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Offener Ganztag: Kinder aus armen Kommunen nicht abhängen!

Bessere Ressourcen und Ausstattung nötig. Tagung von Caritas, Bildungswerk und Jugendseelsorge im Erzbistum Köln
(presse@caritasnet.de)

Köln. Rund 280 Schulen im Erzbistum Köln bieten pädagogische Arbeit in der Offenen Ganztagsschule (OGS) in katholischer Trägerschaft an – doch von gleichen Bedingungen ist das Betreuungsangebot weit entfernt. Schuld ist die Finanzierung: Die Landesmittel reichen nicht aus, zudem hängt der Anteil der Kommunen von deren Finanzkraft ab. Auf einer Tagung am 27. April diskutieren Mitarbeitende und Fachleute, wie Rahmenbedingungen verbessert werden können.

Eingebettet ist die Veranstaltung in die Kampagne „Gute OGS darf keine Glückssache sein“ der Freien Wohlfahrtspflege NRW. Die hat ausgerechnet, dass der absolute Mindestbedarf für einen OGS-Platz jährlich bei 3.200 Euro liegt, derzeit fördert das Land jeden Platz aber nur mit knapp über 1.400 Euro.

„Es ist erschreckend, wie hier auf dem Rücken unserer Kinder gespart wird“, sagt Dr. Frank Joh. Hensel, Direktor des Kölner Diözesan-Caritasverbandes. Ob ein Kind im Offenen Ganztag auf ausgebildete Fachkräfte, hochwertige Bildungsangebote und eine gute räumliche Ausstattung trifft, hänge in erster Linie von der Finanzkraft der Heimatkommune ab. „Alle verdienen vergleichbare Startbedingungen für ein Aufwachsen in Wohlergehen. Wir müssen verhindern, dass Kinder schon früh abgehängt werden, nur weil sie aus
finanzschwachen Kommunen kommen“, so Hensel.

Pressevertreter sind herzlich zur Tagung am Donnerstag, 27. April 2017, im Kolping-Hotel am Römerturm eingeladen (Flyer anbei). Um 13 Uhr stehen Ihnen als Ansprechpartner zur Verfügung:

Dr. Kira Funke,
Referentin für Inklusion und Bildung, Diözesan-Caritasverband Köln

Katja Birkner,
Referentin für Jugendhilfe und Schule, Erzbistum Köln

Dagmar Hardt-Zumdick,
Referentin für Sozialpolitik, Caritasverband für das Bistum Aachen

  

Der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V. ist der Dachverband der katholischen Wohlfahrtspflege im Erzbistum Köln. Ihm sind 250 Mitglieder als Träger von mehr als 2.000 Diensten und Einrichtungen im Rheinland und den angrenzenden Kreisen angeschlossen. Das Spektrum reicht von Krankenhäusern über Altenheime bis zu Kindergärten und Beratungsstellen, wie etwa Schwangerschafts- oder Schuldnerberatung. Der Diözesan-Caritasverband berät seine Einrichtungen und Dienste in wirtschaftlichen Fragen und vertritt sie in Kirche, Gesellschaft und Politik. 

 

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