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SKFM übernimmt im Velberter BiLo die offene Jugendarbeit

24. Januar 2014; Tina Bucek

Die Offene Kinder und Jugendarbeit geht im BiLo an den SKFM über. Im Bild (v.l.): Tim Löffler, Willi Knust, Annette Hapich, Michael Balka, Sabrina Zech und Holger Richter.  Foto: Detlev Kreimeier

Ab sofort liegt alles in einer Hand: Die Stadt übergab zum ersten Januar diesen Jahres die offene Kinder- und Jugendarbeit im BiLo an den SKFM. Der Wechsel bringt neue Gesichter – die den Kindern und Jugendlichen teilweise schon bekannt sind.

„Für mich ist das hier gar nicht so neu“, lacht Annette Hapich. Die Mitarbeiterin des SKFM engagiert sich schon seit mehr als einem Jahr im BiLo – bisher hatte sie sich mehr um das Management gekümmert. In Zukunft wird sie auch in der offenen Jugendarbeit tätig sein. „Wir haben hier inzwischen eine feste Gruppe von Kindern und Jugendlichen, die regelmäßig kommt. Das Zentrum wird sehr gut angenommen“, erzählt Hapich. Außer Hapich werden noch Sabrina Zech, Tim Löffler und Tim Ottehenning das Team im BiLo verstärken.

Mehr Vereine einbinden

Der Wechsel bringt aber auch neue Ideen mit sich. „Wir wollen in Zukunft noch mehr Vereine in unsere Arbeit einbinden“, sagt Willi Knust, Geschäftsführer des SKFM Velbert. Konkret habe man den Boxverein Velbert angesprochen. Der wird sich ab sofort mit Angeboten zum Deeskalationstraining an Kinder und Jugendliche wenden. „Wir haben sogar einen Mitarbeiter hier eingestellt, der sich hauptsächlich um die Schnittstelle kümmern wird“, erklärt Knust. Tim Ottehenning soll künftig Boxkurse für die jungen BiLo-Besucher entwickeln. „Boxen ist ja nicht nur ein Draufhausport“, sagt Michael Balka, zweiter Vorsitzender des Boxclubs Velbert. „Beim Boxen lernt man, seinem gegenüber Respekt zu zeigen. Und man lernt die eigenen Kräfte einzuschätzen. Das gibt Selbstbewusstsein.“ Und zwar nicht nur den männlichen Teilnehmern. „Es werden ausdrücklich auch Angebote für Mädchen gemacht“, betont Balka.

Kurze Wege zu Schulen und Kitas

Ebenfalls zum neuen Konzept gehört die Zusammenarbeit mit einem Taekwondo-Club. „Wir wollen in Zukunft auch den Kontakt zu anderen Sportvereinen in Birth und Losenburg ausbauen“, sagt Willi Knust. Insgesamt erhoffen sich SKFM und Stadt von der Umstrukturierung im BiLo eine noch kompaktere und effektivere Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien. ,,Uns ist wichtig, dass die Wege auch in Schulen und Kitas in den Stadtteilen Birth und Losenburg kurz sind und wir die Eltern überzeugen können, ihre Kinder ins BiLo zu schicken“, erklärt Willi Knust. ,,Dann wird es uns auch gelingen, weiterhin effektive Familien-, Kinder- und Jugendarbeit zu leisten.“


Mit freundlicher Genehmigung der WAZ
Auszug der Ausgabe vom 22.1.2014

 

 


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