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Aktuelles vor Ort

Hospiz in Schule
28.07.2017 - Tod und Trauer begegnen auch jungen Menschen und sind für sie eine besondere Herausforderung. Jetzt wurden zehn ehrenamtliche Mitarbeiterinnen der Caritas-Hospizdienste geschult, um Schulen im Projekt ?Hospiz in Schule? Unterstützung in Form von Unterrichtseinheiten, Projekttagen oder Workshops sowie Krisenteambildung anbieten zu können. Dieses spezielle Konzept richtet sich vor allem an Schulen der Sekundarstufe I / II. Schulen die Interesse haben, können unter Tel. 0202 389036310 Terminabsprachen treffen.
Fallmanagement am neuen Platz
12.05.2017 - Das Fallmanagement Sucht Wuppertal ist ab sofort in der Hünefeldstraße 10a in 42285 Wuppertal anzutreffen. Ansprechpartner, Telefonnummern, Mailadressen unverändert.
Neuer Hospizbegleiterkurs
12.05.2017 - Der Caritasverband bietet ab November einen neuen Befähigungskurs zur Vorbereitung auf ein ehrenamtliches Engagement in der Begleitung trauernder und sterbender Erwachsener im ambulanten sowie stationären Bereich an. Die Hospizdienste laden dazu für Dienstag, 12.09.2017, 19.00 Uhr, zu einem Infoabend in ihre Schulungsräumlichkeiten, Laurentiusstraße 9, 42103 Wuppertal, ein. Informationen und individuele Beratung vorab unter Tel. 0202 389036310 und www.hospizseminar-wuppertal.de
Als Pate Solinger Familien unterstützen
27.04.2017 - Das Familienhilfezentrum des Caritasverbands in Solingen sucht Ehrenamtliche, die Familienpaten werden wollen. Diese unterstützen dann sehr junge oder werdende Familien, häufig auch Alleinerziehende zwei bis vier Stunden in der Woche. Die Familien können von ihren Paten Hilfe sowohl bei Arzt- und Amtsbesuchen als auch bei der Betreuung und Beschäftigung der Kinder erhalten. Manchmal reichen aber ein offenes Ohr und etwas Zeit, um der Familie zu helfen. Die Paten wiederum können vom Caritasverband Wuppertal/Solingen Schulungsangebote und inhaltliche Begleitung erwarten. Sie sind als Ehrenamtliche versichert. Ansprechpartnerin: Anke Born, Tel. 0212 22116814, anke.born@caritas-wsg.de

Qualifizierung von Geflüchteten: Raus aus der Arbeitslosigkeit!

Jeder achte Hartz-IV-Empfänger in NRW ist ein Geflüchteter
10. August 2017; presse@caritasnet.de

Köln. Immer mehr Geflüchtete drängen auf den deutschen Arbeitsmarkt. Viele sind schlecht ausgebildet und haben Probleme, einen Job zu finden. Der aktuelle Arbeitslosenreport der Freien Wohlfahrtspflege NRW zeigt: Sowohl die Zahl der Arbeitslosen, als auch die der Hartz-IV-Empfänger aus den zuzugsstärksten Asylherkunftsländern außerhalb Europas (u.a. Syrien, Irak, Afghanistan) ist stark angestiegen.

Im Juni 2017 waren in NRW 58.283 Personen aus diesen Ländern arbeitslos gemeldet – gegenüber Juni 2016 ein Zuwachs um 38 Prozent (Köln: plus 30,9 Prozent auf 3.950 Personen).

Die Zahl der erwerbsfähigen Hartz-IV-Empfänger aus den genannten Ländern ist von Februar 2016 bis Februar 2017 sogar um 104 Prozent auf 141.976 Personen (Köln: plus 45,9 Prozent auf 10.332) gestiegen. Damit ist jeder achte Hartz-IV-Empfänger in NRW ein Geflüchteter.

„Nach der Zuerkennung von Flüchtlingsschutz muss jeder so schnell wie möglich die Chance auf Arbeit bekommen“, fordert Andrea Raab, Arbeitsmarkt-Expertin des Kölner Diözesan-Caritasverbandes. Wie gut die Integration Geflüchteter in den Arbeitsmarkt gelingt, hängt u.a. von Sprachkenntnissen, individuellen Fertigkeiten und anerkannten beruflichen Kompetenzen ab.

Mehr Engagement müsse die Politik besonders bei der Qualifizierung der Geflüchteten zeigen, so Raab weiter. Für gut jeden zweiten (65,1 Prozent) kommen im Moment nur Jobs auf Helferniveau in Frage: „Die Förderung muss früh beginnen und auch berufsbegleitend fortgesetzt werden.“

„Zwar schaffen es nicht alle Geflüchteten, sofort einen Arbeitsplatz zu finden, der ihren persönlichen Stärken entspricht. Wir kämpfen aber dafür, der Qualifizierung Vorrang vor einer raschen Erwerbsintegration in prekärer Beschäftigung zu geben. Nur so gelingt den Menschen langfristige Teilhabe und Existenzsicherung, ohne aufstockende Leistungen beanspruchen zu müssen“, so Raab.

Dass das funktioniert, belegt die wachsende Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten unter den Geflüchteten: Von September 2015 bis September 2016 stieg diese in NRW um 44 Prozent auf 23.147 Personen an (Köln: plus 29,6 Prozent auf 3.201).

Weitere Infos und Daten aus allen Städten und Kreisen in NRW: www.arbeitslosenreport-nrw.de

 

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