Wir werden 100 - Sie feiern

Unter dem Motto: „Wir werden 100 – Sie feiern!“ sind angeschlossene Einrichtungen eingeladen, Feste für ihre Klienten, Kunden und Besucher zu veranstalten, die der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V. finanziell unterstützt.  

Tag der Begegnung beim Caritasverband Köln e.V. in Kalk

Jedes Jahr ist es einmal soweit: Das Caritas-Zentrum Kalk und das Clara-Ley- Haus -die angrenzende Werkstatt für Menschen mit Behinderungen- veranstalten ihr Sommerfest für Kunden, Besucher, Nachbarn und Freunde sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Und dabei verwandeln sie die angrenzenden Straßen in einen Rummelplatz mit ganz viel Tanz, Spiel und Unterhaltung.

 

So war natürlich auch 2016 wieder richtig viel im Kölner Veedel Kalk: Neben vielen leckeren Speisen standen vor allem die interreligiösen und interkulturellen Begegnungen der Menschen unterschiedlichster Herkunft im Mittelpunkt des bunten Nachmittags. Aber nicht nur das! Dank der finanziellen Unterstützung durch den Kölner Diözesan-Caritasverband konnten die Veranstalter in diesem Jahr sogar mehrere hochkarätige Show-Acts für die Bühne engagieren.

 

Neben der Modenschau des Flüchtlingsfrauen-Projektes „Nähen interkulturell“ gab es einen orientalischen Bauchtanz. Und mit Robert Koschke, Amy Brauhaus und der bekannten Kölschen Entertainerin „Et fussich Julche“ Marita Köllner gab es musikalisch richtig was auf die Ohren. „Absolut gelungen“ war das Sommerfest des Caritasverbandes Köln. Darüber waren sich alle Beteiligten am Ende eines fröhlichen Tages einig - und gleichzeitig gespannt, welche Überraschungen das Sommerfest im kommenden Jahr wohl zu bieten hat.

Caritasverband Rhein-Kreis-Neuss e.V. feiert "Dankeschönfest"

Ein besonderer Tag stand für die Ehrenamtlichen der Notunterkunft für Flüchtlinge am Neusser Nordbad im vergangenen September an: Die Bewohner organisierten für die freiwilligen Helfer – mit Unterstützung der Caritas-Mitarbeiterinnen Dorota Hegerath und Avery Toppan – einen Überraschungsnachmittag als Dankeschön für ihr Engagement.

 

Aber nicht nur die aktuellen Bewohner packten bei den Vorbereitungen kräftig mit an. Auch viele Schutzsuchende, die bereits in private Wohnungen umgezogen sind, stellten das gemeinsame Fest mit auf die Beine. Und dies ließ kulinarisch keine Wünsche übrig: Es gab ein leckeres Buffet mit internationalen Speisen, die von den Flüchtlingen selbst zubereitet wurden. Durstig ging natürlich auch keiner der Gäste nach Hause. In einem roten VW-Bus im Nostalgie-Look wurde fast jeder Getränkewunsch erfüllt, genauso wie in der Kaffeebar „Tüt-Tüt“.

 

Beim „Dankeschönfest“ drehte sich aber nicht alles nur um Essen und Trinken. Vielmehr stand der Austausch an diesem Nachmittag im Vordergrund. Besonders erfreulich war dabei die hohe Bereitschaft der Schutzsuchenden, deutsch zu sprechen. Die ehrenamtlichen Sprachpaten, die sich in den vergangenen Monaten um die Vermittlung der deutschen Sprache gekümmert haben, können auf die geleistete Arbeit mächtig stolz sein!

 

Zum Ausklang des Festes wurden alle Gäste mit dem Gedicht “Heimat” von der Neusser Heimatdichterin Maria Meuter poetisch verabschiedet. Mit dieser herzlichen Geste bedankten sich die Bewohner bei den Ehrenamtlichen “für das Stückchen Heimat, das sie den Schutzsuchenden am Nordbad schenken”.

Caritasverband Euskirchen e.V.: Sommerfest der Seniorentagespflege

Kaiserwetter beim Sommerfest der Caritas-Seniorentagespflege in Euskirchen! Rund 50 Senioren waren mit ihren Familien der Einladung des dortigen Caritasverbandes gefolgt, der in diesem Jahr ganz besonders feiern konnte. Denn zum diesjährigen Fest steuerte der Diözesan-Caritasverband Köln anlässlich seines 100-jährigen Jubiläums 500 Euro bei.

 

„Ein tolles Angebot, das wir natürlich sehr gerne wahrgenommen haben“, freute sich der zuständige Euskirchener Fachbereichsleiter Klaus Schruff. Denn dadurch konnte sogar ein original italienischer Eiswagen bestellt werden. Doch damit nicht genug: Für allerfeinste Unterhaltung engagierten die Verantwortlichen für das Sommerfest auch noch die Eifeler Mundartfreunde aus Bad Münstereifel. Diese gaben zahlreiche Sketche aus ihrem aktuellen Theaterprogramm zum Besten und brachten die Anwesenden als Bürgermeister, Brautleute, Übeltäter und Richterin mit urigem Eifler Humor immer wieder zum Lachen.

 

„Auch die Theatergruppe konnte durch die Förderung verpflichtet werden“, erklärt Schruff. Dies sei nicht nur wegen der schönen Atmosphäre wichtig gewesen: „Über 90 Prozent unserer Gäste sind dement. Dinge wie der Eiswagen oder die vertraute Mundart aktivieren bei unseren Gästen Erinnerungen, die tief im Langzeitgedächtnis abgespeichert sind“, so Schruff. Man könne förmlich beobachten, wie sich bei den Senioren durch diese Art der Stimulation einiges in Bewegung setze.

 

Ein rundum gelungenes Euskirchener Sommerfest also, bei dem die Senioren nicht nur gemeinsam mit ihren Angehörigen einen schönen Nachmittag erlebten, sondern gleichzeitig auch etwas für ihre Gesundheit getan haben.

Gutes für Körper & Geist: Frauenhaus-Bewohnerinnen besuchen Wellness-Studio

Sich einmal richtig wohlfühlen! Das konnten die Bewohnerinnen eines Frauenhauses während eines entspannten Wellness-Tages bei der Kosmetikerin. Das Verwöhn-Programm –  möglich gemacht durch die Unterstützung des Kölner Diözesan-Caritasverbandes im Rahmen der 100-Jahr-Feier – bot den Frauen mit einer Gesichtsbehandlung samt Peeling, Massage und einem abschließenden Tages-Makeup nicht nur körperlich Entspannung pur, sondern vor allem auch unbeschwerte Stunden voller Ablenkung vom sonst so beschwerlichen Alltag.

 

„Schön, angenehm, stressfrei, entspannend, wie fliegen!“ Die Bewohnerinnen waren allesamt begeistert vom Nachmittag ohne Stress und Sorgen. Und dies hatte auch seinen Grund: Die Kosmetikerin nahm sich sehr viel Zeit, stellte sich individuell auf die Bedürfnisse ein und tat den Frauen damit sehr viel Gutes. Sie erlebten die Behandlung in einem für sie wichtigen, geschützten Rahmen und konnten außerdem beim anschließenden Kaffee und Plausch im Frauenhaus das Angebot gemütlich ausklingen lassen.

 

Ziel des Besuchs im Wellness-Studio war die Stärkung eines positiven Selbstbildes und Körpergefühls der Bewohnerinnen – sich selbst etwas Gutes tun, Entspannung, Genuss und Freude empfinden sollten dabei im Vordergrund stehen. Dies ist dringend notwendig, da die Frauen im Frauenhaus unterschiedlichste Formen von Gewalt erlebt haben, was oft schwerwiegende psychische Beeinträchtigungen zur Folge hat.

Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Leverkusen: Mit der Sixtinischen Kapelle auf Augenhöhe

In diesem Jahr wartete ein besonderes „Vergelt’s Gott“ auf die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des SkF Leverkusen: Der Besuch der Ausstellung „Der andere Blick“ im Kölner Odysseum inklusive professioneller Führung ermöglichte einen spannenden Blick auf Michelangelos Fresken aus der Sixtinischen Kapelle in Rom und verhalf den 23 Teilnehmenden zu einem Erlebnis der ganz besonderen Art.

 

Die meisten der Leverkusener Freiwilligen kannten die beeindruckenden Deckenfresken der Sixtinischen Kapelle wohl von Besuchen in der italienischen Hauptstadt, hatten aber sicher – neben dem faszinierenden Gesamteindruck – auch das Gefühl eines dichten Gedränges und steifen Nackens in Erinnerung. Hier im Odysseum hatte die Ausstellung dagegen schon deutlich Angenehmeres zu bieten: Den Bildern begegnete man nämlich entspannt und in aller Ruhe auf Augenhöhe, denn die Besucher standen auf Gerüsten und richteten den Blick nach unten: In nahezu originalgetreuer Größe wurden die Deckenfresken wortwörtlich auf die Erde geholt und ermöglichten dem Betrachter eine Nähe zu den Gemälden, die sie greifbar erscheinen ließ.

 

Von der Erschaffung Adams bis hin zum Jüngsten Gericht hatten die Macher der Ausstellung eine Szenerie erschaffen, um einen wahrhaftig „anderen Blick“ zu ermöglichen. Neben den Arbeiten Michelangelos gab es auch viel Wissenswertes über Raffael und seine Zeit sowie zum Papsttum in der Renaissance zu erfahren.

 

Die Ausstellung begeisterte die Ehrenamtlichen des SkF Leverkusen sogar derart, dass der anschließende Kaffeeklatsch im Integrationscafé im Leverkusener Tierpark Reuschenberg etwas kürzer ausfallen musste. „Kein Problem“, waren sich die Ausflügler einig: „Bei so einem interessanten Programm muss das eben ein bisschen warten!“

Der Caritasverband Remscheid sagt "Danke!" im Tourneetheater

Es ist gute Tradition im Caritasverband Remscheid, den Ehrenamtlichen in den verschiedenen Diensten des Verbandes zu danken für die Zeit und Arbeit, die sie einbringen. Auch wenn die meisten Engagierten gar nicht so viel Aufheben darum machen wollten: Dieses Mal wurden sie zum Dank (fast) auf die Bühne und ins Rampenlicht gebracht. Fast – weil dieser Part dann doch einer Schauspielerin übertragen wurde. Doch der Reihe nach...


Rund 70 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des CV Remscheid kamen Ende Oktober in das Westdeutsche Tourneetheater in Remscheid. Bei einem Gläschen Sekt dankte Sandra Engelberg, Vorsitzende des Caritas-Vorstands, den Gästen für ihr Engagement im Verband, wie etwa im esperanza Babyladen, beim Lotsenpunkt, in der Flüchtlingsarbeit oder bei den Lebensmittelausgaben. Höhepunkt des Abends war das sich anschließende Ein-Personen-Theaterstück „Was macht eigentlich Dornröschen?“ des Autors Thomas Rau. Kristina Otten alias Dornröschen erzählte freimütig, was nun wirklich aus ihrem Leben samt falschem Prinzen und Job als Bettenverkäuferin -immerhin ist sie Fachfrau- geworden ist – und diese Version wich dann doch deutlich ab von der Grimmschen Version. Hielt dafür jedoch einiges parat, samt Musikeinlagen zu bekannten Melodien und neuen Liedern, einem komischen Handpuppenspiel und einer Ballett-Einlage.


Beim Imbiss, der von den Ehrenamtskoordinatorinnen und –koordinatoren zubereitet worden war, nutzten die Gäste die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und den heiteren Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.

Eine Seefahrt, die ist lustig...! Der Caritasverband Bonn e. V. sagt seinen Mitgliedern "Danke"

Über 200 Frauen und Männer engagieren sich derzeit beim Caritasverband (CV) Bonn e. V. Grund genug, für die geleistete Arbeit „Danke“ zu sagen! Der Bonner Caritasdirektor Jean-Pierre Schneider, Vorstandsmitglied Jörg Becker und Ehrenamtskoordinator Frank Sevenig-Held begrüßten deshalb die Freiwilligen an einem schönen Sommertag an Bord der „Filia Rheni“ zu einem gemeinsamen Schiffsausflug auf dem Rhein – eine tolle

 

Angelegenheit für alle, um Engagierte aus anderen Bonner Caritas-Einrichtungen und vielfältige Erfahrungen kennenzulernen. Die Verantwortlichen unterstrichen in ihren Dankesreden, wie wertvoll die Arbeit der Menschen im CV Bonn ist und wie die tägliche Caritas-Arbeit durch diesen freiwilligen Dienst immer wieder neue Impulse bekommt. „Wir danken Ihnen für Ihr außerordentliches Engagement, mit dem Sie Woche für Woche viele Menschen unterstützen und unserem Tun einen wertvollen Input geben“, sagte Vorstand Jörg Becker an Deck des Ausflugsdampfers. Ehrenamts-Experte Frank Sevenig-Held lobte besonders die „beeindruckende Bereitschaft“, mit der sich die vielen Freiwilligen mit dem katholischen Wohlfahrtsverband identifizieren: „Das freiwillige Engagement verdient große Wertschätzung.

 

Unsere Ehrenamtlichen bringen vielfältige Lebenserfahrung und Freude in unsere Einrichtungen. Sie sehen sich selbst als Teil der Caritas und das mit Recht“. Ein besonderer Dank ging an diesem gelungenen Tag auch an den Diözesan-Caritasverband (DiCV) Köln, der mit seinem Beitrag zur Finanzierung der Bootsfahrt mithalf, die geselligen Stunden auf dem Rhein möglich zu machen.

"Das ist ja wie im Urlaub!" Der Caritasverband Düsseldorf e. V. auf Schiffsreise im "Pott"

Der Tag begann früh für die 17 Bewohnerinnen und Bewohner des Altenzentrums Herz-Jesu in Düsseldorf. Denn zusammen mit Einrichtungsleiterin Wera Steffens sowie fünf haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern machten sich die rüstigen Damen und Herren auf zum gemeinsamen Ausflug des Caritasverbands (CV) Düsseldorf e. V. Wo sollte es hingehen? Ins Ruhrgebiet!

 

 

Aber nicht irgendwo in den sogenannten Pott, sondern in die grüne Lunge des „Reviers“, zum Baldeneysee in den Essener Süden. Rollstühle, Rollatoren und Proviant waren dann auch rasch im Bauch des Busses verstaut. „Wenn Engel reisen, dann lacht der Himmel“ – diese alte Redensart passte tatsächlich auf diesen warmen Spätsommertag. Nach der einstündigen Fahrt wartete der Ausflugsdampfer „Stadt Essen“ auf die Herrschaften: Dort nutzten die Bewohner die Gelegenheit, die schöne Aussicht zu genießen und richtig zu klönen. Würstchen, Kartoffelsalat und diverse Kaltgetränke machten die super Stimmung an Bord schließlich perfekt. "Ich komme mir vor wie im Urlaub", freute sich eine Altenzentrum-Bewohnerin.

 

Erstaunt waren übrigens alle, dass es tief im Pott, einem der größten industriellen Ballungszentrum Europas, ein so schönes Gewässer wie den Baldeneysee gibt – umgeben von viel Grün und idyllischen, ruhigen Ecken. "Der liebe Gott meint es heute aber richtig gut mit uns“, war dann auch der allgemeine Tenor am Ende eines aufregenden Tages. Ein besonderer Dank des CV Düsseldorf ging an den Diözesan-Caritasverband (DiCV) Köln, der mit einer Spende die Schifffahrt mit auf See brachte.

Spontan-Konzert der Krebsberatung der Caritas Rhein-Sieg e. V.

Es war ein besonderes Ereignis: An einem schönen Vormittag im Sommer versammelten sich in der Siegburger Innenstadt Mitglieder des Chores für Krebserkrankte des Caritasverbandes (CV) Rhein-Sieg e. V. sowie Sängerinnen, Sänger und Angehörige anderer Chöre zu einem Spontan-Konzert – auch Flashmob genannt. Das Interesse der Passanten in der Siegburger City war natürlich geweckt.

 

„Was passiert denn hier?“ fragten viele erstaunte Beobachter. Doch schnell verstanden die Passanten, was hier vor sich ging und stimmten in den Chor mit ein. So hatte dieser ein großes Publikum, als er mit dem Glockenschlag der Kirche Sankt Servatius startete.


Mit dem gemeinsamen Singen wollte der CV Rhein-Sieg auf die verschiedenen Angebote der Krebsberatungsstelle hinweisen und gleichzeitig deutlich machen, dass die Organisation auf Spenden angewiesen ist, um wertvolle Projekte wie den Chor, Gesprächskreise und Seminare aufrecht zu erhalten. Mit der gemeinsamen Aktion erreichte der Caritasverband nicht nur eine breite Öffentlichkeit. Auch die Sängerinnen und Sänger untereinander hatten sich viel zu erzählen. Man spürte allerorten, dass die Gruppe mehr verbindet, als nur das gemeinsame Musizieren. Der Chor hat sich zu einer Gemeinschaft entwickelt, die jedem einzelnen hilft, die Krebskrankheit zu bewältigen und neue Kraft zu schöpfen. Dementsprechend lebendig und fröhlich ging es zu, als alle nach dem Flashmob noch im Siegburger „Café Faßbender“ einkehrten. Bei Speis und Trank gab es auch hier wieder ausreichend Gelegenheit, viele interessante Gespräche zu führen und den Tag gemütlich ausklingen zu lassen.

Mit dem Sozialdienst Katholischer Frauen e. V. Köln und 'Moby Dick' auf dem Rhein

Was für eine tolle Premiere und Abwechslung für die vielen Mädels und Jungs! Am ersten Sommerferientag trafen sich die Mitarbeiterinnen des Vormundschaftsvereins des Sozialdiensts Katholischer Frauen (SKF) e. V. Köln mit 36 Kindern und Jugendlichen im Alter von vier bis 17 Jahren zur „Moby Dick“-Bootstour auf dem Rhein. Auch durch die finanzielle Jubiläums-Unterstützung durch den Diözesan-Caritasverband (DiCV) konnte in diesem Jahr erstmals ein solcher Ausflug organisiert werden.

 

Als es dann endlich „Leinen los“ hieß, begann für die Kinder und Jugendlichen das spannende Abenteuer auf dem Wasser. Allein das alte Schiff, die „Moby Dick“, war für die Kinder und Jugendlichen ein echtes Erlebnis. Das Zusammensein mit Gleichaltrigen sowie das Schippern über den Rhein unter den Kölner Brücken und an der Domstadt vorbei, bescherten den jungen Menschen viele neue Eindrücke ihrer Heimat. Für die hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter war es hingegen äußerst spannend zu sehen, endlich einmal alle Kinder beieinander zu haben und deren Entwicklungsstand zu sehen.
Am Ende eines langen und ereignisreichen Tages war dann vor allem die Erkenntnis wichtig, dass die jungen Menschen nicht alleine sind.

 

Die strahlenden Gesichter zeigten, dass die Idee des gemeinsamen Ausflugs für Kinder und Vormünder absolut gelungen war. Übrigens: Die Kids des SKF e. V. Köln leben üblicherweise in Pflegefamilien oder Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, da die Eltern nicht in der Lage sind, ihre familiären Pflichten wahrzunehmen. Die rechtliche Vertretung übernehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vormundschaftsvereins im engen Kontakt mit den Kindern und Jugendlichen sowie den Menschen, mit denen die Kinder leben.

Der Sozialdienst Katholischer Frauen und Männer Mettmann e. V. spannte kräftig den Bogen

Bei strahlender September-Sonne machten sich die Besucherinnen und Besucher des Sozialpsychiatrischen Zentrums (SPZ) des Sozialdienstes Katholischer Frauen und Männer (SKFM) Mettmann e.V. auf den Weg zum Ausflug ins Oberbergische Land zum inklusiven „Projekt Bogenschießen“ des gemeinnützigen Vereins alpha e.V. in Wermelskirchen. Nach einer theoretischen Einführung und ausführlichen Sicherheitseinweisung ging es dann auch schnell an das olympische Sportgerät.

 

Dabei überraschte der Trainer die angehenden Schützen mit der Aufforderung: „Und jetzt drücken Sie meine Hand, so fest Sie können!“ Das ließen sich die Teilnehmer nicht zweimal sagen - galt es doch, mittels Händedruck die individuell passende Bogenstärke zu finden. Wegen der Größe der Gruppe wurde diese geteilt, so dass die eine Hälfte sich an der frischen Luft im Bogenschießen üben konnte, während die andere in der Halle unterhaltsamen Geschichten rund um die außergewöhnliche  Sportart lauschte.

 

Für noch mehr gute Laune standen schließlich zahlreiche Gemeinschaftsaktionen auf dem Programm, bei denen es um Teamwork und Zusammenhalt ging, was den Teilnehmern mächtig Spaß bereitete. Eine stärkende Suppe und leckerer Kuchen spendeten zwischendurch neue Kraft. Am Ende des Tages waren sich dann alle einig: Bogenschießen macht nicht nur irre Spaß, sondern fördert auch die eigene Wahrnehmung, Konzentration und Entspannung und eröffnet so Menschen mit und ohne Handicap eine tolle und gesundheitsfördernde Möglichkeit, gemeinsam sportlich aktiv zu sein.

Spaß, wie er im Buche steht! Treffen des Sozialdiensts Katholischer Frauen und Männer e. V. Velbert/Heiligenhaus

Ende Juni stand wieder der alljährliche Ausflug der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sozialdiensts Katholischer Frauen und Männer (SKFM) e. V. Velbert/Heiligenhaus auf dem Programm. Traditionell finden jedes Jahr zwei gemeinsame Treffen mit Ehrenamtlichen aus allen Arbeitsbereichen statt: das weihnachtliche Kaffeetrinken in den eigenen Räumlichkeiten sowie der sommerliche Ausflug für alle, die an diesem Tag nicht teilnehmen können.

 

Beide Veranstaltungen sind dafür gedacht, den Ehrenamtlichen ein aufrichtiges „Dankeschön“ für ihren Einsatz zu übermitteln und den Austausch untereinander zu ermöglichen. Aufgrund der Spende des Diözesan-Caritasverbandes (DiCV) Köln konnten sich SKFM’ler in diesem Sommer im Velberter „Cafe Klärchen“ treffen. Bei frischem Kaffee und leckerer Torte brachten sich dann auch gleich alle Beteiligten auf den neusten Stand des ehrenamtlichen Engagements. Als Geschenk gab es vom SKFM einen Gutschein der örtlichen Buchhandlung. Nach der Stärkung ging es zusammen in die Nachbarstadt Essen zur Besichtigung des Druckhauses der Funke Mediengruppe, die unter anderem auch die lokale Tageszeitung veröffentlicht.

 

Bei einer zweieinhalbstündigen Führung gewannen die Ehrenamtlichen dabei einen guten Einblick in das Tagesgeschäft der Zeitungsdruckerei. Besonders beeindruckend waren dabei die meterhohen und mehrere Tonnen schweren Papierrollen, die im Keller gelagert werden. Auch die Druckplattenherstellung machte bei den Damen und Herren mächtig Eindruck. Nach der Führung durch das Druckhaus bekamen alle Teilnehmenden natürlich noch eine druckfrische Zeitung des nächsten Tages in der Hand gedrückt. Spätestens dann waren sich alle einig: Dieser Ausflug des SKFM war wieder ein rundum gelungener Tag!

Der Sozialdienst Katholischer Frauen e. V. in Ratingen zeigt Modebewusstsein

Der Sozialdienst Katholischer Frauen e. V. Ratingen hat sich bei den Helferinnen und Helfern der Flüchtlingshilfe für die hohe Einsatzbereitschaft in der jüngsten Vergangenheit  mit einem Ausstellungsbesuch in der Ratinger Textilfabrik Cromford bedankt. „Die Macht der Mode zwischen Kaiserreich, Weltkrieg und Republik“ war dann für die zahlreich erschienen Freiwilligen Thema des Rundgangs durch die ehrwürdigen Hallen, der auch durch die Jubiläums-Zuwendung des Diözesan-Caritasverband (DiCV) Köln möglich gemacht wurde.


Mit über 130 Originalkostümen, Accessoires, Gegenständen aus dem Lebensalltag sowie zahlreichen Fotografien veranschaulichte die Ausstellung, wie sich die Kleidung – unter Einfluss von Mobilität und Beschleunigung, aber auch aufgrund des neuen Freizeitverhaltens  – über die ersten drei Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts grundlegend veränderte. Frauen legten beispielsweise Korsett und mehrere Lagen Unterröcke ab. Die Röcke wurden außerdem kürzer, die Stoffe leichter. Reißverschluss und Druckknöpfe ersetzten Haken und Ösen sowie lästige Schnürungen. Die Frauen des SKF Ratingen waren von den vielen unterschiedlichen Kleidungsstücken, die es hautnah zu bestaunen gab, richtig in den Bann gezogen. „Gerade in der heutigen Zeit wären doch so manche der ausgestellten Exemplare echte Hingucker in Fabrik oder Büro“, so die einhellige Meinung der Ratinger Damen.

 

Im Anschluss an den spannenden Rundgang gab es bei Kaffee und Kuchen noch genügend Zeit, sich über die gemeinsame Arbeit, aber auch über so manche private Dinge auszutauschen. Und das muss sein! Denn das Miteinander unter den Ehrenamtlichen schafft eine starke Bindung, die bei allen Herausforderungen der Zukunft ganz sicher noch häufig gebraucht wird!

Tierischer Familiennachmittag beim Caritasverband Altenkirchen e. V.

Im vergangenen Juli traf sich die Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH) des Caritasverbandes (CV) Altenkirchen e. V.  in der Ferienstätte „Haus Marienberge“ (Arche Noah) in Elkhausen zum gemeinsamen Familiennachmittag. Dieser startete bei herrlichem Wetter mit einem Spaziergang durch Wiesen und Felder. Am Etappenziel angekommen, einem romantischen Bach im Wald, erwartete der Leiter der Familienferienstätte, Hans-Georg Rieth, die Teilnehmer bereits mit einem leckeren Picknick.

 

Es gab leckeren Kaffee, selbstgebackenen Kuchen und frischen Eistee. Wer Lust auf eine Abkühlung hatte, konnte sogar seine Füße im Bach abkühlen. Zurück ging es während einer lustigen Fahrt mit dem Traktor samt Anhänger zur Arche Noah. Denn dort stand unter der Leitung von „Marienberge“-Chef Rieth die Stallführung an, wo das Huhn „Agathe“ eine der Hauptrollen spielte. Denn das putzige Federvieh durfte jedes Kind einmal auf dem Arm halten. Wer wollte, konnte sogar auf dem Hof-Esel reiten oder Rehe und Zwergziegen füttern.

 

Am Ende der Führung gab es für alle hungrigen Mägen leckere Grillwürste und frische Salate. Ein plötzlich aufkommender Regenschauer vertrieb die Ausflügler gegen frühen Abend dann zwar aus dem Garten – der prima Laune der Ausflügler tat dies aber keinen Abbruch! In einem gemütlichen Raum der Ferienstätte konnten alle geschützt und gut gelaunt das Abendessen weiter genießen. Satt, zufrieden und dankbar gingen alle am Abend auseinander und bedankten sich beim CV Altenkirchen und dem Diözesan-Caritasverband (DiCV) Köln, der den Ausflug finanziell unterstütze, für den tollen Familiennachmittag.

Urig-exotische Klänge beim Sommerfest des Sozialdiensts Katholischer Frauen Rhein-Erft-Kreis e. V.

Alphörner im Rheinland. Das gibt es nicht? Das gibt es sehr wohl! Ein ganz besonderes Dankeschön für ihre geleistete Arbeit bekamen jetzt die Haupt- und Ehrenamtlichen des Sozialdiensts Katholischer Frauen (SKF) Rhein-Erft-Kreis e.V. präsentiert. Beim Konzert des Kölner Musikquartetts „Alpcologne“ auf dem diesjährigen Sommerfest in Frechen, das übrigens der Diözesanverband Köln im Rahmen von „Wir werden 100 – Sie feiern!“ finanziell unterstützte, lauschten die Freiwilligen außergewöhnlichen und ungewohnten Klängen.

 

Als „gelungene Form der Integration“ stellte der SKF-Vorstand „Alpcologne“ vor, denn die Band kreiert exotische Rhythmen, Melodien und Harmonien, die sie mit den Naturtönen des urtypischen Blechblasinstruments kombiniert. Drei Alphörner und eine ausdrucksstarke Frauenstimme entführen bei „Alpcologne“ mit viel Kreativität und Witz in einen Kosmos aus globalen Klängen und musikalischen Abenteuern. In Verbindung mit der Beweglichkeit der Stimme der italo-amerikanischen Sängerin Victoria Riccio entsteht eine facettenreiche Weltmusik, die mit Jazzelementen, alpinen Klängen, 7/8tel, Folk, Latin und sogar Alphorn-Beatboxing die Zuhörer begeistert. Genauso wie die Mitglieder des SkF in Frechen: Die Ehrenamtlichen haben an diesem Abend nicht nur eine besondere Art des Musizierens kennengelernt, sondern sie konnten auch verfolgen, wie scheinbar Ungewöhnliches zusammen bestens harmoniert.

 

Diese Erfahrung ist eine tolle Botschaft, die man auch in den Arbeits- und Ehrenamtsalltag mitnehmen kann! Nach der musikalischen Darbietung von „Alpcologne“ war für die Mitarbeiter beim Sommerfest während eines kleinen Imbisses natürlich noch genügend Zeit für anregende Gespräche.

Eine tolle Zeit für die 'Zeitschenker' des Sozialdiensts Katholischer Männer e.V. Köln

Anfang Juli lud der Sozialdienst Katholischer Männer (SKM) e.V. Köln  zum großen Sommerfest für Ehrenamtliche, die sogenannten „Zeitschenker“, ein. Diese kümmern sich um sozial Benachteiligte und tragen damit bei für eine gelungene Integration von Menschen am Rande der Gesellschaft in ein aktives Leben. Rund 100 Ehrenamtliche sind der Einladung des SKM Köln gefolgt und sorgten damit für ein volles Haus in der Domstadt.

 

Die Mitarbeiter kamen aus den unterschiedlichsten Bereichen wie Familienzentren, Jugendeinrichtungen, aus der Schuldnerberatung, dem Sozialpsychiatrischen Zentrum und aus der Abteilung der gesetzliche Betreuungen. Bildungs- und Familienbegleiter waren ebenfalls gekommen, genauso wie Helferinnen aus den Kleiderkammern oder Menschen, die geflüchtete Menschen bei der Integration begleiten. Für das musikalische Rahmenprogramm zeigten sich die Bands „Rhine-Surfers“ „Brain Frog“ verantwortlich, die durch mehrere Ehrenamtliche verstärkt wurden.

 

Ein Beispiel für das vorbildliche Engagement bildete dann den Höhepunkt des Festes: Biaggio D`Acunto, ein14-jähriger Schüler aus Köln-Ossendorf, gab sein Können zum Besten. Der blinde Biaggio spielt schon seit seinem sechsten Lebensjahr Klavier nach Gehör und begeisterte auch beim Fest des SKM alle Zuhörer mit seinem außergewöhnlichen Talent. Die Lachmuskeln strapazierte schließlich die SKM-hausinterne „Quatsch-Comedy“-Truppe, die mit Jux und Dollerei Szenen aus dem Leben einer Ehrenamtskoordinatorin nachstellte. Natürlich war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt: Neben der leckeren Wurst vom Grill wurde den Ehrenamtlichen auch ein reichhaltiges Kuchen- und Salatbuffet serviert.

Osterfest in der Drogenberatung komm-pass des SKFM Düsseldorf

Im vergangenen Jahr reifte im Team der der komm-pass Drogenberatung des Skfm Düsseldorf der Gedanke, dass die jährliche Feier für die Klienten aus der Weihnachtszeit besser zu Ostern ausgerichtet werden soll.Gerade in der Adventszeit gibt es eine Reihe von Feiern, sodass viele nicht wissen, wohin sie zuerst gehen sollten, während im ganzen restlichen Jahr solche Angebote völlig ausbleiben. So war ein Terminkurz nach Ostern schnell gefunden.

 

Birgit Schmitz, Leiterin der Drogenberatung, hatte sich beim DiCV um einen Beitrag zur Veranstaltung beworben und schnell eine Zusage über die Summe von 500 Euro. Damit entstand ein buntes Osterprogramm mit Buffet, Waffelstand, Osterbastelecke und eine Spielecke. Musik und Plätze zum Zurückziehen rundeten das Programm ab.

 

Bereits um 8 Uhr kam das Team zusammen, um die Einrichtung herzurichten, zu dekorieren, umzustellen. Die Mitarbeiter schnitten Salate, schmierten Brötchen, rührten Waffelteig und holten das warme Essen ab. Was folgte war ein munteres Kommen und Gehen zwischen 11 Uhr und 15 Uhr. Offenabr traf die Veranstaltung den Geschmack der Besucher - viele glückliche und staunende Gesichter waren der Lohn für die Mühen der Mitarbeiter. Immer wieder war aus der ein oder anderen Ecke zu hören: „Weißt du wann ich sowas zuletzt erlebt habe?“. Auch der Spielraum war hoch frequentiert. So waren die Besucher eingeladen, die Zahl der Schokoeier im Riesenglas geschätzt oder an kniffeligen Fehlersuchbildern zu arbeiten. Es gab sogar kleine Geschenke für die, die sich daran beteiligten. 

 

Der Tag verging wie im Flug, es blieben keine Reste  in den Töpfen und keiner ging hungrig wieder nach Hause. Die Mitarbeiter der Drogenberatung ermöglichten an diesem Tag etwas für die Besucher, was sie sonst nicht so häufig genießen können: ein serviertes Essen, ein schön gedeckter Tisch, ein freundliches Wort.

Neujahrsempfang beim Kreuzbund DV Köln

Zum Neujahrsempfang des Kreuzbund DV Köln kamen neben dem Vorstand auch ehrenamtliche Mitarbeiter und Kooperationspartner in die Glocke in Hangelar/ Sankt Augustin.

In diesem Jahr stand der Empfang unter einem besonderen Stern, nämlich dem 100-jährigen Bestehen des Caritasverbandes im Erzbistum Köln. Deshalb unterstützte der DiCV auch diese Feier mit 500 Euro.

 

 

Zusätzlich zu stimmungsvoller Atmosphäre und kulinarischem Genuss gab es für jeden Gast ein kleines Präsent. 365 gute Sprüche und Wünsche für jeden Tag, in Form eines Tischkalenders sollten jeden einzelnen durch das Jahr 2016 begleiten.

 

Beim alkoholfreien Begrüßungscocktail hob die Vorsitzende, Andrea Stollfuß, noch einmal hervor, dass es schöne Tradition sei, das neue Jahr gemeinsam zu begrüßen und auch einen Blick in die Zukunft zu wagen. Außerdem solle dieser Abend ein Dankeschön sein, für diejenigen, die sich das ganze Jahr ehrenamtlich über ihre Gruppe hinaus für den Kreuzbund engagierten. Die Ehrenamtler stellen ihre Arbeit und Fähigkeiten zur Verfügung und übernehmen im Verband Verantwortung und Aufgaben. Zudem bedeutet Ehrenamt auch Zeit mitzubringen - was nach Einschätzung von Andrea Stollfuß nicht selbstverständlich ist. Denn das Engagement sei meist dann gefragt, wenn andere ihre Freizeit genießen - nämlich am Wochenende oder abends. Es erfordere ein hohes Maß an Motivation und Identifikation mit den Aufgaben der Selbsthilfe. Und weil auch Partner diesen Aufwand mittragen, waren sie ebenfalls zum Neujahrsempfang eingeladen.