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Aktuelles vor Ort

Türchen auf
04.12.2017 - Im Adventskalender Ostersbaum öffnet sich bis zum 24. Dezember jeden Tag eine Tür. Hinter den offenen Türen steckt aber keine Schokolade, sondern die Einladung zu einem Angebot der Akteure in dem dicht bewohnten Quartier in Wuppertal-Elberfeld. Am Dienstag, den 05.12.2017, lädt der Caritas-Treff Nordstadt zu einem Weihnachtsquiz mit alkoholfreiem Punsch, Nascherei und Bastelangeboten für Kinder in die Kieler Straße 38.
Ohne Sozialticket auf dem Abstellgleis
27.11.2017 - Die Bergische Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege äußert sich deutlich gegen die Pläne der NRW-Landesregierung, das Sozialticket schrittweise zu schwächen.
Benefizkonzert mit Musikern der Wuppertaler Bühnen
20.11.2017 - Mitglieder des Opernchores unter Leitung von Markus Baisch und Instrumentalsolisten der Wuppertaler Bühnen gestalten am 12. Dezember ein adventliches Benefizkonzert in der St. Laurentius-Kirche zugunsten des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes der Caritas. Das Konzert ?O Magnum Mysterium? beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei, es wird um Spenden gebeten.
Mit dem Handy in die Vergangenheit
15.11.2017 - Für ihrem Widerstand gegen den Nationalsozialismus haben Caritasdirektor Hans Carls und seine Sekretärin Maria Husemann mit Verhaftung und Gefangenschaft in verschiedenen Konzentrationslagern bezahlen müssen. Am Caritashaus in der Kolpingstraße 13 gelangt man jetzt über zwei QR-Code-Plaketten mit dem Smartphone in ihre Geschichte.
Kaffee für die Bahnhofsmission
14.11.2017 - Die Bahnhofsmissionen in Wuppertal und Solingen freuen sich in der kalten Jahreszeit über Kaffeespenden!

Veranstaltungen

Heiligabend: Vortreffen für Ehrenamtliche
28.11.2017 - Im Vorfeld der Heiligabendfeier für einsame und alleinstehende Menschen in der Stadthalle. Obligatorisch für diejenigen, die am Abend tätig sein wollen.
Filmvorführung für gehörlose Menschen
06.01.2018 - Das Internationale Begegnungszentrum zeigt um 14:00 Uhr den ukrainischen Film "Es war einmal in St. Petersburg". Dieser wurde von einem gehörlosen Regisseur und mit gehörlosen Schauspielern gedreht und in 2017 veröffentlicht. Nach der Filmvorführung wird ein Gespräch mit dem Filmregisseur Yuiy Gorjnskiy angeboten.
Literaturgespräch
13.01.2018 - Samstag 16:00 Uhr, Literaturgespräch im Internationalen Begegnungszentrum zum Gedächtnis an Solomon Michoels. Mit S. Schulga.

Job-Patenschaften erleichtern 213 Geflüchteten den Berufseinstieg

Forum "zusammen:arbeiten": Caritas und Aktion Neue
5. Dezember 2017; (presse@caritasnet.de)

Köln. Geflüchteten den Einstieg in das Arbeits- und Berufsleben zu erleichtern – das ist das Ziel der beiden Projekte „Neue Nachbarn – auch am Arbeitsplatz“ und „Willkommen Kollege! Willkommen Kollegin!“ Beide werden vom Diözesan-Caritasverband für die Flüchtlingshilfe des Erzbistums Köln „Aktion Neue Nachbarn“ koordiniert. Auf ihrem Forum „zusammen:arbeiten“ zogen die Projekt-Verantwortlichen am vergangenen Wochenende eine positive Halbzeitbilanz. Mit dabei waren  Geflüchtete, Ehrenamtliche, Arbeitgeber und Fachleute.

Das Projekt „Neue Nachbarn – auch am Arbeitsplatz“ war vor einem Jahr gestartet worden, um bis April 2019 mindestens 300 ehrenamtliche Jobpatenschaften für Geflüchtete auf den Weg zu bringen. 213 „Tandems“ haben sich inzwischen gefunden. „Es ist ein Highlight, dass es so gut funktioniert“, freute sich Projekt-Referentin Janine Bongard. „Wir sind in fast allen Regionen des Erzbistums aktiv.“ Die Jobpatinnen und -paten helfen ihren Mentees bei der Orientierung auf dem Arbeitsmarkt, bei Behördengängen oder dem Erstellen von Bewerbungsunterlagen. Zur Seite steht ihnen jeweils eine hauptberufliche Begleitperson aus dem caritativen oder pastoralen Dienst.

Ziel des Projektes „Willkommen Kollege! Willkommen Kollegin!“ ist es, 100 Geflüchtete zu Ausbildung oder Job bei einem kirchlichen Arbeitgebern im Erzbistum Köln zu verhelfen. In 60 Fällen sei dies bereits gelungen, so Projekt-Referent Alexander Gabriel. Besonders wichtig ist ihm dabei: „Es handelt sich um sozialversicherungspflichtige Ausbildungs- oder Arbeitsplätze, nicht um Praktika oder Hospitationen.“

Warum gerade solche Projekte Menschen nicht nur helfen, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, das erläuterte Dr. Frank Joh. Hensel, Diözesan-Caritasdirektor und Leiter der Aktion Neue Nachbarn:
„Arbeiten bedeutet teilhaben, Kolleginnen und Kollegen treffen, sich unterhalten, eingeladen werden“, so Hensel. „Die Menschen wollen hier ankommen und sich etwas aufbauen.“ Er erinnerte auch daran, wie wichtig es für die gesamtgesellschaftliche Stimmung ist, Flüchtlinge in Arbeit zu bringen: „Wer einen Geflüchteten als Arbeitskollegen persönlich kennengelernt hat, der wird sich schwertun, alle über einen Kamm zu scheren.“ Mit Blick auf die Zukunft erklärte er: „Viele


Geflüchtete, die heute noch unsere Hilfe benötigen, werden Arbeit finden – und sich als Stütze der Gesellschaft erleben können.“

Das Forum „zusammen:arbeiten“ wurde finanziell unterstützt von der Aktion Mensch.

 

Bildinformation: Geflüchtete, Ehrenamtliche und Arbeitgeber beim gemeinsamen Austausch, Foto: DiCV / Jo Schwartz.

 

Der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V. ist der Dachverband der katholischen Wohlfahrtspflege im Erzbistum Köln. Ihm sind 250 Mitglieder als Träger von mehr als 2.000 Diensten und Einrichtungen im Rheinland und den angrenzenden Kreisen angeschlossen. Das Spektrum reicht von Krankenhäusern über Altenheime bis zu Kindergärten und Beratungsstellen, wie etwa Schwangerschafts- oder Schuldnerberatung. Der Diözesan-Caritasverband berät seine Einrichtungen und Dienste in wirtschaftlichen Fragen und vertritt sie in Kirche, Gesellschaft und Politik. 

 

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