Obdachlosenarbeit

Der Fachdienst betreut Einrichtungen in Siegburg und Troisdorf mit dem Ziel, Betroffene bei der Überwindung der Obdachlosigkeit zu unterstützen und eine Reintegration in angemessene Wohnverhältnisse zu ermöglichen. Ziel der ist es, obdachlose Menschen individuell zu motivieren eine neue Lebensperspektive zu erarbeiten, verloren gegangene Fähigkeiten zu reaktivieren und zu trainieren, um eine strukturierte, eigenständige und verantwortungsbewusste Lebensführung zu ermöglichen.

Obdachlosenunterkunft in Troisdorf

Der SKM betreut in Troisdorf das Haus Godesberger Staße. Hier werden Personen untergebracht, die auf Grund ihrer vielfältigen Problemlagen sozialarbeiterische Unterstützung benötigen. Durchschnittlich ist die Unterkunft mit 16 Personen belegt.

Godesberger Straße 3-5, 53844 Troisdorf
Tel. 02241 41018, Fax 02241 2502999
E-mail veronika.bartonitschek@skm-rhein-sieg.de

 

 

Obdachlosenunterkunft in Siegburg

In der Kreisstadt Siegburg werden Obdachlose in der Unterkunft Wilhelmstraße untergebracht. Durchschnittlich ist die Unterkunft mit ca. 25 Personen belegt.

Wilhelmstraße 158, 53721 Siegburg
Tel. 02241 590808, Fax 02241 590809
E-mail sarah.tillmann@skm-rhein-sieg.de

 

Personenkreis

  • Langzeitobdachlose mit Suchtproblemen, Verwahrlosungstendenzen und unterschiedlichen Stadien körperlichen Abbaus
  • Kurzzeitarbeitslose, die mit unserer Unterstützung die Obdachlosigkeit überwinden sollen
  • Duldungsflüchtlinge, darunter Roma-Familien mit Kindern

Einzelfallhilfe

Die Einzelfallhilfe umfasst einen Großteil der Arbeit, an deren Anfang die Erarbeitung einer Anamnese und die Erstellung eines Hilfeplanes steht. Die Einlassung auf Anamnese und Hilfeplan ist freiwillig, da mit der Zuweisung in eine Obdachlosenunterkunft nicht automatisch ein Einlassen auf formlose Betreuung verbunden ist.

  • Arbeitsschwerpunkte
  • Gesundheitsfürsorge
  • Achten auf Körper- und Raumhygiene
  • Hilfestellung bei Behördengängen und Antragstellung
  • Anregen von gesetzlichen Betreuungen nach §§ 1896 BGB und § 70 FGG
  • Hilfe bei der Wohnungssuche
  • Begleitung zu Gerichtsverfahren
  • Wiederherstellung, Verbesserung und Erhaltung materieller Lebensgrundlagen
  • Unterstützung bei finanziellen Angelegenheiten
  • Bearbeitung der Suchtproblematik