Online Abstimmung für den Elisabeth-Preis 2021

Sie haben die Wahl! Zum zweiten Mal vergibt die CaritasStiftung im Erzbistum Köln den mit 1.000 Euro dotierten Publikumspreis.
Stimmen Sie hier bis zum 5. November für Ihr Lieblingsprojekt ab!

Online-Abstimmung beendet

Die Frist zur Abgabe der Stimmen ist abgelaufen. Die Preisverleihung, zu der alle Bewerberinnen und Bewerber eingeladen werden, findet am 22. November 2021 in der Kölner Flora statt.

Die Projekte im Überblick

Projekt 01

Projekt 01

„Tante-Elli-Laden“

Pfarrgemeinschaft Eller-Lierenfeld    

Seit März 2012 unterhält die Pfarreiengemeinschaft Eller-Lierenfeld einen Laden, in dem Artikel des täglichen Bedarfs und Lebensmittel angeboten werden. Einkaufen zu besonders günstigen Preisen kann hier, wer berechtigt ist und eine Kundenkarte besitzt. Der Laden erhält von Lebensmittelmärkten und Bäckereien aussortierte Waren und Backwaren vom Vortag geschenkt. Zusätzlich werden preisgünstige Lebensmittel und Hygieneartikel eingekauft und zu symbolischen Preisen angeboten.

Ehrenamtliche Helfer holen die Waren ab, sortieren sie und räumen sie in den Laden ein. Menschen kommen nicht als Bedürftige, sondern als Kunden in den Laden. Bei „Tante Elli“ geht es nicht nur um einen schnellen Einkauf, sondern auch um Begegnung und Gespräch bei einer Tasse Kaffee und Gebäck.

Projekt 02

Projekt 02

Formularhelfer vom Team Adenauerallee Bonn-Süd

Katholischer Pfarrverband Bonn-Süd

Durch den ersten Lockdown im Frühjahr 2020 mussten die stadtweiten Begegnungsstätten für Menschen mit Fluchtbiografie geschlossen werden. Im Rahmen des wöchentlichen Begegnungscafés Adenauerallee für Bonner_innen und Menschen mit Fluchtbiografie hat sich die offene, niederschwellige Formularhilfe für Bewerbung und Lebenslauf mit entsprechendem Hygienekonzept entwickelt und fest etabliert.

Sechs Ansprechpartner_innen stehen den Geflüchteten mit deren persönlichen Fragen, Anliegen, Behördenpost und Anträgen zur Verfügung. Das Angebot wird durch juristisch geschulte Personen im Ruhestand unterstützt. Zusätzlich unterstützt das „Backup“-Team des Begeg-nungscafés durch kontaktlose Angebote die "Dauergäste" und ihre Familien. Zum Beispiel werden Briefe, Karten, Bastel- und Freizeitpakete Corona-konform an die Haustür gebracht.

Projekt 03

Projekt 03

Inklusives DJK Home Gym

DJK DV Köln [Sportverband Deutsche Jugendkraft]

Bedingt durch die Corona Pandemie ist der organisierte Sport für viele Menschen plötzlich weggefallen. Dies hatte auch Auswirkungen auf unsere Mitglieder aus dem inklusiven Trainerteam des DJK Sportverbandes Köln. Dadurch ist die Idee entstanden, seit Februar das inklusive DJK Home-Gym anzubieten.

Das inklusive DJK Home-Gym bietet durch die engagierten Sportassistent_innen ein vielfältiges Training vor der Kamera an - vom klassischen Fitnesstraining bis hin zu schwungvollen Tanzeinheiten. Am schönsten ist es zu sehen, wenn ganze Wohneinheiten einer inklusiven Einrichtung vor der Kamera sitzen und begeistert mitmachen. Unsere Assistenten sind mittlerweile so geübt, dass sie sogar alternative Übungen anbieten, für Leute, die nicht stehen oder liegen können.

Projekt 04

Projekt 04

Mobile Nachbarn – Initiativen Verbund GL

Mobile Nachbarn Schildgen

Seit 2017 besteht Mobile Nachbarn – Initiative Verbund GL in Zusammenarbeit mit der katholischen Kirchengemeinde Schildgen und zwei weiteren Standorten im Stadtgebiet von Bergisch Gladbach. Es werden Sammlungen und Instandsetzungen von Fahrrädern organisiert und Bedürftigen sowie Geflüchteten zu einem günstigen Preis zur Verfügung gestellt. Das Angebot wird durch Hilfe zur Selbsthilfe, Radfahrkurs und regelmäßige Fahrradtouren erweitert.

Die Angebote dienen dabei der interkulturellen Begegnung und sollen die Integration in die Gesellschaft erleichtern. Insgesamt wirken 24 Personen bei Mobile Nachbarn mit. In Zusammenarbeit mit Kooperationspartner_innen werden Verkehrssicherheitstrainings, Pannenkurse aber auch Radfahrschulungen vor allem für Frauen angeboten. Das Projekt hat die nachhaltige Unterstützung bedürftiger Menschen, die Förderung der Integration durch Mobilität, die Bekämpfung von Mobilitätsarmut und die Stärkung der gesellschaftlichen Teilhabe als Ziel.

Projekt 05

Projekt 05

Sachensucherladen – ein nachhaltiges Haushaltskarussell

Lotsenpunkt Brauweiler-Geyen-Sinthern

Der Sachensucherladen ist aufgrund verschiedener Nachfragen nach Haushaltsgegenständen entstanden. Der Laden bietet eine Brücke zwischen den Anbietern wie Senioren und deren Angehörigen und den Abnehmern wie Familien mit Fluchtbiografie. Alle treffen sich auf Augenhöhe, jede und jeder mit ihrer und seiner Geschichte.

Über die Kirchengemeinde Geyen wird ein kirchliches Gebäude für den Laden zur Verfügung gestellt, welcher ehrenamtlich von Menschen aus der Gemeinde und mit Fluchtbiografie ehrenamtlich organisiert wird. 6 Personen sind derzeit involviert. Sie erzählen, verkaufen, sortieren und organisieren. Von Haushaltswaren über Kinderkleidung bis hin zu Spielsachen kann alles für wenig Geld eingekauft werden. Nachhaltig und bezahlbar sind wichtige Gedanken, die bei dem Sachensucherladen eine Rolle spielen.

Projekt 06

Projekt 06

„Stricklieseln“

Lotsenpunkt Sankt Augustin

Die Stricklieseln sind eine Gruppe von Menschen, die das Hobby Stricken verbindet. Das Projekt ist generations- und geschlechterübergreifend sowie unabhängig von der Nationalität. Derzeit gibt es 5 Unterstützer_innen und 21 Strickende. Es werden gemeinsam Socken für Wohnungslose gestrickt, um ihnen (Fuß)Wärme zukommen zu lassen.

Bisher sind 52 Paar Socken, die über den SKM in Siegburg und die Caritas in Bonn verteilt wurden, zusammengekommen. Die Ausgabe des Materials und der Socken an die Träger erfolgt über den Lotsenpunkt. Das Projekt soll mit Hilfe von Spenden zu einem Strickcafé ausgebaut werden.

Projekt 07

Projekt 07

Mobile Hausaufgabenbetreuung

Katholische Flüchtlingshilfe Bonn-Bad Godesberg

Nach dem ersten Corona-Lockdown wurde sichtbar, dass Schülerinnen und Schüler mit Fluchthintergrund keine oder nur wenige schulische Unterstützung von ihren Eltern beim Home-Schooling hatten. Viele der geflüchteten Eltern waren überfordert mit der Hausaufgaben-betreuung ihrer Kinder. Nach kurzer Beratung erklärten sich Ehrenamtliche bereit, mit Masken und Abstand zu den Familien nach Hause zu fahren und die Schüler_innen an Ort und Stelle zu unterstützen. Derzeit sind 12 Engagierte mit der „mobilen Hausaufgabenbetreuung“ unterwegs – tagsüber, abends und am Wochenende - immer nach Absprache mit den Familien.

Die Eltern nehmen dankbar die Hilfe an. Inzwischen ist die Hausaufgabenhilfe zu einer weitreichenden Familienbetreuung mit schulischer Unterstützung für Kinder und Eltern geworden. Das Projekt soll auch nach der Pandemie weiterbestehen bleiben, da die Nachfrage größer als gedacht ist.

Projekt 08

Projekt 08

Sternschnuppe Herzenswunsch

Sternschnuppe Herzenswunsch e.V.

Sternschnuppe Herzenswunsch e.V. wurde 2005 von Günther Hayenga nach dem Krebstod seines Sohnes gegründet. Die Spenden gehen bis heute an die Elterninitiative krebskranker Kinder St. Augustin e.V., damit dort Anschaffungen wie medizinische Geräte etc. gemacht werden können. Dazu werden viele Wünsche der erkrankten Kinder erfüllt, z.B. der Besuch eines Fußballspiels, ein Betreuerhund, eine Delfintherapie, ein Fahrrad und noch vieles mehr.

Zurzeit betreut der Verein „Sternschnuppe Herzenswunsch e.V.“ auch Senioren und Pflegebedürftige, die einen Fahrdienst zum Arzt oder zur Therapie benötigen. Dies alles ehrenamtlich und nur auf Spendenbasis. Dazu wurde ein kleiner Bus angeschafft. Mehrere Ehrenamtliche wechseln sich im Fahrdienst ab.

Projekt 09

Projekt 09

Seniorenanrufaktion

Pfarreiengemeinschaft Königswinter Tal / Caritasverband Rhein Sieg [Lotsenpunkt Königswinter Tal]

Die Seniorenanrufaktion startete im Dezember 2020: Durch Vermittlung des Pfarrbüros wurden die Namen und Anschriften von ca. 200 Seniorinnen und Senioren (85+) aus dem Seelsorgebereich gesammelt und während der Sprechzeiten angerufen. Ziel war es, die älteren Gemeindemitglieder durch ein Telefonat aus ihrer möglichen Einsamkeit herauszuholen, ihnen Grüße von der Pfarrgemeinde zu überbringen und - nicht zuletzt – sich zu erkundigen, ob sie gut versorgt sind.

An erster Stelle ging es darum, mit dieser Aktion den Angerufenen eine Freude zu bereiten, ihnen zu zeigen, dass sie für die Gemeinschaft wichtig sind und man für sie da ist. Dadurch konnten die Ehrenamtlichen auch selbst erfahren, dass es möglich ist - wie die Senioren - auch schwierige Situationen gemeinsam meistern zu können, diese anzunehmen, ohne zu verzweifeln.

Projekt 10

Projekt 10

Oremus

Pfarrgemeinde St. Remigius, Hennef-Happerschoß

Zu jedem Sonntag wird eine kleine Hausandacht erstellt. Empfänger sind in erster Linie alte und erkrankte Menschen, die sowohl am Gemeindeleben als auch am allgemeinen Leben kaum noch teilnehmen können. Inhaltlich wichtig sind Zuspruch und Aufmunterung.

Einige Empfänger greifen auch die Liedvorschläge auf und lassen sich von den (oftmals vergessenen) Melodien den Tag über begleiten. Wieder andere freuen sich einfach über die neue Struktur in ihrer Woche. Ostern wurden zum Oremus die Kreuzweg-Andacht von Misereor, ein Palmzweig und eine Osterkerze 2021 gepackt. Durch die Hausandacht fühlen sich viele Empfänger nicht vergessen und alleingelassen.

Projekt 11

Projekt 11

Caritas-Bibel

Caritasverband Mettmann

Die Corona-Pandemie berührt und beeinflusst unser Leben in vielfältiger Weise. Haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende des Caritasverbandes Mettmann haben sich der Frage gestellt: „Kann Gottes Liebe mich tragen?“ Sie waren gemeinsam mit Interessierten aus den Gemeinden eingeladen, sich mit dem Wort Gottes auseinanderzusetzen, dessen Beständigkeit uns Anregungen für einen zuversichtlichen Umgang mit der Krise geben kann. 

Entstanden ist die "Caritas-Bibel", eine persönliche Abschrift des Markus-Evangeliums mit Kommentierungen der jeweiligen Textstellen. Das Ergebnis ist nicht nur ein Zeit-Zeugnis der Corona-Pandemie, sondern ein wunderbar persönliches Glaubenszeugnis durch die Interpretation des Markus-Evangeliums mit liebevoll gestalteten Zeichnungen oder Kaligrafien.

Projekt 12

Projekt 12

Zeitschenker

Sendungsraum Bornheim-Alfter

Das Projekt organisiert Nachbarschaftshilfen (Lebens-Wegbegleitungen) zwischen ehrenamtlichen Zeitschenkern und hilfesuchenden Zeitbeschenkten im Sendungsraum Bornheim-Alfter. Es bringt Menschen zusammen; Menschen, die sich mit Ihren Fähigkeiten und Erfahrungen für andere Menschen einsetzen und sich freiwillig engagieren möchten, und Menschen, die sich in unterstützungsbedürftigen Lebenslagen oder -phasen befinden. Ganz nach unserem Motto "Dich schickt der Himmel!"

Die Zeitschenker werden geschult und stets durch die Projektkoordinatorin als verlässliche Ansprechpartnerin in allen Belangen begleitet. Durch diese gelebte Nächstenliebe, im Alltag und unmittelbar, möchte Zeitschenker Menschen ein Stück mehr in einer lebendigen und liebenden Gemeinschaft, ganz im Sinne Jesu Nachfolge, miteinander zu verbinden.

Projekt 13

Projekt 13

Das Recht auf Wind im Haar! Mit der Rikscha durch das Vorgebirge

GFO Klosterkarten Merten und Pfarrausschuss Merten - Quartiersprojekt

Dieses Projekt soll Menschen in den Genuss einer Fahrradtour bringen, die selbst nicht (mehr) fahren können. Dafür wurde mit Hilfe von Spendengeldern eine Rikscha für ein bis zwei Fahrgäste angeschafft. Das Fahrzeug ist mit einem Unterstützungsmotor ausgestattet, so dass es den geschulten Chauffeuren möglich ist, die erheblichen Höhenunterschiede im Vorgebirge - inklusive Fahrgästen - gut zu bewältigen.

Die Möglichkeit an einer Rikschafahrt teilzunehmen steht sowohl den Bewohner_innen der Service-Wohnanlage Paulinen-Hof im Klostergarten als auch allen Bürger_innen von Merten kostenlos zu Verfügung. Das Projekt findet sehr guten Anklang, so dass nun Spenden für eine zweite Rikscha gesammelt werden.

Projekt 14

Projekt 14

Lernspaß durch Lesespaß – digtal

Sozialdienst katholischer Männer e.V. Köln

„Mir wäre fast die Decke auf den Kopf gefallen!“ So oder ähnlich äußerten sich Ehrenamtliche, die sich seit 2019 im von der Waisenhausstiftung geförderten Projekt „Lernspaß durch Lesespaß“ engagieren. So wurde eine Möglichkeit gefunden, Kindern trotz der Restriktionen den Genuss von Geschichten zu vermitteln, indem die „Vorleser_innen“ und einzelne Buchseiten gefilmt wurden. Die Filme wurden dann den Einrichtungen zum Eigengebrauch zur Verfügung gestellt wurden.

Nicht nur die Ehrenamtlichen freuten sich über die Möglichkeit, endlich wieder für die Kinder da sein zu können. Auch für die Kinder waren die digitalen Vorleseangebote eine willkommene Abwechslung im (Corona-)Alltag. Über teils gestiftete Tablets konnten sie sich mit Hilfe der Erzieherinnen und Erzieher verschiedene Videos anschauen oder Live-Streamings verfolgen. Die Freude war groß, als die Kinder „ihre“ Lesepatinnen und -paten – wenn auch nur digital – wiedersahen. Allein im Jahr 2020 wurden 110 Kinder mit dem Angebot erreicht, davon ca. 85 Prozent aus bildungsfernen Familien.

Projekt 15

Projekt 15

„Tischlein deck dich“

Caritasverband Rheinberg

Das Projekt ist im Jahr 2018 in der Seniorenbegegnungsstätte TREFFpunkt Annahaus gestartet. Ziel des Projektes ist es, dass die überwiegend allein lebenden Senior_innen im Stadtteil über einen gemeinsamen Mittagstisch in Kontakt kommen, gemeinsame Angebote wahrnehmen und so der Gefahr einer Vereinsamung vorgebeugt werden kann. 

Seit Beginn des Projektes wird an drei Tagen (vor Corona) bzw. an zwei Tagen (während des Lockdowns) in kleinen Teams von Ehrenamtlichen und Senior_innen gemeinsam ein Mittagessen zubereitet, bestehend aus einer Hauptmahlzeit und Dessert. Die Mahlzeit wird gemeinsam mit anderen Besucher_innen der Begegnungsstätte eingenommen. Es sind durchschnittlich 15-20 Personen, die zusammen essen. Der Preis pro Essen liegt bei 4 Euro inkl. Getränken. Als die Begegnungsstätte wegen Corona komplett schließen musste, wurde ein „Essen to go“ angeboten. Im Laufe der Zeit sind so viele gute Rezepte zusammengekommen, die einfach und kostengünstig nachgekocht werden können, dass von den Teams angeregt wurde, diese in Form eines Kochbuches zu veröffentlichen.

Projekt 16

Projekt 16

7 Wochen für die Tafel

Katholische Kirche in Brühl

Da es in diesem Jahr nicht möglich war, die wie sonst gesammelte Karnevals-Kamelle an die Brühler Tafel zu spenden, haben die Messdiener_innen eine Fastenaktion organisiert. In der Zeit vom 17. Februar bis 2. April 2021 wurden in jeder katholischen Kirche in Brühl eine Kiste aufgestellt, in welcher länger haltbare Lebensmittel gesammelt wurden. Die Kisten wurden jede Woche eingesammelt und von den Messdiener_innen zur Tafel gebracht. 

Insgesamt sind 38 Sammelboxen mit Lebensmitteln zusammengekommen.

Projekt 17

Projekt 17

Alte Banner in neuem Glanz

Wirtschaftsjunioren Köln e. V.

Die Wirtschaftsjunioren Köln sind ein Netzwerk junger Unternehmer_innen und Führungskräfte unter 40 Jahre. Vor allem von einer großen Bundeskonferenz im Jahr 2017 hatten die Wirtschaftsjunioren Köln noch viele ungenutzte Banner und Beachflags. Daraus sollte etwas Gutes und Nachhaltiges gemacht werden. Unterstützt wurden die Wirtschaftsjunioren bei ihrer Upcycling-Idee von ProDonna, einem Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekt des SkF Langenfeld e.V., in dem Menschen beim Wiedereinstieg in den Beruf unterstützt und beraten werden, mit dem Ziel, ihnen neue berufliche Perspektiven zu bieten. Hier wurden aus dem Werbe-Material attraktive Taschen, Rucksäcke, Mäppchen und Kosmetiktaschen gefertigt. 

Der Erlös aus dem Verkauf der Produkte fließt dem Förderverein Jot Hätz e.V. zu.

Projekt 18

Projekt 18

WJK fairteilt! - Ihr spendet - wir fairteilen

Wirtschaftsjunioren Köln e. V.

Corona hat noch mehr als sonst gezeigt, dass viele Menschen in unserer Gesellschaft Unterstützung und Hilfen benötigen. Daher haben die WJK’s an einem Wochenende im Mai zahlreiche Spenden abgeholt und an verschiedene Organisationen fairteilt. Getreu dem Motto: “Teilen statt Hamstern” sollte in Corona Zeiten schnell und konkret geholfen werden.

112 Kisten an Spenden sind zusammengekommen und diese an Hilfsorganisationen für Kinder und Obdachlose fairteilt worden. Die Kleiderspenden für Kinder gingen an den „Frauen helfen Frauen e.V.“, die Kleiderspenden für Herren gingen an die Johannesbund gGmbH. Die Lebensmittel wurden an die Kölner Tafel gespendet. Die Kinderspiel- und Bastelsachen gingen an den Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Köln sowie an die Einrichtung IN VIA kath. Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit Köln e.V. zugunsten be-nachteiligter Kinder.

Projekt 19

Projekt 19

Führung und mentale Gesundheit

Wirtschaftsjunioren Köln e. V.

Ein Projekt, was sich den gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit in ganz besonderer Weise zugewendet hat, war die Veranstaltung “Führung und mentale Gesundheit” im Sptember 2020. Das noch immer tabuisierte Thema der psychischen Erkrankungen findet zu wenig Platz in unserer Arbeitswelt. Die Wirtschaftsjunioren wollen das Tabu brechen und offen über psychische Erkrankungen sprechen. Rund 50 Gäste konnten vor Ort live dabei sein. 

Tim Schuster, Wirtschaftspsychologe und Berater für Unternehmen erläuterte, weshalb die mentale Gesundheit für Unternehmen ein wichtiges Thema ist. Babak Rafati, ehemaliger FIFA und Bundesliga-Schiedsrichter berichtete von seinen langjährigen Erfahrungen im Profisport, seinem Karriere-Abstieg bis hin zu seinem Suizidversuch im Jahr 2011. Franziska Stiegler stellte als Leiterin des vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderte Projekt psyGa vor. Manfred Jasmund, Kölner Fotograf, der Menschen mit Depressionen abbildet und dadurch versucht, die Krankheit verständlicher zu machen.

Projekt 20

Projekt 20

Corona in Brenig

Leiterrunde St. Evergislus, Brenig

Die Leiterrunde Brenig hat letztes Jahr drei unterschiedliche Projekte durchgeführt, mit denen die Corona-Pandemie so gut, normal und kreativ wie möglich überbrückt werden sollte. Zeltdorf@home: 20 Leiter_innen sorgten eine Woche lang mit vielseitigem Programm dafür, dass alle auf 25 begrenzten Teilnehmer_innen sich wie im "normalen" Zeltdorf fühlten. Bei der Nikolausaktion ist der Nikolaus mit einem Traktor und großem beschmückten Anhänger zu allen Häusern gefahren, wo jedes Kind eine Überraschungstüte bekam. Friedenslicht: Zur Weihnachtszeit ist es Tradition, dass man sich in der St. Evergislus Kirche das Friedenslicht abholen kann.

Durch die Schließung der Kirchen war dies nicht möglich also wurde das Friedenslicht im Ort verteilt. Alle Einwohner_innen konnten sich vorher anmelden und eine Kerze vor ihre Haustür stellen. Mit einem Weihnachtsgruß kombiniert zündeten die Leiter_innen diese Kerze mit dem Friedenslicht an. Im Gegenzug gab es die Möglichkeit eine kleine Spende vor die Haustür zu legen. Somit konnten 500 Euro an Caritas International für Projekte in Bethlehem gespendet werden.