Suchen & Finden

 

Aktuelles

Elisabeth-Preis für das Arbeitslosen-Projekt "Schritt für Schritt" und die Rad-Initiative "Velo3"
CaritasStiftung im Erzbistum Köln zeichnet in der Kölner Flora herausragendes soziales Engagement aus
Fünf Bewerber auf vier Stellen: NRW braucht mehr Ausbildungsplätze!
Woche der Berufsbildung: Caritas fordert bessere Chancen für Jugendliche, die in der Arbeitswelt nicht mithalten können
Hinsehen - hingehen - helfen
Caritas startet am Samstag dreiwöchige Adventssammlung

Kinderarmut bekämpfen heißt, in die Zukunft zu investieren

Kölner Diözesan-Caritasverband ermahnt die Politik: "Wer bei Kindern spart, erntet lebenslange Belastungen!"
(presse@caritasnet.de)

Köln. „Wer verhindern will, dass Sozialausgaben immer weiter steigen, sollte in die Bildung aller Kinder investieren“, so Dr. Frank Joh. Hensel, Diözesan-Caritasdirektor für das Erzbistum Köln. „Wer bei Kindern spart, erntet lebenslange Belastungen. Kinderarmut zu verringern, stellt mitmenschlich und finanziell eine kluge Investition in unsere gesellschaftliche Zukunft dar.“

Anlässlich des gerade veröffentlichen 5. Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung ermahnt Hensel die Politik, das Thema Bekämpfung der Kinderarmut endlich beherzt anzugehen. „Es drängt. Wir verlieren wertvolle Jahre!“, so Hensel.

Die wirksame Bekämpfung der Kinderarmut müsse, so Hensel, folgende Ansatzpunkte aufgreifen:

1.    Die Leistungen des Bildungs- und Teilhabepaketes (u.a. Mittagessen, Schulbedarfspaket, Nachhilfe) müssen allen Kindern unbürokratisch und diskriminierungsfrei zur Verfügung stehen.

2.    Mehr als fünf Prozent aller Schülerinnen und Schüler verlassen die Schule in Deutschland ohne Abschluss und können nur unzureichend lesen und schreiben. Gezielte Lernangebote können den funktionalen Analphabetismus durchbrechen und aus der Armutsfalle herausführen.

3.    Die derzeitigen Hartz-IV-Regelleistungen für Kinder verfestigen Armut. Die darin enthaltenen Bildungsausgaben orientieren sich am ärmsten Fünftel der Haushalte. Das ist völlig unzureichend und begründet lebenslange Benachteiligungen.

 

Zurück