CaritasStiftung im Gespräch

Die neue regelmäßige Veranstaltungsreihe CaritasStiftung im Gespräch bietet interessante Kurzvorträge rund um das Thema Stiften und alles was angrenzt. Unabhängige Fachleute für Erbrecht, Immobilienverwaltung und Steuern sowie unsere Experten aus den Abteilungen des Diözesan-Caritasverbandes informieren Sie monatlich zu spannenden Themengebieten. Im Anschluss an den Kurzvortag gibt es Zeit nachzufragen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Eingeladen sind alle, die sich für das jeweilige Thema interessieren und sich fachkundig informieren möchten.

Die Veranstaltungen werden im virtuellen Raum oder in Präsenz bei uns vor Ort angeboten. (Bitte beachten Sie die Kennzeichung bei den einzelnen Vorträgen.) Eine Anmeldung ist in jedem Fall erforderlich!

Veranstaltungsort: CaritasStiftung im Erzbistum Köln, Georgstraße 7, 50676 Köln

(Zur Durchführung der Online-Veranstaltung verwenden wir „zoom“. Hinweise zur Datenverarbeitung finden Sie hier.)

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Dienstag 02.08.2022 | 16:00 – 17:30 Uhr 
Pflegebedürftig – und jetzt?
Helene Maqua, Abteilungsleiterin Altenhilfe, Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e. V.

Eine schwere Krankheit, ein Unfall oder einfach das Alter – all das kann dazu führen, dass Sie nicht mehr selbst für sich sorgen können und beim Waschen, Einkaufen, Essen oder bei der medizinischen Versorgung Hilfe brauchen. Was nun? Oft bleibt kaum Zeit, um sich auf die neue Situation einzustellen. Eine Pflegebedürftigkeit bringt viele Fragen und Entscheidungen mit sich: Welche Pflegeformen gibt es und welche passt am besten zur jeweiligen Situation? Wer zahlt im Pflegefall? Was ist ansonsten zu beachten?

Dienstag, 16.08.2022  | 17:00 bis 18:30 Uhr
Anrechnung von Pflegeleistungen im Erbfall
mit Matthias Weber, Rechtsanwalt, Testamentsvollstrecker und zertifizierter Mediator

Viele pflegebedürftige Menschen möchten so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung leben. Um diesen Wunsch erfüllen zu können, übernehmen oftmals Angehörigen die Pflege. Über Geld wird dabei meist nicht geredet, obwohl das sinnvoll wäre. Bei den pflegenden Angehörigen führt die Doppelbelastung immer wieder dazu, dass sie ihre Arbeitsstelle ganz oder teilweise aufgeben. Denn die Pflege ist anstrengend und kostet viel Zeit. Um diese zeitlichen und finanziellen Nachteile auszugleichen, können sich pflegende Angehörige ihre Pflegetätigkeit in Form einer Ausgleichszahlung auf das Erbe anrechnen lassen. Hat ein Pflegebedürftiger mehrere Abkömmlinge, wird aber nur von einem dieser Erbberechtigten zu Hause gepflegt, so hat dieser pflegende Erbe Anspruch auf einen höheren Erbanteil. Es besteht eine sogenannte Ausgleichungspflicht. Kurz gesagt heißt das: Wer pflegt, bekommt im Erbfall mehr! Vorausgesetzt, er beachtet gewisse Regeln.

Dienstag 06.09.2022 | 17:00 bis 18:30 Uhr
Patientenverfügung und christliche Patientenvorsorge
mit Helene Maqua, Abteilungsleiterin Altenhilfe im Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e. V.

Gravierende Krankheiten oder schwere Unfälle können von heute auf morgen dafür sorgen, dass wir nicht mehr handlungsfähig sind und keine eigenen Entscheidungen mehr treffen können. Deshalb ist es sinnvoll, schon vorher zu überlegen: Welche medizinische Behandlung möchte ich, wenn ich selbst nicht mehr entscheid kann. Mit einer Patientenverfügung legen Sie für diesen Fall fest, welche medizinischen Maßnahmen Sie wünschen, aber auch welche Sie ablehnen. Sie ist eine Art Anweisung für Ärztinnen und Ärzte. Aber was genau kann man in einer Patientenverfügung festlegen? Für wen ist sie sinnvoll? Und worauf sollte man achten, wenn man eine Patientenverfügung schreiben möchte. Helene Maqua erklärt in ihrem Vortrag, worauf es ankommt und welche Formvorschriften einzuhalten sind.

Mittwoch 07.09.2022 | 16:00 – 17:30 Uhr 
Anrechnung von Pflegeleistungen im Erbfall
Matthias Weber, Fachanwalt für Erbrecht, Testamentsvollstrecker und zertifizierter Mediator

Viele pflegebedürftige Menschen möchten so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung leben. Um diesen Wunsch erfüllen zu können, übernehmen oftmals Angehörigen die Pflege. Über Geld wird dabei meist nicht geredet, obwohl das sinnvoll wäre. Bei den pflegenden Angehörigen führt die Doppelbelastung immer wieder dazu, dass sie ihre Arbeitsstelle ganz oder teilweise aufgeben. Denn die Pflege ist anstregend und kostet viel Zeit. Um diese zeitlichen und finanziellen Nachteile auszugleichen, können sich pflegende Angehörige ihre Pflegetätigkeit in Form einer Ausgleichszahlung auf das Erbe anrechnen lassen. Hat ein Pflegebedürftiger mehrere Abkömmlinge, wird aber nur von einem dieser Erbberechtigten zu Hause gepflegt, so hat dieser pflegende Erbe Anspruch auf einen höheren Erbanteil. Es besteht eine sogenannte Ausgleichungspflicht. Kurz gesagt heißt das: Wer pflegt, bekommt im Erbfall mehr! Vorausgesetzt, er beachtet gewisse Regeln.

Dienstag, 18.10.2022 | 17:00 bis 18:30 Uhr
Wer hat Anspruch auf das Erbe und einen Pflichtteil?
mit Matthias Weber, Rechtsanwalt, Testamentsvollstrecker und zertifizierter Mediator

Wer ein Testament verfasst, darf grundsätzlich nach seinem Belieben Erben einsetzen oder Personen enterben. Bestimmte Angehörige haben jedoch ein Pflichtteilsrecht, das ihnen auch im Falle der Enterbung zusteht. Wer dazu gehört, hat der Gesetzgeber ausdrücklich geregelt. Referent Matthias Weber erklärt, wer pflichtteilsberechtigt ist und beantwortet Ihre Fragen rund um das Thema Erben und Pflichtteil.

Montag 31.10.2022 | 16:00 – 17:30 Uhr 
Digitale Hilfestellungen für ältere Menschen
Henry Kieschnik, Referent für stationäre Altenhilfe, Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e. V.

Was tun in der neuen digitalen Welt? Kann digitale Kompetenz dabei helfen, den Alltag zu erleichtern? 
Vor allem für die ältere Generation ist der Umgang mit dem Internet und den digitalen Medien nicht selbstverständlich. Das ergab die kürzlich veröffentlichte Studie „Digital souverän?“ der Bertelsmann Stiftung. Dabei bieten digitale Anwendungen gerade für ältere Menschen große Chancen: Die notwendigen Dinge des täglichen Lebens können online bestellt werden, wenn die persönliche Mobilität eingeschränkt ist. Mit Familie und Freunden kann man bequem und unkompliziert per Videotelefonie in Kontakt bleiben. Auch das Institut für Arbeit und Technik (IAT) kommt in seiner aktuellen Publikation „Selbstzweck oder Nutzenstiftung? Digitalisierung im Alter“ zu diesem Schluss: "Digitale Kompetenzen im Alter sind kein Selbstzweck, sondern notwendig, um Funktionseinbußen zu kompensieren und digitale Elemente im Alltag bewältigen zu können."
Henry Kieschnick stellt digitale Hilfsmittel vor, die den Alltag erleichtern können. Angefangen von der digitalen Kommunikation mit Angehörigen und Freunden, Beschäftigungsmöglichkeiten unter Einbezug digitaler Medien oder sogar Robotern, bis hin zur Nutzung von neuen, digitalen Hilfsmitteln, um körperliche Einschränkungen zu kompensieren. Außerdem soll diskutiert werden, ob, für wen, bzw. unter welchen Prämissen der Einsatz dieser neuen Techniken sinnvoll und gewinnbringend ist und welche Aspekte bei der Nutzung solcher Hilfsmittel beachtet werden sollten.

Dienstag, 08.11.2022 | 17:00 bis 18:30 Uhr
Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung
mit Heike Drexler, gesetzliche Betreuerin im Betreuungsverein des Caritasverbandes für die Stadt Köln

Hand aufs Herz: Wer hat eine Betreuungsverfügung oder eine Vorsorgevollmacht? Wurde geklärt und schriftlich festgelegt, wer im Ernstfall Dinge regelt und entscheidet, wenn man es nicht mehr selbst kann? Unter Umständen auch die letzten Dinge? Viele Menschen schieben diese unangenehmen Gedanken gerne weg. Doch gerade Corona zeigte überdeutlich, welche Folgen es hat, wenn man sich diesen existentiellen Themen verschließt. Sie erfahren, wie Sie Verfügungen und Vollmachten ohne viel Aufwand erstellen können. Heike Drexler berichtet aus ihrer langjährigen Praxis als gesetzliche Betreuerin und stellt sich Ihren Fragen.

Donnerstag 10.11.2022 | 16:00 – 17:30 Uhr 
Smartphone-Schulung
max. 20 Teilnehmende
Elena Klein, Referentin für youngcaritas, Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e. V.

Fotos aufnehmen und verschicken, Hotelzimmer im Internet buchen, Nachrichten abrufen oder chatten - all das wäre auch für ältere Menschen im Alltag sehr nütztlich, denn das soziale und gesellschaftliche Leben spielt sich zunehmend digital ab. Doch: Moderne Technik einfach zu kaufen, reicht nicht! Die Vielfalt der Möglichkeiten wirkt auf unerfahrene Nutzerinnen und Nutzer oft abschreckend. Deshalb sind junge Menschen gefragt, die sich Zeit nehmen und älteren Menschen Smartphone, Tablet und Co. ganz praktisch erklären. In der "Smartphone-Schulung" verraten junge Menschen, was es mit WhatsApp, Google-Konto oder WLAN auf sich hat und beantworten in lockerer Runde Fragen.

05.12.2022 | 17:00 bis 18:30 Uhr
Weniger Steuern für die Erben
N.N.

Wer etwas erbt, muss Steuern zahlen. So ist es zumindest grundsätzlich. Das kann schnell teuer werden und ärgert nicht nur die Erbenden, sondern auch denjenigen der seinen Kindern, Enkelkindern oder anderen von ihm ausgewählten Personen etwas vererben will. Daher sollten Sie sich mit dem Thema rechtzeitig auseinander setzen und informieren. Denn es gibt legale Möglichkeiten, die sicherstellen, dass die Erbenden deutlich weniger Geld an den Fiskus bezahlen müssen.

Dienstag, 21.06.2022 | 17:00 bis 18:30 Uhr
Ehrenamt
mit Lydia Ossmann, Referentin Engagementförderung /Lotsenpunkte im Diözesancaritasverband für das Erzbistum Köln

Die Gründe für ehrenamtliches Engagement sind so vielfältig wie die Menschen. Ob es nun die Freude ist Gutes zu tun und dabei die eigenen Begabungen einzusetzen, Gemeinschaft zu leben, oder das Gefühl einer inneren Verpflichtung, eine moralisch-ethische Grundhaltung, etwas zurückzugeben. Man kann Gutes tun und zugleich die eigenen Bedürfnisse verwirklichen. Freiwilliges Engagement bietet die Chance, Kenntnisse zu erweitern, für den Beruf nützliche Kontakte zu knüpfen oder eigene Probleme zu lösen und über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen.
Oder ist Ehrenamt altmodisch? Wie schaffe ich im Ehrenamt die emotionale Distanz und wie kann ich mich zeitlich „verschenken“, ohne mich zu verausgaben? Wo kann ich das passende Ehrenamt finden? Und an wen kann ich mich wenden und wer hilft, wenn es schwierig wird? Mehr zu diesen und weiteren Fragen erfahren Sie von Lydia Ossmann, Referentin Engagementförderung /Lotsenpunkte im Diözesancaritasverband für das Erzbistum Köln e.V. 

Montag 13.06.2022 | 16:00 – 17:30 Uhr 
Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung
Heike Drexler, Leiterin des Betreuungsvereins, Caritasverband für die Stadt Köln e. V.

Schwere Unfälle, ein Schlaganfall oder andere Erkrankungen können von einem Tag auf den anderen alles verändern. Schlimmstenfalls ist man dann nicht mehr in der Lage selbst zu entscheiden, wie die medizinische Versorgung aussehen soll. Aber kann man rechtzeitig für solche Situationen Vorsorge zu treffen? Wie werden die eigenen Wünsche richtig und rechtskräftig formuliert? Wer hilft beim Ausfüllen der Dokumente? Wo sollten sie hinterlegt werden und was kostet dies? Referentin Heike Drexler informiert Sie und beantwortet diese und weitere Fragen. 

Mittwoch 08.06.2022 | 17:00 – 18:30 Uhr 
Positivität und Selbstwirksamkeit
mit Deutschlandfunkmoderatorin Daniela Wiesler - Coach, Resilienztrainerin, Führungskraft

Die vergangenen zwei Jahre der Pandemie haben uns allen viel abverlangt. Mehr denn je wurde deutlich, wie wichtig es ist, die eigene mentale Gesundheit und Resilienz zu stärken, um Belastungen gelassener begegnen zu können. Die Fähigkeit, bei der Vielzahl an Herausforderungen auch die positiven Dinge wahrnehmen zu können, sich selbst als wirksam zu empfinden und die eigene Leistung (und auch die der anderen) wertschätzend erleben zu können, sind Schlüsselfaktoren für eine gelingende Resilienz. Was ist Glück und Positivität und was passiert dabei neurowissenschaftlich im Gehirn? Warum ist es überhaupt wichtig und hilfreich, Freude und Positivität zu kultivieren? Und wie genau können wir das tun? Was ist das WIRK-Prinzip und wie hilft es im Alltag? Und wie können wir uns klar werden über das eigene Leben: Was läuft gut? Worauf können wir stolz sein, wo liegen unsere persönlichen Stärken? Und wo braucht es Veränderung und besondere Fürsorge? All das soll im Mittelpunkt des Webinars stehen.

Deutschlandfunkmoderatorin Daniela Wiesler - Coach, Resilienztrainerin, Führungskraft, und Mutter von drei Söhnen - vermittelt wichtigen Input, hilfreiche Impulse und vor allem praktische Übungen für den Alltag.

Mit dem erklärten Ziel, dass alle Teilnehmer danach zumindest ein klein weniger glücklicher aus dem Workshop herausgehen - und auch wissen, wie sie den positiven Blick auf die Dinge selbst herstellen und welchen Einfluss sie nehmen können, um ihr (Arbeits)Leben ein bisschen freudvoller zu gestalten.

Daniela Wiesler

Referentin Daniela Wiesler

Montag, | 17:00 bis 18:30 Uhr
Rund um die Testamentsvollstreckung
mit Birgit Witt-Rafati, Rechtsanwältin für Erbrecht und Versicherungsrecht, Köln

Die Aufgabe der Testamentsvollstreckung ist es, den letzten Willen einer verstorbenen Person zu erfüllen und das Vermächtnis im Sinne des verstorbenen Menschen zu verteilen. Die testamentsvollstreckende Person hat die Pflicht, sich um die komplette Hinterlassenschaft zu kümmern und die notwendigen Anforderungen zu erfüllen, um den Nachlass auf die Erben zu verteilen. Aber wie funktioniert das in der Praxis? Auf was muss geachtet werden? Gibt es Fristen, die zu berücksichtigen sind? Kann eine Testamentsvollstreckung von Privatpersonen vollzogen werden? Rechtsanwältin Birgit Witt-Rafati erklärt, welche Formvorschriften einzuhalten sind.

Montag, 04.04.2021 | 17:00 bis 18:30 Uhr
Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung
mit Heike Drexler, gesetzliche Betreuerin im Betreuungsverein des Caritasverbandes für die Stadt Köln

Hand aufs Herz: Wer hat eine Betreuungsverfügung oder eine Vorsorgevollmacht? Wurde geklärt und schriftlich festgelegt, wer im Ernstfall Dinge regelt und entscheidet, wenn man es nicht mehr selbst kann? Unter Umständen auch die letzten Dinge? Viele Menschen schieben diese unangenehmen Gedanken gerne weg. Doch gerade Corona zeigt derzeit überdeutlich, welche Folgen es hat, wenn man sich diesen existentiellen Themen verschließt.
Sie erfahren, wie Sie Verfügungen und Vollmachten ohne viel Aufwand erstellen können. Heike Drexler berichtet aus ihrer langjährigen Praxis als gesetzliche Betreuerin und stellt sich Ihren Fragen.

Montag, 7. März 2022 | 17:00 bis 18:30 Uhr
Pflegebedürftig – und jetzt?
mit Helene Maqua, Abteilungsleiterin Altenhilfe, Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e. V.

Eine schwere Krankheit, ein Unfall oder einfach das Alter – all das kann dazu führen, dass Sie nicht mehr selbst für sich sorgen können und beim Waschen, Einkaufen, Essen oder bei der medizinischen Versorgung Hilfe brauchen. Was nun? Oft bleibt kaum Zeit, um sich auf die neue Situation einzustellen. Eine Pflegebedürftigkeit bringt viele Fragen und Entscheidungen mit sich: Welche Pflegeformen gibt es und welche passt am besten zur jeweiligen Situation? Wer zahlt im Pflegefall? Was ist ansonsten zu beachten?

Dienstag, 8. Feb. 2022 | 17:00 bis 18:30 Uhr
Vermögensübertragung zu Lebzeiten
mit Matthias Weber, Rechtsanwalt, Testamentsvollstrecker und zertifizierter Mediator

In Puncto Nachlassregelungen gehen die Ansichten oft auseinander: Manche sagen, es spiele doch keine Rolle, was mit dem eigenen Hab und Gut dereinst passiere. Andere möchten wiederum mit ihren erarbeiteten Vermögenswerten auch nach ihrem Tod etwas bewegen. Trotzdem, allgemein gilt: Eine frühzeitige und sorgfältigen Nachlassplanung in Form eines Testaments gibt den Erblassenden ein sicheres Gefühl, kann Auseinandersetzungen vermeiden und sogar Kosten und Steuern sparen. Sie garantiert, dass persönliche Wünsche und Vorstellungen umgesetzt werden und die Versorgung der Hinterbliebenen geregelt ist. Außerdem kann eine rechtzeitige Regelung dafür sorgen, dass Werte, die einem zu Lebzeiten wichtig sind, darüber hinaus geschützt werden. Dies alles ist nur mit einer letztwilligen Verfügung in Form eines Testaments wirklich gewährleistet.

Man kann sein Vermögen aber auch schon zu Lebzeiten übertragen. Viele gute Gründe sprechen dafür, das Eigentum früher aus den Händen zu geben. Zum Beispiel dann, wenn sich die Kinder eine eigene Existenz aufbauen wollen oder wenn sie ihr Vermögen oder Teile daraus für einen guten Zweck geben möchten. Wichtig hierfür ist immer eine passgenaue Vertragsgestaltung. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Matthias Weber, Rechtsanwalt, Testamentsvollstrecker und zertifizierter Mediator erklärt, was bei einer Vermögensübertragung zu Lebzeiten beachtet werden muss.

Montag, 17. Jan. 2022 | 17:00 bis 18:30 Uhr
Mit Resilienz ins Neue Jahr
mit Daniela Wiesler, Coach, Journalistin und Resilienztrainerin

Corona hat uns allen viel abverlangt. Nun ist es Zeit für eine Zwischenbilanz - und Zeit für persönliche Entscheidungen. Welchen alten Ballast wollen wir abwerfen? Was ist wirklich wichtig in unserem Leben und wie können wir dem mehr Aufmerksamkeit und Raum geben?
Referentin Daniela Wiesler lädt Sie ein, Ihre Resilienz zu stärken und zeigt Ihnen Möglichkeiten und Methoden auf, wie Sie besser mit Stress umzugehen lernen und Gelassenheit besser fokussieren und priorisieren können. Mit Reflexion, praktischen Übungen und im Austausch miteinander macht Daniela Wiesler Sie fit für die Herausforderungen des neuen Jahres.

Montag, 06.12.2021 15:00-16:30 Uhr
Stiften, Spenden, Steuern sparen
mit Markus Rohwedder, Steuerberater und Partner, Solidaris Revisions-GmbH

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie Sie Gutes tun und gleichzeitig Steuern sparen können? In Deutschland erfüllen sich viele Menschen den Wunsch, Ihr Vermögen einem guten Zweck zugutekommen zu lassen. Sie geben Teile Ihres Hab und Guts als Spende oder Zustiftung in eine Stiftung. Dies belohnt der Staat mit steuerlichen Vergünstigungen. Steuerberater Markus Rohwedder erklärt die vielfältigen Möglichkeiten, wie bürgerschaftliches Engagement durch steuerliche Entlastungen belohnt wird. Er zeigt, dass sich Spenden, Zustiftungen, Stiftungsfonds und Vermächtnisse steuersparend auswirken können.

Montag, 15.11.2021 | 15:00 bis 16:30 Uhr
Behindertentestament
mit Matthias Weber, Rechtsanwalt, Testamentsvollstrecker und zertifizierter Mediator

Was passiert mit meinem Kind nach meinem Tod? Kann ich ihm überhaupt etwas vererben? Ist ein Kind mit Behinderung dauerhaft auf Hilfe angewiesen, sollten die Eltern testamentarisch eine gute Vorsorge für dieses Kinde treffen. Das sogenannte „Behindertentestament“ stellt sicher, dass ein Kind mit Behinderung wirksam und zu seinem Nutzen erben kann, ohne dass das Erbe in kurzer Zeit für die Kosten benötigter Unterstützungsleistungen aufgebraucht wird. Rechtsanwalt Mathias Weber informiert in seinem Vortrag über die testamentarischen Ausgestaltungsmöglichkeiten des Behindertentestaments. Er gibt Hinweise, wie im Spannungsfeld von Erb- und Sozialrecht konkrete Regelungen zugunsten des Menschen mit Behinderung gefunden werden können.

Dienstag, 05.10.2021 | 15:00 bis 16:30 Uhr
Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung
mit Heike Drexler, gesetzliche Betreuerin im Betreuungsverein des Caritasverbandes für die Stadt Köln

Hand aufs Herz: Wer hat eine Betreuungsverfügung oder eine Vorsorgevollmacht? Wurde geklärt und schriftlich festgelegt, wer im Ernstfall Dinge regelt und entscheidet, wenn man es nicht mehr selbst kann? Unter Umständen auch die letzten Dinge? Viele Menschen schieben diese unangenehmen Gedanken gerne weg. Doch gerade Corona zeigt derzeit überdeutlich, welche Folgen es hat, wenn man sich diesen existentiellen Themen verschließt.
Sie erfahren, wie Sie Verfügungen und Vollmachten ohne viel Aufwand erstellen können. Heike Drexler berichtet aus ihrer langjährigen Praxis als gesetzliche Betreuerin und stellt sich Ihren Fragen.

Dienstag, 14.09.2021 | 15:00 bis 16:30 Uhr
Rund um die Testamentsvollstreckung
mit Birgit Witt-Rafati, Rechtsanwältin für Erbrecht und Versicherungsrecht, Köln

Die Aufgabe der Testamentsvollstreckung ist es, den letzten Willen einer verstorbenen Person zu erfüllen und das Vermächtnis im Sinne des verstorbenen Menschen zu verteilen. Die testamentsvollstreckende Person hat die Pflicht, sich um die komplette Hinterlassenschaft zu kümmern und die notwendigen Anforderungen zu erfüllen, um den Nachlass auf die Erben zu verteilen. Aber wie funktioniert das in der Praxis? Auf was muss geachtet werden? Gibt es Fristen, die zu berücksichtigen sind? Kann eine Testamentsvollstreckung von Privatpersonen vollzogen werden? Rechtsanwältin Birgit Witt-Rafati erklärt, welche Formvorschriften einzuhalten sind.

Dienstag, 10.08.2021 | 15:00 bis 16:30 Uhr
Patientenverfügung
mit Helene Maqua, Abteilungsleiterin Altenhilfe im Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e. V.

Gravierende Krankheiten oder schwere Unfälle können von heute auf morgen dafür sorgen, dass wir nicht mehr handlungsfähig sind und keine eigenen Entscheidungen mehr treffen können. Deshalb ist es sinnvoll, schon vorher zu überlegen: Welche medizinische Behandlung möchte ich, wenn ich selbst nicht mehr entscheid kann. Mit einer Patientenverfügung legen Sie für diesen Fall fest, welche medizinischen Maßnahmen Sie wünschen, aber auch welche Sie ablehnen. Sie ist eine Art Anweisung für Ärztinnen und Ärzte. Aber was genau kann man in einer Patientenverfügung festlegen? Für wen ist sie sinnvoll? Und worauf sollte man achten, wenn man eine Patientenverfügung schreiben möchte. Helene Maqua erklärt in ihrem Vortrag, worauf es ankommt und welche Formvorschriften einzuhalten sind.

Hören Sie sich gerne dazu ein Interview von Helen Maqua an, dass sie im Vorfeld zur Veranstaltung im domradio gegeben hat.

Donnerstag,01.07.2021 | 15:00 bis 16:30 Uhr
Wie geht das eigentlich, Stiften?
mit Thomas Hoyer, Vorstandsvorsitzender der CaritasStiftung im Erzbistum Köln und Barbara Lindfeld, Stiftungsreferentin und Mitglied im Vorstand der CaritasStiftung im Erzbistum Köln

Sie haben ein Herzensanliegen, das Sie unterstützen möchten? Wie wäre es, wenn Sie Teile Ihres Vermögens nachhaltig, konkret und ohne Verwaltungsaufwand dafür einsetzen? Mit vollem Mitspracherecht, maßgeschneidert auf Ihre persönlichen Lebensumstände und noch dazu vom Staat durch Steuerersparnis belohnt. Ein Traum? Nein, Stifter werden!
Aber Stiften? Ist das nicht nur etwas für Menschen mit großem Namen und Vermögen? Die klare Antwort darauf lautet: Nein! Wer mit einer Stiftung Menschen in Not helfen möchte, muss kein Millionär sein. Es gibt viele verschiedene Wege, das erforderliche Grundkapital für sein Stiftungsengagement aufzubauen. Stiften heißt, Herzensanliegen zu verwirklichen und dauerhaft und nachhaltig zu helfen. Und das ist auch schon mit kleineren Geldbeträgen möglich. Erfahren Sie mehr von Thomas Hoyer und Barbara Lindfeld bei 'CaritasStiftung im Gespräch'.

Dienstag, 01.06.2021 | 15:00 bis 16:30 Uhr
Jung für Alt – wie ehrenamtliche Jugendliche älteren Menschen zur Seite stehen
mit Elena Klein, Referentin für Engagement und youngcaritas im Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e. V.

Die Jugend von heute…, was macht die eigentlich? Sie engagiert sich für die gute Sache: Ob für das Klima, für Vielfalt, für Menschen in Not und auch für ihre älteren Mitmenschen, eben für „alle, die’s brauchen“. Es ist vielen jungen Menschen wichtig, solidarisch zu handeln – youngcaritas hilft mit, dass sie dies in die Tat umsetzen können. Elena Klein, Referentin für youngcaritas und Engagement im Erzbistum Köln, wird uns in dieser Runde einige erste Einblicke geben.

Donnerstag, 15.04.2021 | 17:00 bis 18:30 Uhr 
Grundlagen der Testamentsgestaltung 
mit Matthias Weber, Rechtsanwalt, Testamentsvollstrecker und zertifizierter Mediator

Bei der Abfassung eines Testaments gibt es oftmals Unklarheiten und es stellen sich Fragen: Brauche ich überhaupt ein Testament? Wie muss ich mich ausdrücken, damit mein Wille auch zum Tragen kommt? Was ist der Unterschied zwischen Erbe und Vermächtnis? Wie mache ich ein gemeinsames Testament und wer ist hierzu berechtigt? Wie kann ich mit meinem Nachlass eine gute Sache fördern? 
Der Rechtsanwalt Matthias Weber erläutert, welche Formvorschriften einzuhalten sind und welche Besonderheiten Testamente von Ehegatten aufweisen sollten oder auch wie über das eigene Leben hinaus mit der Nachlassgestaltung Gutes bewirkt und steuerliche Vorteile genutzt werden können.

Montag, 10.05.2021 | 15:00 bis 16:30 Uhr 
Immobilienverwaltung in der Praxis
mit Dipl. Kaufmann Hans Rolf Seher

Immobilien – Freud und Leid? 
Eine eigene Immobilie zu bewohnen oder zu vermieten, wer träumt nicht davon? Oft sichert die eigene Immobilie auch einen Teil des Lebensunterhalts. Aber Leerstände, Streitigkeiten oder zahlungsunfähige Mieter oder auch Sprayer, die das eigene Haus verunstalten, kosten Nerven und vor allem Geld. Dipl. Kaufmann Hans Rolf Seher berichtet praxisnah aus seiner langjährigen Erfahrung und gibt in seinem Vortrag Hinweise und Tipps, wie die eigene Immobilie stressfrei und professionell verwaltet werden kann.

Montag, 22.02.2021 | 15:00 bis 17:00 Uhr
Digitale Hilfestellungen für Seniorinnen und Senioren
mit Henry Kieschnick, Referent für stationäre Altenhilfe im Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V.

Was tun in der neuen digitalen Welt? Kann digitale Kompetenz dabei helfen, den Alltag zu erleichtern? 
Vor allem für die ältere Generation ist der Umgang mit dem Internet und den digitalen Medien nicht selbstverständlich. Das ergab die kürzlich veröffentlichte Studie „Digital souverän?“ der Bertelsmann Stiftung. Dabei bieten digitale Anwendungen gerade für ältere Menschen große Chancen: Die notwendigen Dinge des täglichen Lebens können online bestellt werden, wenn die persönliche Mobilität eingeschränkt ist. Mit Familie und Freunden kann man bequem und unkompliziert per Videotelefonie in Kontakt bleiben. Auch das Institut für Arbeit und Technik (IAT) kommt in seiner aktuellen Publikation „Selbstzweck oder Nutzenstiftung? Digitalisierung im Alter“ zu diesem Schluss: "Digitale Kompetenzen im Alter sind kein Selbstzweck, sondern notwendig, um Funktionseinbußen zu kompensieren und digitale Elemente im Alltag bewältigen zu können."
Henry Kieschnick stellt digitale Hilfsmittel vor, die den Alltag erleichtern können. Angefangen von der digitalen Kommunikation mit Angehörigen und Freunden, Beschäftigungsmöglichkeiten unter Einbezug digitaler Medien oder sogar Robotern, bis hin zur Nutzung von neuen, digitalen Hilfsmitteln, um körperliche Einschränkungen zu kompensieren. Außerdem soll diskutiert werden, ob, für wen, bzw. unter welchen Prämissen der Einsatz dieser neuen Techniken sinnvoll und gewinnbringend ist und welche Aspekte bei der Nutzung solcher Hilfsmittel beachtet werden sollten.

Montag, 15.03.2021 | 15:00 bis 17:00 Uhr
Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung
mit Heike Drexler, gesetzliche Betreuerin im Betreuungsverein des Caritasverbandes für die Stadt Köln

Hand aufs Herz: Wer hat eine Betreuungsverfügung oder eine Vorsorgevollmacht? Wurde geklärt und schriftlich festgelegt, wer im Ernstfall Dinge regelt und entscheidet, wenn man es nicht mehr selbst kann? Unter Umständen auch die letzten Dinge? Viele Menschen schieben diese unangenehmen Gedanken gerne weg. Doch gerade Corona zeigt derzeit überdeutlich, welche Folgen es hat, wenn man sich diesen existentiellen Themen verschließt.
Sie erfahren, wie Sie Verfügungen und Vollmachten ohne viel Aufwand erstellen können. Heike Drexler berichtet aus ihrer langjährigen Praxis als gesetzliche Betreuerin und stellt sich Ihren Fragen.

Melden Sie sich entweder persönlich bei dem untenstehenden Kontakt an oder nutzen Sie ganz bequem unsere Online-Anmeldung.

BarbaraLindfeld

Barbara Lindfeld

Stiftungsreferentin und Mitglied des Vorstands

Anmeldung

Melden Sie sich entweder persönlich bei dem untenstehenden Kontakt an oder nutzen Sie ganz bequem unsere Online-Anmeldung.