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Aktuelles vor Ort

Benefizkonzert mit Musikern der Wuppertaler Bühnen
20.11.2017 - Mitglieder des Opernchores unter Leitung von Markus Baisch und Instrumentalsolisten der Wuppertaler Bühnen gestalten am 12. Dezember ein adventliches Benefizkonzert in der St. Laurentius-Kirche zugunsten des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes der Caritas. Das Konzert ?O Magnum Mysterium? beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei, es wird um Spenden gebeten.
Mit dem Handy in die Vergangenheit
15.11.2017 - Für ihrem Widerstand gegen den Nationalsozialismus haben Caritasdirektor Hans Carls und seine Sekretärin Maria Husemann mit Verhaftung und Gefangenschaft in verschiedenen Konzentrationslagern bezahlen müssen. Am Caritashaus in der Kolpingstraße 13 gelangt man jetzt über zwei QR-Code-Plaketten mit dem Smartphone in ihre Geschichte.
Kaffee für die Bahnhofsmission
14.11.2017 - Die Bahnhofsmissionen in Wuppertal und Solingen freuen sich in der kalten Jahreszeit über Kaffeespenden!
Sommerferien!
23.10.2017 - Nach dem Sommer ist vor dem Sommer. In diesem Sinne beginnen schon jetzt beim Caritasverband die Planungen für die Kinderferien 2018. Außerdem kann man sich ab sofort als Betreuer bewerben!
Suchtrisiken im Alter
23.10.2017 - Bei den über 60-Jährigen in Deutschland konsumieren gut 15 Prozent (Männer über 26 %) Alkohol in riskanten Mengen. Der Caritasverband startet deshalb ein neues Beratungskonzept.

Veranstaltungen

Fachtagung: EU-Bürger in Haft
09.11.2017 - Das Fachdienst Integration und Migration veranstaltet unter dem Titel >Brücke in unsere Gesellschaft< am 9. November eine Fachtagung, die sich mit der Situation inhaftierter EU-Bürger und deren Familien befasst.
St. Martin auf dem Sedansberg
10.11.2017 - St. Martin kündigt seinen Besuch auf dem Sedansberg an.
Ausstellungseröffnung: Schmuckdesign aus Liegnitz
19.11.2017 - Ab 17:00 Uhr werden im KuKuNa-Atelier auch in diesem Jahr Schmuckstücke renommierter Schmuckdesigner aus Liegnitz präsentiert.

"Das Meistern der Altersphase ist echte Pionierarbeit!"

Caritas-Jahreskonferenz für Ehrenamtliche aus der Altenpflege
8. November 2017; presse@caritasnet.de

Köln. Das Meistern des eigenen Alltags ist nach Meinung der Altenhilfe-Experten des Kölner Diözesan-Caritasverbandes vor allem für Hochbetagte echte Pionierarbeit. „Vor uns ist noch keine Generation so alt geworden. Wir haben kaum Vorbilder für Lebensplanung- und gestaltung in einer sich schnell verändernden Gesellschaft. Deshalb sind wir Pioniere“, so Dorothee Mausberg, Referentin für offene soziale Altenarbeit beim Diözesan-Caritasverband, auf der Jahreskonferenz für Ehrenamtliche der Altenhilfe am 7. November im Kölner Maternushaus.

 

Vor 300 Ehrenamtlichen aus Katholischen Altenheimen im Erzbistum Köln machte sie deutlich, dass sich die Altersphase in den vergangenen 50 Jahren extrem verändert habe. „Wir werden älter und bleiben dabei sehr lange sehr fit und leistungsfähig“, so Mausberg. „Gleichzeitig gibt es im hohen Alter eine längere Phase der Angewiesenheit auf helfende andere Menschen. Das stellt uns alle vor neue Herausforderungen.“ Es gelte, eine lange Lebenszeit gut und sinnvoll zu gestalten und gleichzeitig auch mit den Verletzlichkeiten des höheren Lebensalters würdevoll umzugehen.

Ehrenamtlichen in der Altenhilfe komme dabei eine immer wesentlichere Bedeutung zu. Sie begleiten und unterstützen in Alltagsangelegenheiten, etwa wenn es um Fitness und Mobilität im Alter geht, sind „ein Anker in die Welt der Jüngeren“ und tragen dazu bei, dass etwa das Thema Digitalisierung nicht vor den Mauern eines Altenheimes halt macht.

Mausberg betonte: „Wer das Alter meistern will, der muss es zunächst einmal akzeptieren. Er muss verstehen, dass er trotz seiner Lebenserfahrung dazulernen muss.“

In den 193 stationären Altenpflegeeinrichtungen der Caritas im Erzbistum Köln leben derzeit mehr als 15.000 Menschen. Neben den vielen professionellen Kräften arbeiten etwa 1500 Personen ehrenamtlich in diesen Einrichtungen.

 

Der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V. ist der Dachverband der katholischen Wohlfahrtspflege im Erzbistum Köln. Ihm sind 250 Mitglieder als Träger von mehr als 2.000 Diensten und Einrichtungen im Rheinland und den angrenzenden Kreisen angeschlossen. Das Spektrum reicht von Krankenhäusern über Altenheime bis zu Kindergärten und Beratungsstellen, wie etwa Schwangerschafts- oder Schuldnerberatung. Der Diözesan-Caritasverband berät seine Einrichtungen und Dienste in wirtschaftlichen Fragen und vertritt sie in Kirche, Gesellschaft und Politik. 

 

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