Qualitätsmanagement

Partizipatives Qualitätsmanagement /Münchener Modell)

Ermöglicht durch die Unterstützung des Diözesan Caritas Verband, das Interesse der Geschäftsführung und des Vorstandes, sowie allen engagierten MitarbeiterInnen des SKM-Katholischer Verein für soziale Dienste im Rhein-Sieg-Kreis e.V. .

Der Ansatz des Partizipativen Qualitätsmanagement nach dem Münchner Modell wurde von dem Münchener Institut für Praxisforschung und Projektberatung IPP entwickelt. Maßgeblich daran beteiligt ist Dr. Florian Straus, der die Mitarbeiter des SKM im gesamten Prozess geschult und begleitet hat.
Konzeption und Methodik des Partizipativen Qualitätsmanagement gehen weit über die reine Wissensvermittlung hinaus. Die Schulungsgruppe erlernte im theoretischen Raum sowie im gruppendynamischen Prozess die Bedeutung von Partizipation und deren Transfer und Umsetzung in unseren Einrichtungen und Fachdiensten.
Freiwilligkeit und Selbstbestimmung durch Mitarbeiter/Innenorientierung unter Berücksichtigung einer ganzheitlichen Sichtweise unseres Fachverbandes dient als Handlungsorientierung gegenüber unseren Nutzern bzw. Klienten, eine wichtige Zielorientierung im gesamten Prozess.
Alle Fachbereiche des SKM hatten die Chance am QM-Prozess teilzunehmen. Der große Wert und Sinn dieser Gemeinsamkeit wurde erkannt und Qualitätsmanagement als eine fachbereichsübergreifende Handlungsebene für den gesamten SKM begriffen. Wir haben damit unser Leitbild und das Leitmotives verwirklichen können: SKM - Gemeinsam.

Die wesentlichen Ziele für das berufliches Alltagshandeln des SKM wurden erarbeitet und in einem Handbuch dokumentiert.

PPQ-Pro Psychiyytrie: Qualität im Sozialpsychiatrischen Zentrum (SPZ)

PPQ bedeutet Pro Psychiatrie Qualität und ist das Qualitätsmanagement, mit dem das Sozialpsychiatrische Zentrum (SPZ) in Meckenheim arbeitet.
Unabhängig von den anderen Einrichtungen des SKM hat das SPZ schon im Jahr 2002 begonnen, sich an dem Qualitätsentwicklungsprozess des Deutschen Caritasverbandes zu beteiligen. Ein Handbuch wurde erstellt, notwendige Prozesse beschrieben und verbindlich gemacht. Neue Projekte und geänderte Arbeitsabläufe werden in dieses Handbuch kontinuierlich eingearbeitet. Immer geht darum, dass bei allen Maßnahmen der Qualitätssicherung die Orientierung an den Bedürfnissen und Erfordernissen psychisch erkrankter Menschen Priorität hat. Qualität wird in erster Linie als Beziehungsqualität angesehen, die in fachlichen, berufsethischen und christlichen Werten verankert ist. Die PPQ-Leitziele sind

  • Autonomie
  • Reduzierung von Leiden und Symptomen
  • Teilhabe am gesellschaftlichen Leben
  • Bedarfsgerechte, personenbezogene Hilfeformen
  • Recht und Würde
  • Sicherheit
  • Transparenz
  • Ökonomie

wobei sich die Leitziele Autonomie bis Sicherheit auf die Klienten beziehen; Transparenz und Ökonomie als Leitziele für die Einrichtung gelten.