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Aktuelles

"Schöngerechnet und vergessen: Der Staat schreibt viele Langzeitarbeitslose ab!"
Caritas kritisiert Rückgang öffentlich geförderter Beschäftigungen. Besonders betroffen: Neuss, Leverkusen, Mettmann.
Viele müssen leider draußen bleiben: Bezahlbarer Wohnraum dringend gesucht!
Wohnungslosigkeit in Deutschland trifft vermehrt Frauen. Caritas fordert mehr öffentlich geförderte Wohnungen.
85.000 Euro für starke Kinder
Seit zehn Jahren unterstützt die Engels-Schuster-Stiftung Kinder mit schwierigen Startbedingungen
Volkskrankheit Demenz: Caritas-Projekte gegen das Vergessen
Kölner Diözesan-Caritasverband unterstützt Initiativen für Demenzkranke und deren Angehörige

Fachambulanz für Suchtkranke

Die Fachambulanz bietet Menschen mit Suchtproblemen und deren Angehörigen ambulante Beratung und Behandlung am Wohnort. Sie haben die Gelegenheit, Informationen über die für Sie in Frage kommenden Hilfsmöglichkeiten zu erhalten. Die Beratung wird wahlweise in Form von Einzel-, Paar- oder Familiengesprächen angeboten.

 

Die offene Informations- und Motivationsgruppe kann ohne Anmeldung dienstags von 19:00 bis 20:30 Uhr besucht werden. 

 

Sie können sich an uns wenden, wenn Sie Schwieigkeiten haben mit 

  • Alkohol
  • Medikamenten
  • Essstörungen
  • Nikotin
  • oder wenn Sie als Angehörige/r betroffen sind
  • Für Drogenabhängige existiert ein begrenztes therapeutisches Angebot

 

Um Sie beim Aufbau einer zufriedenstellenden abstinenten Lebensführung zu unterstützen, bieten wir Ihnen die Möglichkeit der ambulanten Therapie an.

 

Vermittlung in stationäre Therapie
Falls eine stationäre Therapie in einer Fachklinik erforderlich ist, helfen wir Ihnen, eine passende Einrichtung zu finden und bereiten die Therapie mit Ihnen vor. Im Anschluss können Sie bei uns weiter behandelt werden. Bei Bedarf ist auch eine Betreuung im eigenen Wohnraum möglich.

Es existiert ein spezielles Angebot für junge Menschen mit Suchtmittelmissbrauch (Alkohol, Amphetamine, Cannabis). Auf die besonderen Bedürfnisse und Problemlagen wird eingegangen (Schule, Ausbildung, Probleme mit Eltern, Identitätsfindung).

 

Offene Sprechstunde für junge Menschen und deren Angehörige
dienstags zwischen 17:00 und 18:00 Uhr

 

Offene Informations- und Motivationsgruppe für junge Menschen bis 27 Jahre
donnerstags von 17:30 bis 19:00 Uhr

Informationen zum Thema Alkohol

Der Konsum alkoholischer Getränke ist in Deutschland alltäglich. Pro Kopf der Bevölkerung werden durchschnittlich jährlich rund 107 l Bier, 20 l Wein bzw. Sekt sowie 5,4 l Spirituosen getrunken. Dieser Konsum von umgerechnet 9,6 l reinen Alkohol ist einer der höchsten weltweit.

Von Alkohol abhängig sind rund 1,5 Mio. Menschen in Deutschland. Missbrauch bzw. schädlicher Konsum liegt bei weiteren rund 2 Mio. Menschen vor. Über 300.000 Alkoholkranke werden jährlich durch die unterschiedlichen Hilfeangebote erreicht.


Alkohol kann die Gesundheit schädigen, auch ohne dass eine Abhängigkeit vorliegt. Bei Frauen besteht spätestens ab einem Alkoholkonsum von mehr als 12 Gramm Alkohol täglich das Risiko gesundheitlicher Schäden. Für Männer liegt dieser Wert bei 24 Gramm Alkohol täglich. So viel ist z.B. in einem bzw. zwei Gläsern Bier (á =,3 l) oder Wein bzw. Sekt (á 0,1 l) enthalten. Die genannten Richtwerte gelten für gesunde Erwachsene mittleren Alters. Der Richtwert für Frauen liegt u.a. deshalb niedriger, weil die Leber der Frau Alkohol langsamer abbaut als die des Mannes.

 

Eine psychische oder verhaltensbezogene Störung durch Alkohol wurde im Jahr 2011 als zweithäufigste Einzeldiagnose in Krankenhäusern mit 338.400 Behandlungsfällen diagnostiziert.

 

26.349 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 10 und 20 Jahren wurden 2011 aufgrund eines akuten Alkoholmissbrauchs stationär behandelt.

 

Zur ersten Beantwortung der Frage, ob Sie gefährdet sind, kommen Sie hier zum Selbsttest.

Medikamente mit Missbrauchs- und Abhängigkeitspotential

Arzneimittel können auf Grund ihrer psychoaktiven Wirkung zu einer gewohnheitsmäßigen Einnahme und zum Missbrauch verleiten oder sogar eine Abhängigkeit hervorrufen.

 

Die meisten von einem derartigen Medikamentenproblem Betroffenen nehmen diese Arzneimittel jedoch nicht ein, um einen „Rausch“ zu erleben. Vielmehr möchten sie Beschwerden, wie Schlafstörungen, Nervosität, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen etc. lindern. 

 

Eine weitere zahlenmäßig kleinere Gruppe Medikamentenabhängiger sind Menschen, die vorrangig von Alkohol, Heroin oder anderen Drogen abhängig sind. Sie benutzen Medikamente, um Entzugserscheinungen zu vermeiden oder schneller wieder fit zu werden. 

 

Die geschätzte Zahl der Medikamentenabhängigen liegt bei 1,4 Mio. Etwa zwei Drittel von ihnen sind Frauen, meist im mittleren oder höheren Lebensalter. Da die meisten der Medikamente mit Missbrauchs- oder Abhängigkeitspotential verschreibungspflichtig sind, kommt beim Thema Medikamentenabhängigkeit den Ärzten eine besondere Verantwortung zu.

 

Herausragende Bedeutung beim Thema Medikamentenabhängigkeit haben Schlaf- und Beruhigungsmittel mit einem Wirkstoff aus der Gruppe der Benzodiazepine Ebenfalls häufig missbraucht werden verschiedene freiverkäufliche Schmerzmittel.

Weitere Informationen

Ihr Kontakt zu uns

Fachambulanz für Suchtkranke

Rheydter Str. 176

41464 Neuss

 

Andrea Groß-Reuter

Telefon: 02131 889-170

Fax: 02131 889-182

E-Mail: andrea.gross-reuter@caritas-neuss.de 

 

Außenstelle Dormagen

Haus der Familie

Unter den Hecken 44

41539 Dormagen

Telefon: 02133 2500-333

E-Mail: fachambulanz@caritas-neuss.de

 

Außenstelle Grevebroich

Lindenstr. 1

41515 Grevenbroich

Telefon: 02181 5665

E-Mail: fachambulanz@caritas-neuss.de

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