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Caritas-Ehrenamt geht auf den Markt

Caritas RheinBerg-drö

 

Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke besuchte den Caritas-Marktstand und informierte sich bei Caritas-Fundraiserin Michaela Winkler und Hans Burk, Ehrenamtler im Caritas-Team in Heidkamp, über das ehrenamtliche Engagement in der Caritas.

 

 

Im Rahmen des 50-jährigen Bestehens des Caritasverbandes für den Rheinisch­ Bergischen Kreis stellt sich jeden Monat ein anderer Caritas-Dienst vor. Im April nutzten  die Pfarrgemeinden  mit ihren ehrenamtlichen Caritas-Teams, die Fachberatung Gemeindecaritas und die Koordinationsstelle für die „Lotsenpunkte" bei strahlendem Sonnenschein die Gelegenheit, die Markt-Besucher mit Herzwaffeln und Kaffee oder Tee zu begrüßen und für das Ehrenamt zu werben.

 

„Bei den wöchentlichen Bürozeiten in den Pfarrgemeinden herrscht ein ständiges Kommen und Gehen der Besucher", erzählt Hans Burk,  ehrenamtlicher Mitarbeiter der Pfarrcaritas St. Joseph und St. Antonius in Bergisch Gladbach­ Heidkamp. „Menschen ohne Arbeit, ältere Menschen mit kleiner Rente oder auch alleinerziehende Mütter, die sich in aktuell schwieriger Lage befinden, geben sich bei uns manchmal mit der Bitte um Hilfestellung die Klinke in die Hand."

 

Hans Burk nennt als Beispiel die allein erziehende Mutter, die den Eigenanteil für die notwendige Zahnbehandlung der Tochter nicht tragen kann, das Geld für das notwendige Heizöl nicht zur Verfügung steht oder der Haftentlassene, der über eine Haushaltsauflösung eine gute Kücheneinrichtung erhalten konnte. Bei der Umsetzung dieser Hilfen ist vielfach auch die praktische Unterstützung  der ehrenamtlichen Mitarbeiter gefragt. Aber diese Zeit ist gut investiert: „Mir geht immer das Herz auf, wenn wir dem einzelnen Menschen helfen können und diese die aktuelle Notsituation  überwunden haben", so Hans Burk.

Auch Ingrid Lahres kann nur Positives über ihre ehrenamtliche Tätigkeit in der Pfarrgemeinde St. Laurentius berichten. Besonders im Gedächtnis ist ihr die junge Frau geblieben, die als Flüchtling aus Syrien kommend, um Hilfe bat. Sie war so dankbar für die Hilfe und menschliche Zuwendung. dass sie nach einem Jahr Aufenthalt in der Gemeinde ihre Unterstützerinnen spontan zu einem Kaffeeeinlud.

Die vielfältigen Aufgabenbereiche der ehrenamtlichen Mitarbeiter  schließen auch die vereinsamten älteren Mitmenschen ein. Hier ist es vielmals einfach das „Zuhören“ nach dem Tod des Ehepartners, das wieder Mut für den weiteren Lebensweg macht.

 

Die finanzielle Unterstützung der Hilfebedürftigen kommt meist nicht aus dem Budget der Kirchengemeinden, sondern wird durch die Caritasgruppen selbst akquiriert. Die Gelder stammen aus Haussammlungen und zunehmend aus zweckgebundenen Stiftungsmitteln.

 

Ingrid Effenberger, die beim Caritasverband das Ehrenamt der gemeindlichen Caritas-Gruppen und im Verband koordiniert, ist stolz, dass es in allen Seelsorgebereichen des Kreisdekanats Caritasbüros oder sogenannte  „Lotsenpunkte“ gibt. Über 100 ehrenamtlich Engagierte kümmern sich dort „mit  Sachverstand und  mit  Herz“  um  die  Probleme und Nöte ihrer Mitmenschen. Damit dieses gut gelingt, organisiert Effenberger gemeinsam mit anderen Caritas-Diensten regelmäßige Treffen und Fortbildungen für die Ehrenamtler.

 

Damit die finanzielle Unterstützung der Nachfragenden überhaupt im erforderlichen Umfang möglich ist, unterstützt Caritas-Fundraiserin Michaela Winkler die Ehrenamtler dabei, Fördermittel zu erhalten. Spenden bei Jubiläen oder Geburtstagen gehören ebenso dazu wie die Unterstützung bei der  Antragstellung von Stiftungsmitteln.

 

Auch der Caritasverband selbst kann einige seiner Aufgaben oftmals nur durch Stiftungsmittel und  Spenden umsetzen.   Projekte und Angebote, die  von den Fachleuten als notwendige   Hilfen gesehen werden, können oft auf Grund der Haushaltslage der öffentlichen Hand nicht oder nicht früh genug finanziell abgesichert werden. In diesen Fällen ist die Antragstellung bei Stiftungen eine wichtige, aber auch zeitintensive Alternative. Darum stellt Michaela Winkler bei vielen Gelegenheiten  den Stiftern oder Kuratoriumsmitgliedern die Arbeit und auch die Verwendung der Stiftungsmittel vor.

 

INFORMATIONEN :

FACHBERATUNG GEMEINDECARITAS TEL 0220 2 1008-508

FUNDRAISING I SPENDEN TEL 02202  1008-517

 

 

 

Irmgard Neu, Blickpunkt Redaktion

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