CaritasStiftung im Gespräch

Die neue regelmäßige Veranstaltungsreihe CaritasStiftung im Gespräch bietet interessante Kurzvorträge rund um das Thema Stiften und alles was angrenzt. Unabhängige Fachleute für Erbrecht, Immobilienverwaltung und Steuern sowie unsere Experten aus den Abteilungen des Diözesan-Caritasverbandes informieren Sie monatlich zu spannenden Themengebieten. Im Anschluss an den Kurzvortag gibt es Zeit nachzufragen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Eingeladen sind alle, die sich für das jeweilige Thema interessieren und sich fachkundig informieren möchten.

Die Veranstaltungen finden entsprechend den aktuellen Erfordernissen entweder in den Räumlichkeiten des Diözesan-Caritasverbandes statt oder werden im virtuellen Raum angeboten.

Montag, 15.03.2021 | 15:00 bis 17:00 Uhr
Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung
mit Heike Drexler, gesetzliche Betreuerin im Betreuungsverein des Caritasverbandes für die Stadt Köln

Hand aufs Herz: Wer hat eine Betreuungsverfügung oder eine Vorsorgevollmacht? Wurde geklärt und schriftlich festgelegt, wer im Ernstfall Dinge regelt und entscheidet, wenn man es nicht mehr selbst kann? Unter Umständen auch die letzten Dinge? Viele Menschen schieben diese unangenehmen Gedanken gerne weg. Doch gerade Corona zeigt derzeit überdeutlich, welche Folgen es hat, wenn man sich diesen existentiellen Themen verschließt.
Sie erfahren, wie Sie Verfügungen und Vollmachten ohne viel Aufwand erstellen können. Heike Drexler berichtet aus ihrer langjährigen Praxis als gesetzliche Betreuerin und stellt sich Ihren Fragen.

Donnerstag, 15.04.2021 | 17:00 bis 19:00 Uhr 
Grundlagen der Testamentsgestaltung 
mit Matthias Weber, Rechtsanwalt, Testamentsvollstrecker und zertifizierter Mediator

Bei der Abfassung eines Testaments gibt es oftmals Unklarheiten und es stellen sich Fragen: Brauche ich überhaupt ein Testament? Wie muss ich mich ausdrücken, damit mein Wille auch zum Tragen kommt? Was ist der Unterschied zwischen Erbe und Vermächtnis? Wie mache ich ein gemeinsames Testament und wer ist hierzu berechtigt? Wie kann ich mit meinem Nachlass eine gute Sache fördern? 
Der Rechtsanwalt Matthias Weber erläutert, welche Formvorschriften einzuhalten sind und welche Besonderheiten Testamente von Ehegatten aufweisen sollten oder auch wie über das eigene Leben hinaus mit der Nachlassgestaltung Gutes bewirkt und steuerliche Vorteile genutzt werden können.

Montag, 10.05.2021 | 15:00 bis 17:00 Uhr 
Immobilienverwaltung in der Praxis
mit Dipl. Kaufmann Hans Rolf Seher

Immobilien – Freud und Leid? 
Eine eigene Immobilie zu bewohnen oder zu vermieten, wer träumt nicht davon? Oft sichert die eigene Immobilie auch einen Teil des Lebensunterhalts. Aber Leerstände, Streitigkeiten oder zahlungsunfähige Mieter oder auch Sprayer, die das eigene Haus verunstalten, kosten Nerven und vor allem Geld. Dipl. Kaufmann Hans Rolf Seher berichtet praxisnah aus seiner langjährigen Erfahrung und gibt in seinem Vortrag Hinweise und Tipps, wie die eigene Immobilie stressfrei und professionell verwaltet werden kann.

Montag, 22.02.2021 | 15:00 bis 17:00 Uhr
Digitale Hilfestellungen für Seniorinnen und Senioren
mit Henry Kieschnick, Referent für stationäre Altenhilfe im Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V.

Was tun in der neuen digitalen Welt? Kann digitale Kompetenz dabei helfen, den Alltag zu erleichtern? 
Vor allem für die ältere Generation ist der Umgang mit dem Internet und den digitalen Medien nicht selbstverständlich. Das ergab die kürzlich veröffentlichte Studie „Digital souverän?“ der Bertelsmann Stiftung. Dabei bieten digitale Anwendungen gerade für ältere Menschen große Chancen: Die notwendigen Dinge des täglichen Lebens können online bestellt werden, wenn die persönliche Mobilität eingeschränkt ist. Mit Familie und Freunden kann man bequem und unkompliziert per Videotelefonie in Kontakt bleiben. Auch das Institut für Arbeit und Technik (IAT) kommt in seiner aktuellen Publikation „Selbstzweck oder Nutzenstiftung? Digitalisierung im Alter“ zu diesem Schluss: "Digitale Kompetenzen im Alter sind kein Selbstzweck, sondern notwendig, um Funktionseinbußen zu kompensieren und digitale Elemente im Alltag bewältigen zu können."
Henry Kieschnick stellt digitale Hilfsmittel vor, die den Alltag erleichtern können. Angefangen von der digitalen Kommunikation mit Angehörigen und Freunden, Beschäftigungsmöglichkeiten unter Einbezug digitaler Medien oder sogar Robotern, bis hin zur Nutzung von neuen, digitalen Hilfsmitteln, um körperliche Einschränkungen zu kompensieren. Außerdem soll diskutiert werden, ob, für wen, bzw. unter welchen Prämissen der Einsatz dieser neuen Techniken sinnvoll und gewinnbringend ist und welche Aspekte bei der Nutzung solcher Hilfsmittel beachtet werden sollten.

Wie können Sie sich anmelden?

Melden Sie sich entweder persönlich bei dem untenstehenden Kontakt an oder nutzen Sie ganz bequem unsere Online-Anmeldung.

Barbara Lindfeld

Barbara Lindfeld

Stiftungsreferentin und Mitglied des Vorstands