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Berufshilfe für Jugendliche ist gerettet

12. März 2014; Dirk Lotze


Velbert.
Breite Unterstützung im Rat macht es möglich: Bis Jahresende kann der Kompetenzagentur-Verbund Velbert Jugendliche zwischen Schule und Beruf weiter beraten. Um das 150.000-Euro-Projekt darüber hinaus fortzuführen, stellen die Träger derzeit neue Anträge auf Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF).



Drei Sozialpädagoginnen bieten Begleitung beim Berufsstart an


Mit drei Sozialpädagoginnen auf zwei Stellen unterstützen die Arbeiterwohlfahrt (Awo) und der Sozialdienst katholischer Frauen und Männer (SKFM) gemeinsam junge Velberter zwischen 15 und 27 Jahren. Themen sind der Ausbildungsstart sowie der Umgang mit Jobcenter und Behörden.

Bis die neue Förderung greift, unterstützt die Stadt das Projekt mit mehr als 90.000 Euro, erläutert der Geschäftsführer des SKFM Velbert-Heiligenhaus, Willi Knust. Entlastet würden Stadt und Träger durch Restmittel aus dem auslaufenden ESF-Förderprogramm, die noch bis Ende Juni aufgebraucht werden.

Für neue Förderung ab dem kommenden Jahr stünden die Chancen gut, führt Knust aus. Bei der Bewerbung gelte es, auf die neue Ausrichtung des ESF-Programms einzugehen. Gefördert werden sollen dann städtebauliche Fördergebiete – zu denen Velbert gerechnet werde.

Derweil entwickelt sich die Kompetenzagentur weiter. Anfang Februar hat Tatiana Goloborodko als Neue eine halbe Stelle übernommen; ihre übrige Arbeit widmet sie weiter dem Stadtteilzentrum Birth/Losenburg (BiLo). „Sie hat viele Jugendliche vom Zentrum mit zu uns gebracht“, sagt Galina Kloster vom Agentur-Team.

Die Berater können Jugendlichen auch helfen, wenn diese die Berufsvorbereitungskurse nicht schaffen, die Schulabgänger ohne Abschluss fit für eine Lehre machen sollen. „Wir haben Kapazität für 80 bis 100 Jugendliche“, sagt Kloster.

Die Beratung ist gefragt. Interessenten müssen sich auf zwei Wochen Wartezeit einrichten. Kloster: „Derzeit schreiben die Jugendlichen Bewerbungen für den Ausbildungsstart im Herbst.“

Beratung

» montags   14.30 bis 16 Uhr bei der Awo (Friedrich-Ebert-Straße 200),

» dienstags  13.30 bis 15 Uhr im Stadtteilzentrum West des SKFM
                                                     (Am Kostenberg 24),
» mittwochs 14.30 bis 16 Uhr im BiLo (von-Humboldt-Straße 53).


Mit freundlicher Genehmigung der WAZ
Auszug der Ausgabe 6.3.2014

 


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