Pflegegrade sind weiter großes Thema

04.12.17 13:36
Kaspar Mueller-Brinkmann
171129_Info_Aktion_hp (c) Kaspar Müller-Bringmann/Abdruck honorarfrei

Rhein-Erft-Kreis - Pflege ist in Deutschland ein komplexes Feld. Der Caritasverband Rhein-Erft stellte sich nun bei seiner Info-Aktion „Sie fragen – wir antworten“ den Fragen von Betroffenen rund um das Thema Pflege.

Was genau ist die Kurzzeitpflege? Wie funktioniert das Zusammenspiel von Beihilfe für privat Versicherte und den neuen Pflegegraden? Was muss man tun, um einen Pflegegrad anerkannt zu bekommen? Mario de Haas, Leiter der Ambulanten Pflege des Caritasverbandes Rhein-Erft, Mathias Pews, Leiter der Stationären Pflege, und sein Assistent Thomas Wüstenhagen bekamen es bei der Info-Aktion per Telefon und auf dem sozialen Netzwerk Facebook mit unterschiedlichen Themengebieten zu tun. Dominant waren Fragen rund um die neuen Pflegegrade.

„Manche Gespräche gingen sehr in die Tiefe“, erläuterte Mario de Haas, der sich mitunter über 20 Minuten lang mit Fragenden unterhielt. Vor allem ältere Menschen wollten wissen, wie das Prozedere auf dem Weg zur Anerkennung eines Pflegegrades aussieht. „Besonders für ältere Menschen bedeuten diese Abläufe Stress. Es ging für uns deshalb auch darum, Sorgen zu nehmen“, so Mario de Haas weiter.

Manche Anrufer meldeten sich auch, um ihr Herz auszuschütten, weil ihnen etwa bestimmte Regularien nicht gefallen. „Auch dafür haben wir uns Zeit genommen. Oft stecken dahinter jedoch Missverständnisse aus einem gewissen Halbwissen heraus. Die konnten wir im Gespräch aus dem Weg räumen“, so Mathias Pews.

 Im nächsten Jahr sind weitere Info-Aktionen zu anderen Themen geplant.

 

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Der Caritasverband Rhein-Erft-Kreis e. V. ist Träger von rund 70 Diensten und Einrichtungen rund um ambulante und stationäre Pflege, Familien-, Kinder- und Jugendhilfe sowie Beratungsdienste. Neun Seniorenzentren betreibt der Verband im Kreisgebiet. Mit über 1.600 Mitarbeitenden gehört er zu den größten Arbeitgebern im Rhein-Erft-Kreis. Hinzu kommen rund 1.000 Ehrenamtler. Damit ist der Caritasverband zugleich der größte Wohlfahrtsverband im Rhein-Erft-Kreis.

 

Bildzeile:

Waren als Berater gefordert: Mathias Pews (links), Leiter der Stationären Pflege, und Mario de Haas (rechts), Leiter der ambulanten Pflege (beide Caritasverband für den Rhein-Erft-Kreis). Peter Altmayer (Hintergrund), Vorstandsvorsitzender des Verbandes, schaute ihnen zwischenzeitlich über die Schulter.

 

Foto: Kaspar Müller-Bringmann/Abdruck honorarfrei

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