Kinder- und Jugendarbeit in Kerpen mitgeprägt

27.04.18 15:08
Kaspar Mueller-Brinkmann
180427_Abschied_Edith_Thelen_hp (c) Alois Müller

Kerpen – Über 31 Jahre lang arbeitete die Diplom-Psychologin Edith Thelen für die Caritas-Familienberatungsstelle in Kerpen. In dieser Zeit wuchs die Beratungsstelle personell und in ihren Angeboten kontinuierlich. „Wir haben hier als Team richtig gute Arbeit geleistet und die Kinder- und Jugendarbeit in der Stadt Kerpen mitgeprägt“, sagt Edith Thelen rückblickend. Die Caritas verabschiedete die 63-jährige Kölnerin nun in den Ruhestand – nach fast 18 Jahren als Leiterin der Beratungsstelle.

Im Jahr 1971 stand Edith Thelen in der Universitätsklinik Köln und war beeindruckt. Als 16-jährige Schülerin machte sie dort ein Praktikum bei einem Psychologen. „Wie er mit den Kindern umging, ihnen half, diese Erfahrung hat mich geprägt“, sagt Thelen. Seitdem ließ sie die Frage nach den Gründen für Verhalten, für Emotionen und Gedanken nicht mehr los. Sie machte Ihren Abschluss zur Diplom-Psychologin und ließ sich zur Psychotherapeutin ausbilden.

1987 kam sie, nach ein paar Zwischenstationen, zur Familienberatungsstelle in Kerpen. Zunächst als Honorarkraft, später in Teil- und Vollzeit, seit 2000 als Leiterin. „Wir haben ein heterogenes Team, das führt oft zu lebhaften Diskussionen, wie man Klienten am besten helfen kann“, sagt Thelen. „Das ist eine unserer Stärken. Daraus entstehen Kreativität und neue Lösungen.“ Dazu gehöre auch, auf gesellschaftliche Veränderungen mit passenden Beratungsangeboten zu reagieren, wie es die Familienberatungsstelle mache – etwa mit speziellen Hilfen für Klienten mit Fluchterfahrung, Migrationshintergrund und Unterstützung im Umgang mit digitalen Medien.

Thelen sieht den Caritasverband als einen besonderen Arbeitgeber. Das Wir-Gefühl und die Identifikation mit der eigenen Arbeit sei hier besonders intensiv – auch dank verschiedener Fort- und Weiterbildungsangebote des Verbandes.

Nun geht die passionierte Reiterin in den Ruhestand und freut sich auf Ihre vier Enkel, das Reiten, Radfahren und Wandern. Ihrem Team und ihrem Nachfolger, Ulrich Blümer, wünscht sie alles Gute. Der in Aachen lebende Diplom-Psychologe und dreifache Familienvater übernimmt ab Mai 2018 die Leitung der Familienberatung.

 

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Der Caritasverband Rhein-Erft-Kreis e. V. ist Träger von rund 70 Diensten und Einrichtungen rund um ambulante und stationäre Pflege, Familien-, Kinder- und Jugendhilfe sowie Beratungsdienste. Neun Seniorenzentren betreibt der Verband im Kreisgebiet. Mit über 1.600 Mitarbeitenden gehört er zu den größten Arbeitgebern im Rhein-Erft-Kreis. Hinzu kommen rund 1.000 Ehrenamtler. Damit ist der Caritasverband zugleich der größte Wohlfahrtsverband im Rhein-Erft-Kreis.

 

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Nach langjähriger Leitung der Caritas-Familienberatungsstelle in Kerpen wurde Edith Thelen bei einer Feier unter anderem von Peter Altmayer (links), Vorstandsvorsitzender des Caritasverbandes Rhein-Erft, und Vorstandsmitglied Heinz-Udo Assenmacher (rechts) verabschiedet. Ihr Nachfolger ist Ulrich Blümer (2. v. l.).

 

Foto: Alois Müller/Abdruck honorarfrei

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