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Aktuelles vor Ort

Glücksspielsucht
23.02.2018 - In einem Offenen Brief an den Kreisvorsitzenden der FDP Solingen bekräftigt der Caritasverband Wuppertal/Solingen seine zustimmende Haltung zum Plan der Stadt, einen großen Teil der Spielhallen in Solingen zu schließen.Robert Weindl hatte sich dagegen ausgesprochen. (Mit Klick auf die rote Überschrift zum Wortlaut des Offenen Briefs)
Nachschub für den Babyladen
08.02.2018 - 1004 Frauen und Männer haben im Jahr 2017 Rat und Hilfe bei der Schwangeren-Beratungstelle esperanza der Wuppertaler Caritas bekommen. 705 Frauen erhiel-ten eine finanzielle Unterstützung aus der Bundestif-tung ?Mutter und Kind?, 256 Frauen Sachspenden aus dem ?esperanza-Babyladen?. Dessen Regale müssen wegen der großen Nachfrage neu aufgefüllt werden. Benötigt werden Erstausstattungsgegenstände und Ba-bybekleidung bis Größe 74. Gut erhaltene Sachen kön-nen bei esperanza, Kasinostraße 26, 42103 Wuppertal abgegeben werden. Telefonische Terminvereinbarung unter 389034030.
Infoabend zum neuen Hospizkurs
24.01.2018 - Der Caritasverband startet mit seinen ambulanten Hospizdiensten Ende Mai 2018 (29.05. bis 04.12.2018) einen neuen Hospizbegleiterkurs. Über Inhalte und Ablauf klärt ein Informationsabend Interessenten am 08.05.2018 um 18.00 Uhr auf. Ort: Laurentiusstraße 9, 42103 Wuppertal.
Patientenverfügung
24.01.2018 - Es ist ein beruhigendes Gefühl, für den Fall schwerer Krankheit oder Tod alles Wichtige geregelt zu haben. Debei helfen eine Patientenverfügung, eine Vorsorgevollmacht und eine Betreuungsverfügung. Hilfreiche Informationen zu diesen Formularen bietet ein Vortragsabend der ambulanten Caritas-Hospizdienste am 21. Februar von 19.00 bis 21.00 Uhr im Caritashaus, Kolpingstraße 13. Referentinnen sind Gerlinde Geisler (Hospizdienst-Koordinatorin) und Rechtsanwältin Sarah Milos.
Sommerferien!
27.12.2017 - Nach dem Sommer ist vor dem Sommer. Deshalb ist ab sofort der neue Kinderferienprospekt 2018 online unter: Familie/Kinderfreizeit. Außerdem kann man sich ab sofort als Betreuer bewerben!

Veranstaltungen

Feste und Bräuche Russlanddeutscher - Neujahrsempfang
24.02.2018 - Der Neujahrsempfang findet ab 14:00 Uhr für Mitglieder, Freunde, Kooperationspartner aber auch Interessierte der Vereine "Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V." und "Interkulturelles Zentrum Wuppertal" im Internationalen Begegnungszentrum statt.
Literaturtreff
03.03.2018 - Um 16:00 Uhr beginnt im Internationalen Begegnungszentrum das Literaturgespräch über den Liedermacher Alexandr Zilker.
Club Ibero
04.03.2018 - Ab 15:00 Uhr beginnt im Internationalen Begegnungszentrum die Lesung aus dem Werk "Erzählungen von der Alhambra" von Washington Irving. Sein Portrait der Alhambra führte zur Wiederentdeckung und Restaurierung der damals schon verfallenden Burg und heute berühmtesten Sehenswürdigkeit Andalusiens.

Auszahlung von Arbeitslosengeld nicht Supermarkt-Konzernen überlassen

Diözesan-Caritasverband kritisiert Pläne der Bundesagentur für Arbeit als menschenunwürdig und stigmatisierend
1. Februar 2018; (presse@caritasnet.de)

Köln. Ab Mitte 2018 will die Bundesagentur für Arbeit (BA) Arbeitslosengeld II auch an der Supermarktkasse auszahlen lassen. Erste Testläufe soll es schon früher geben – unter anderem in Nürnberg. „Betroffene werden öffentlich zur Schau gestellt. Das ist indiskret und stigmatisierend. Wir fordern die Bundesagentur auf, den Projektstart abzubrechen und mit den Wohlfahrtsverbänden Alternativen auszuarbeiten", sagt Michaela Hofmann, Armuts-Referentin der Kölner Diözesan-Caritasverbandes.

Bargeldlos bezahlen, Geld abheben oder spenden – das ist an deutschen Supermarktkassen längst möglich. Ab April 2018 sollen Arbeitslosengeld-II-Bezieher, die kein eigenes Konto haben oder dringend Bargeld benötigen, dort auch ihr Geld abholen können. Dadurch steige die Zahl der bundesweiten Auszahlungsstellen von derzeit 300 auf 8.500, argumentiert die Bundesagentur für Arbeit.

„Tatsächlich werden hier Geschäfte mit der Armut gemacht. Die Auszahlung von Sozialleistungen muss unbedingt weiter eine staatliche Aufgabe bleiben und darf nicht Supermarkt-Konzernen überlassen werden. Dafür gibt es keine gesetzliche Grundlage", kritisiert Hofmann.

Die Umstellung soll bis Ende 2018 abgeschlossen sein. Zu den beteiligten Märkten gehören Rewe, Penny, Real, dm und Ross-mann. Künftig werden die Mittellosen beim Amt nur noch einen Zettel mit Barcode erhalten. Den können sie dann in einem der Märkte einlösen. Praktisch, so Hofmann, mache das System für die Arbeitslosen deshalb wenig Sinn, erschwere der Weg über den Supermarkt doch eine einfache Auszahlung erheblich.

Hofmann fordert alternative Lösungen, um Arbeitslosengeld-II- Bezieher schnell zu unterstützen: „Wir bieten an, gemeinsam mit der Bundesagentur ein System zu entwickeln, das den Betroffenen unkompliziert und menschenwürdig zu ihrem Recht verhilft."

 

Der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V. ist der Dachverband der katholischen Wohlfahrtspflege im Erzbistum Köln. Ihm sind 250 Mitglieder als Träger von mehr als 2.000 Diensten und Einrichtungen im Rheinland und den angrenzenden Kreisen angeschlossen. Das Spektrum reicht von Krankenhäusern über Altenheime bis zu Kinder-gärten und Beratungsstellen, wie etwa Schwangerschafts- oder Schuldnerberatung. Der Diözesan-Caritasverband berät seine Einrichtungen und Dienste in wirtschaftlichen Fragen und vertritt sie in Kirche, Gesellschaft und Politik

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