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Ein Zimmer auf der Straße

Caritas-Aktionstag im Erzbistum Köln am 5. Mai macht auf Wohnungsnot aufmerksam
26. April 2018; (presse@caritasnet.de)

Erzbistum Köln. Mit Zimmern auf Straßen und Plätzen warnt die Caritas am 5. Mai im Erzbistum Köln vor den Folgen fehlenden Wohnraums. In Köln, Düsseldorf, Bonn, Gummersbach oder Solingen beteiligen sich Verbände und Initiativen, um gegen explodierende Mieten und bedrohliche Wohnungsengpässe zu demonstrieren.

In Deutschland fehlen eine Million Wohnungen. Nicht nur Menschen in prekären Lebenslagen sind betroffen, das Problem ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Wohnungen werden luxussaniert, Mieten steigen: Immer mehr finden keine bezahlbare Bleibe.

Zwei von fünf Haushalten geben in deutschen Großstädten ein Drittel ihres Nettoeinkommens für ihre Kaltmiete aus. Wohnen bedeutet damit für viele Menschen ein Armutsrisiko. Die Folge: Einkommensschwächere Mieter werden aus ihren Quartieren verdrängt.

„Wenn sich Menschen ihre Wohnungen nicht mehr leisten können, kommt das soziale Gefüge der ganzen Gegend ins Rutschen. Auch der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft gerät in Gefahr", warnt Dr. Frank Joh. Hensel, Kölner Diözesan-Caritasdirektor.

Mit ihrer Kampagne „Jeder Mensch braucht ein Zuhause" macht die Caritas deutlich, dass alle Bürgerinnen und Bürger ein Recht auf einen privaten Schutzraum haben – und das zu bezahlbaren Preisen.

In folgenden Orten finden Sie die Caritas-Zimmer auf der Straße: Köln, Düsseldorf, Bonn, Altenkirchen, Mettmann, Solingen, Bergisch-Gladbach, Euskirchen, Remscheid und Gummersbach.

 

Nähere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen gibt es auf www.caritasnet.de.

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