt, weil ich gerne ein Mensch bin, der andere glücklich macht", so Maggie.

Für Menschen wie Maggie ist Anfang Dezember 2016 die Kampagne „zusammen gut" vom Erzbistum Köln und dem Diözesan-Caritasverband mit einer bistumsweiten Sprühaktion gestartet wor-den. „zusammen gut" soll gesellschaftliches Engagement stärken und Menschen ermutigen, sich für Andere und für die Gemeinschaft einzusetzen.

Bis November stellen wir Ihnen hier monatlich weitere Persönlichkeiten vor, die sich für andere Menschen einsetzen.

  

Link zum Videoclip mit Maggie Annerbo: https://youtu.be/jJ1E2hr1PUg

Informationen zur Kampagne: www.zusammen-gut.de

Bildinformation: Maggie Annerbo, Foto: Tobias Al Shomer; Gruppenstunde im Pfarrheim, Foto: Tobias Al Shomer

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