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NRW-Campus-Tour: Hilfe für die Sehhilfe!

Aktion "Den Durchblick behalten!": youngcaritas kämpft in Köln für staatliche Unterstützung bei der Brillenfinanzierung
(presse@caritasnet.de)

Köln. Wenig Geld, kein Anspruch auf Finanzierung: Viele Deutsche, die eine Sehhilfe benötigen, können sich diese nicht leisten. Damit sich das in Zukunft ändert, sammelt die youngcaritas mit der Aktion „Den Durchblick behalten!" in den NRW-Bistümern Unterschriften für eine Petition zur Finanzierung von Brillen für Menschen mit wenig Einkommen.

 

Die NRW-Campus-Tour kommt dabei auch nach Köln. Sie macht Station am:

8. Juni 2017, von 11 bis 14 Uhr,
an der Universität Köln (vor dem Hauptgebäude),
Albertus-Magnus-Platz 1.

 

Knapp zwei Drittel aller Erwachsenen in Deutschland brauchen eine Brille. Diese auch zu finanzieren – der durchschnittliche Preis einer Brille liegt derzeit bei rund 180 Euro – bedeutet für viele Studenten, Rentner oder Flüchtlinge ein echtes Problem.

Staatliche Hilfe gibt es kaum. Die meisten gesetzlich Krankenversicherten haben keinen Anspruch. Zwar wurde per Gesetz festgelegt, dass bei bestimmten Sehbehinderungen die Brille von der Kranken-kasse gezahlt wird. „Doch es werden immer noch viele Menschen ausgeschlossen, die sich keine Sehhilfe leisten können", kritisiert Friederike Sahling von der youngcaritas im Erzbistum Köln.

Daraus resultieren Alltagsprobleme mit Folgen. Ältere Menschen müssen fürchten zu stürzen, Arbeitslosen bleiben Jobs verwehrt, andere können sich nicht gefahrlos im Straßenverkehr bewegen. „Eine Brille ist von großer Bedeutung, damit ein Mensch am gesellschaftlichen Leben teilhaben kann", sagt Friederike Sahling. „Und genau dafür kämpfen wir mit unserer Aktion!"

 

Mehr Infos über die „NRW-Campus-Tour" sowie die Online-Petition: www.dendurchblickbehalten.de

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